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Vestrafnng der Nanbritter am Rhein uu- teruahm, anch vor Cochem gezogen und habe Cilno in seiner Burg belagert.

Diese mit einer irrigen (Genealogie des Cnno begleitete Nachricht erhält indessen eine gewisse Bestätigung durch die An gäbe der süddeutschen Chronisten Gott fricd von Ensmingen nild Fritfch Clo fener'), tt'onach völlig Nndolf allerdings nm diese .^eit in einer Differenz mit dem Crzbifchofe von Coln demfelben die Bnr^ geil Werde s,^aiferstt'erth) und Cochem (Lluchcmr) abgett'onnen habe, die allerdings sehr weit auseinauderliegeu.

>vm Jahre 1287 erscheint in einer Him­meroder Urkunde Wiriel/s Herrn zn Wnn^ nenberg ein (>unrlräu» dur^rldviu» ü« (üo^lim«, welcher im Wappen einen Kessel haken nnd als Unischrift feines argverletzten

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8»,1cl(! zeigt, woraus sich ergiedt, das; er aus dem Nittergefchlechte herstammte, welches sich von dem Dorfe Vanfenfelden veiVangen^ schU'albach in der ehemaligen Grafschaft >iatzenellenbogen nannte^).

.^Mmn (^'Nilicli äs I.oukßN8a1ä6 (dui^,!,vi! ,I<! (!o^l!6!Nll) 1287.

Cnno, der Burggraf von Cochem aus dem Hanfe Schönenberg, ist nach Schau- uat's llilinr lllu^tr-rt:!, ein uud dieselbe Persott mit Cnno von Bettingen, welcher >'.'«'> seine Burg Bettingen in der Cifel dem Cdelherru von Bluukeuheim zu Vehen

') ÄöhNM', I'',»!t«8 II. 157.

') Mmthtt'. <^>I. Hiz>I. lilwnu-M». II. 462.

anftrng. Gewiß ist anch, daß 1324 ein Cono von Bettingen Wepeling zu Clotteil wohnhaft war, bedeutende Güter zu Co­chem, Cond nnd Clotten befaß, solche auf die vou Cich vererbte uud daß das Wap- peu der Herreu voil Bettingen, der Blitz­strahl vlan in silbernem Felde mit rothcn Grenzen, ebenso ans eine Verwandtschaft mit dein Burggrafen Cnno schließen läßt, wie das des !277 vorkommenden ersten Herrn von Winnenbnrg, Daniel, dessen Nachkommen den Blitz nnd die jirenzchen golden in Roth führten.

Anch die Güter, welche die Hänser Schönenberg, Pirmont, Bettingen und Winnenbnrg in und nm Cochem besaßen, die allen diesen Stämmen gemeinsamen Bornamen Cnno nnd Wirich nnd die Uebereinstimmnng des Wappenbildes las­sen an einem gemeinsamen Ursprünge nicht zweifeln.

In der Urkunde, worin Daniel's Sohn, Wirich von Wnnnenberg, eine Güterschen^ knng zn Cond !2!>."> in u^idc» Ko^bcm^ der Abtei Himmerode bestätigte, kommt anch der lrhtr 1lrich''lnnMnU' n> Cochem, ll(!niieu8 üu I^nronliurA, lrrmi^or (Cdeltnecht) vor. Cr stamnite vou der au der ^ahu liegende» Vanrenbnrg, dem Stammhanfe der Grafen von Naffan, uud siegelt mit einem links schrägen Balken').

dui-ßlÄvü in Xoodsm 1293.

Orig. im CM. A,chm,

') Günther, «. äi^I. liliono-Nossllllnu» II. 499.

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H^irich >>o ^'chcm.

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