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Mit dem Untergange der Hohenstaufeu war die Macht mir der C>'lanz des dent< fchen Gleiches gebrochen.

Tas Interregnum und die demfelben folgenden von jeder Hansmacht eutblostteu, von den geistlichen Kurfürsten in eigenem Interesse ans den Thron gesetzten und wieder davon herabgestürzten .Könige voll^ endeten die Zerrüttung. Uin die Wahl^ stimmen ;n erlangen, verpfändeten und verkauften diefelben die letzten Neste des fchöuen Neichsgutes, welches uoch iin Westen nnd Tiidcn von Teutschland vor Händen war.

Bereits l'_'74 hatte Nndolf von Habs bürg den südlichen Theil des pfalzgräf^ lichen (Gebiets an der Mofel, das foge nannte Cröffer Neich, an die Grafen von Tponheim verpfändet.

Im I>ahre li.".»2 versprach der eben ge wählte römische völlig Adolf von Nassau dem Crzbischof ^oemund von Trier, nach dem er ihm alle Besitzungen seiner >lirel,e bestätigt, die <.um, Clichrm («l,8tium no-

Zubehör, erhöhte aber schon am folgenden Tage dieWiederlösnngs snmme ans «!,.'»'),"> Marl, indem sich der Crzbischof fiir weitere '_',<»<»<> Marl Anffchlag ans die Ursprünge lichc Pfandschaft verbindlich machte, den >tönig ans seinem künftigen .^uge zur >iaiferkröuuug nach Rom fecks Monate laug mit fünfzig Nit- tcru zu begleiten').

Adolfs Gegentönig nnd Nachfolger Al breckt von bestreich bestätigte diefe Pfand fchaft l:.",»,^ dein Crzbischof ^oemund mit den fiir die ^inanznoth des Neichs charal^ teristischen Worten: cum ^<l<>1t'u8 . . . <^>- 8tinm X«)<!ttn,o . . . o!>1iFinciit t.intn summa i»eeu!>ie, «luod vix 8pe» 088« poterat Iuitinni8 und beruhigte sein Gewissen alsallezeit Mehrer des Reichs ^emper ^.uFU8tn8)" init der Clau­se!, das; er den Crzbischof von Trier nnd seine Naebfolger zu rvlilichrn <lurl,l,rafen drs llriches m Cl'chcm ernanntes.

Ana, die späteren >taiser und >touige

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8tl-um Xoelime) innerhalb Jahresfrist lachten nicht besser, erkannten die ^er^

ans den Händen derjenigen, welche sie jetzt de .jure et de inetc inne hätten wahrscheiuliä, also des Burggrafen Hei»^ rich von Vanrenbnrg, feines Vehenmanus

wieder an fich zu löfen und dafür ;n sorgen, daß den Unterthanen des Erzstifts keine Unbequemlichkeit, namentlich schwere .^olle auferlegt würdeil').

Diefer Cinleitnng folgte die ^>erpfäm dnng in zivei befonderen Urkunden.

^n Koblenz ^'. Juli >2!'4 er

Pfändung als eine nimmer löodare an und l'rlt.üigtln 6rier im iwllrn «csih- und EiM- thumyrrchlr, fo Heinrick VII. >.">"!», Vudwig 1.N4 nnd l.'.I'l, Carl IV. I.-. nnr I.lll'. n. s. w.

Unbedeutend U'ar das Objekt nicht. Was sill, hinter den Worten der Pfand^ verfchreibnng in^trü »,'t ^:u>i i»,mrli eu- 8tr:l villelieotXooüem»' « t «latton« l nn> omniI)U8 8UI8 .juridu8 et per- tii,ontii8 versteckte, waren nicht blosi die

! lärt e >i ö n i g Adolf dem C rzbis ch o f Burgen und Ortschaften Cochem nnd Bocmnnd für die bei der Wahl ge ha bleu Unkosten 4,')5>.'l Mark Cölni

fcher Denare zn verfchnlden und verpfändete ihm dafür feine Bur­gen Cochem nnd Clotten (o:r8ti'll no- 8tra (üuolimo et Olutten) mit dem Zolle, der (Gerichtsbarkeit nnd allem

') Hüllt,,«', !. n. II. ,^'!.

Clottcu mit dem Mofelwll, souderu das Ui8t. Irev. I. ,^^^, l'iimthcr,

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