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1359-1389
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Cochem und ihrrr Vrriualtung ulit äußer-
ster Genauigkeit bis zil ihreiu Untergange wiederzugeben.
Es ist zunächst wahrscheinlich, daß schon unter Boemnnd, sicher aber untrr Balduin, vou dem fast alle trierische» Bnrge» vergrößert und verstärkt wurde», eiu Ausbau drr Burg Cochem stattfaud. Wenigstens sah uian vor der gegenwärtigen Restan- ration ganz deutlich, daß auf dem achtseitigen niedrige» ältereu Th»ri»ba» welcher nach der ganze» Co»str»ktio» und der enormen Dicke seines sehr solide» Ma»erwerks der erste» Anlage i» Pfälzischer Zeit, dem l«». oder 11. Jahrhunderte (sicher vor l<»^>!) angehörte ei» vier eckter Oberbau mit vier Erkerthnrmchen auf deu Eckeu aufgesetzt worde» war.
Da uuu die .''tröünng solcher Thurm- banten mit Crterthürmchen genau der Bal- dninischen Periode e»tspricht, a»ch der vor dem Hanptthnrm stehe»de ruude sogenannte Hexenthurm außer dem Bogenkranz mit einer in denselben hinci»schiesie»den gothi- schenFialen- nnd8rosettenbemalnng, worau sich treppenartig um deu Thurm wiudeude, Roth auf Weiß getünchte Bä»der fchließeu, verziert ist, die iuuereu schlvachen älteste eiuer Bemalnng aber gailz bestimmt deu Charakter des 14. Jahrhunderts bezeichne», endlich nnter Balduiu eine vollständige Befestigung der Stadt Cochem mit Thür- »le», Mauern ,ind Pforten begonnen wurde, so scheint es erwiese», daß Moni» die vorher außer Thurm u»d Ringmauer mit hölzerne» (Gebäude» angefüllte Burg, mit m assive» stei»e r»e» W o h » » » g e n nnd Wirthschaftsgebäudeu versah nnd derFeste so ziemlich das Ansehen gab, das sie bis znm l?. Iahr- huuderte präseutirte.
Der erste trirrifche Burggraf, welcher 1^".»« unter Erzbischof Tiether geuauut nurd, hieß Manu. Seiu Geschlechtsname und Siegel siud llubekauut.
Ihm folgte uuter Balduiu IM8I.U.
äoliinu» INÜ68 <lL <^l/8 dui'^^ri,viu8 iu OuLbenx! aus einem gleichfalls nach Name» »»d Wappeil nubekannten Stamme.
l.!^) tritt ei» UMHrlm als Burggraf auf, der mit drei Miischel», wie Metten »ich, siegelt.
>.".^ verpfändete der in die Gefangenschaft der Gräfin Vanretta von Spo»heim zn Startenbnrg gerathe»e Erzbifchof Bal- d»i» zur Aufbringung feines Vösegelds vo» ."><»,<»<»«» Pfund Hellern der Gräfin nnter anderen Besitzungen auch „«in 81c>» <üoc?IiLmo", das er sofort mit 2<»<» Malter Roggen nnd l'2 Indern Wein zn ver- proviantiren versprach nnd gelobte Johann Herr zn Brannshorn (nnd Beilstein), das Schloß Cochem so lange zn bewahren, bis das Lösegeld bezahlt nnd der Streit zwischen dem Crzbischof nnd der Gräfin von Sponheim geschlichtet sei, was schon im folgenden Jahre geschah.
Von >,".."»»'» an bis 1 ."><'>.'» war der wohl geborene unecht Hrinrich oon Clottrn Burg- graf, l.'>'>!» >vird er auch Amtmann genannt. Ihm war l.')47 als zweiter Burggraf der Ritter Mann vou Monrral znr Seite ge- geben.
Heinrich von Clotten kommt fehr häufig iu deu Urkunden vor, fo namentlich l.,1'.» und lü'il, als er Crzbischof Baldnin wegen seines zn Mauuleheu verliehenen Hauses nebst Hofstatt zn Cochem Treue gelobte. Ihm folgte im Amte fein Sohn, der Ritter Iwhaun vo» Clotlrn, welchem Erz bifchof Cnno l.'ll!» die vor Cond iu der Mofel liegende herrfchaftliche Mühle ver pachtete. Cr trng auch eiueu Theil der Bnrg zn Clotten vou Trier zn Vehen, welcher durch Jutta von Clotten l.^'> an deren Gemahl Johann Mohr von 5tessel- stadt überging').
Im Jahre I.!,^'.» war Zohann von Monrral sowohl Ourggra! wir ürllnrr, d. h. oberster
') Die Mchlonmie» dessell'e,,, die 0>nifen lni» >!esselslad>, l'esike» diese Äing üe'ch heute.
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