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und Ortsbürgermcistcr eine Mitwirkung zustand, in ihrer weiteren Entwickeln»«, wieder.

Sehr wenig ist uon Allem übriggeblieben, was uns ein redendes Bild von dem Leben unserer Urväter zu ge­währen vermöchte/^nnr^der Druidcnstein bei Kirchen, der mit seine»! Fclscnhaupte Stunden weit in die Berge scheint, mahnt^uns daran^daß er einst andere Tage gesehen und daß man schon anderen Gottheiten hier fromme Opfer ge­bracht habe. W^ist^dies neben dem oberhalb Emmerzhause» gelegenen Druidenstein, später weißer Stein genannt, das einzige Denkmal unserer Gegend, welches seinen ursprüng­lichen Namen.inr Wechsel der Tage bewahrt hat.

Diese^Drniden") sTruhlcn), von welchen der Berg seinen Namen hat, waren die Priester der alten Deutschen, bei welchen sie in sehr hoher Achlnng standen. Sie waren die Vcrtündcr des göttlichen Willens, die Vollstrecker der Strafurtheile und die treue» Begleiter des Volkes bei seinen Hccrzügen, welchen sie die heilige Tusfahne vorautrugc». Die Druideustcme, wäre» die Opfer- oder Schlachtsteim, auf welche» sie den: Gotte ihre Gabe» reichte». Mit einem frischen Gichenkranze um die Stirue »nd in lange Gewän­der gehüllt, sta»de» sie vor dem Steine, in der einen Hand einen Eichenzwcig und in der anderen das blutende <^chlacht- niesfcr/i»iy ivelchcm sie Thiere »»d zuweilen auch Menschen, »ainentlich Kriegsgefangene, ihren Götter» Teud nnd Wodan zun: Opfer brachten.

Iie Olafen «on Zayn.

Das edle Geschlecht der Grafen von Sayn betritt im Jahre 800 zuerst die Bühne der Geschichte.

Sein Urahn ist Graf Friedrich von Sann, cinZSprossc des Hanfes Nasfan, der längere Zeit unter

*) Au» tuemint llrniäoe ^eeräote» ttermanorum « 6allornm. I)ruiäe8ll Cello adesze eonsuerrent. Caes. äe Cellc. xl. VI XIV.