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Strengen, Kurfürsien zur Pfalz und Herzog von Bayern im Jahre 1273 die Bcleihung der ^oinitilrs 8k)men»i8, zu Vacharach. Was man unter diefcr Lomiria» 8a^nen8i5 (Grafschaft Saun) damals verstand, nnd welche Länder außer Savu-Altcntirchen dazu gehörten, hat fich nicht mehr ermitteln lassen, doch wurde», wie wir sehen werden, von ' Seiten der Pfalz wiederholt Lchnsansprüche auf dieselben erhoben, was zu einer Neihe großer Verwicklungen Veran­lassung gab.

Graf Gottfried war vermählt mit Jutta, Erbgräfin von Homburg, welche ihrem Manne ihre Besitzungen als Hochzeitsgabe zubrachte. Er starb gegen das Jahr 1294 und hinterließ zwei Söhne, Johannes und Engelbert. Die beiden Brüder einigten sich dahin, daß der jüngere, Engel­bert, die Hälfte von Hombnrg und Vallcndar bekam, wobei er auf alle etwaigen späteren Ansprüche an den andern Theil der Grafschaft Verzicht leisten mußte. Er war ver­mählt mit Elisabeth, Gräfin von Wittgenstein, deren Lande ihm zufielen, und wurde somit der Stammvater der Snyiu Nittgensteiu'schen Linie. Sein älterer Brndcr Johannes empfing als Erbgut die Grafschaft Eayn und die andere Hälfte von Homburg. Er starb im Jahre 1324. Unter der Herrschaft dieses Grafen wurde das SchloH ^i^Frcus- bur^ gebaut. Ucber der Schloßpforte befindet fich noch jetzt in altem Mönchslatcin eine Inschrift, welche besagt, daß das Schloß im Jahre 1326 gegründet worden ist.

Das Schloß, romantisch schön auf der Höhe des Ber­ges gelegen, an dessen Seiten sich das Dorf gleichen Namens erhebt, blickt stolz auf die Sieg hernieder, die sich an seinem Fuße rauschend hinwindend, und i» seinem Laufe Mühlen und Fabriken in Bewegung setzend, einen großen Theil der Grafschaft durcheilt. Der Zahn der Zeit hat manchen ^tcin an den festen Mauern gelockert, Sehenswürdigkeiten bieten seine Räume dem Besucher nicht uud der unbewohnte