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beträfe» hauptsächlich das Eisenhüttcnwcsen, wie den Ver­lauf der unterhalb Grüncbach an der Heller gelegenen herr­schaftlichen Hütte l^2l. April 1742) für deu Betrag van 2000 Thlr. Im Jahre 1744 wnrdc ein förmliches Berg­amt errichtet, dessen Mitgründcr und erster Tireetor ein Geheimrath von Aocuiaun war.

Die Reichhaltigkeit der meisten Eisenstein-Grüben, die seiner Zeit leichte Gewinnung nnd Förderung der Erze, meist nahe am Tage, die niedrigen Preisender erforderlichen Materialien, trieben den Bergbau zn gutem Fortgange und brachten reichen Gewinn. So waren die Kupfcrgruben im Amte Friedewald besonders sehr ergiebig.

Im Jahre 1849 wurden auf den saynischcn Hütten insgesllmmt prodncirt 11,220,000 Pfund Eisen im Werthe von 167,320 Thlr.

Mappen, Enlsicyunss der Ortsnamen cic.

Die Grafen von Saun waren sehr hohe Herren, und, schrieben schon im 18. und 14. Jahrhundertvon Gottes Gnaden", dabei weitläufige Titel führend. Ihr Wappen zeigte einen aufgerichteten goldenen Lcoporden, der später in einen Löwen umgewandelt wnroe. Mit neu erworbenen Herrschaften lam ein zwcithürmigcs Schloß, mit Mauern umgcbcu, im rotheu Felde, ein erhobener rother Schlüssel im silbernen Felde, drei Köpfe wilder Schweine im schwarzen Felde u. A. hinzu, das jedoch mit Mehrung oder Min­derung des Besitzes wieder wegfiel.

Unter Kaiser Lndwig (1326), Karl IV., Friedrich',!!!., Karl V., Maximilian IL, Rudolph II und Ferdinand II. (1630) hatten die Grafen von Sann ihre Erb- und Hof­ämter. Ein 1560 crtheiltcs Privilegium gestattete ihnen, ünt rothem Wachs siegeln zn dürfen, ein anderes eine Hcertrommcl zu halten, u. f. w.

1419 und 1420 vergrößerte sich die Grafschaft durch zugefallene Erbschaft, sowie 1446 durch Ankauf des Amtes Nheiubach und der halben Grafschaft Nenenahr. 1456