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setzte der Kurfürst Jacob von Trier durch Testament seine Nichte, die Gemahlin des Grafen Gerhard zu Sayn, zur Nnivcrsalerbin ein, wodurch unter anderen Gütern uud ^ehcn die im Trier'schcn belegene!! Herrschaften Montlar und Mcuzbcrg hinzukamen, 1486 gingen durch Verkauf manche Besitzungen wieder verloren, einige Jahre später kamen als Mitgift einer Fräulein von Wied, Gemahlin Gerhard III., die Kirchspiele AImcrsbach, Höchstenbach uud Schöneberg wieder hinzu.

lieber den Ursprung des Frcusburger Schlosses ist noch hiuzuznfügeu, daß der westliche Hauutthcil im Jahre 1580 vom Grafen Heinrich von Sayn erbaut wurde; hierauf deutet eine lateinische, in Stein gemeißelte Inschrift, welche lautet:

Hrmnäo ter eentum «ex vost Lmmbula, (üirizti Oom- plezzent numsrum luztrg, äeeemque zuum, H.eäu3 lias poznit Ventura posteritati Henriou« nubilli«, ills äe 8a^ua, eoines.

Iluue Den« ineolumeil eonzervet, convibuz ornet, Do- tibuL. aeternum vivore äetur ei.

Uud in deutscher Ucbersetzuua/

Dreimal Hundert und Sechs nud Zehn, seit Christus erschienen, hatte vollendet das Jahr fünffach im Kreise den ^'auf, als er begann die Erbauung der Beste für künftige Erben, jener hochherzige Graf Heinrich war es, uon Sayn.

Uebcr ihm walte die göttliche Gnade, und schenke ihm reichlich Segen allhier, und dort ewigen Frieden und Heil.

Das Frcusburger Wappen zeigte ciue schräge silberne Straße im schwarzen Felde mit drei wildeu Schwcinstüpfcn, uud sind alle Tausch- und Kaufurkunden des ehemaligen Landgerichts der Frcusburger Herrschaft von 1661 bis 1803 damit nntcrsicgelt.

Die einzelnen Ortschaften der Herrschaft Freuslmrg fcheincu ursprünglich Ritter- und Bauerugütcr gewesen zu sein, nnd ihre Inhaber gehörten zum Lehnsadel,