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Die sofort eingeleitete Ehescheidung,war noch nicht spruchreif, als Lord Craven am 26. Sept. 1791 starb. Kaum war die Todesnachricht in Anspach eingelaufen, als der Markgraf mit der Lad« nach Lissabon reiste, wo ihm die Wittwe Craven angetraut wurde. Er nahm seinen bleibenden Wohnsitz in England, wo er das Landhaus der Familie Crauen zu Hammershmit bei London, von ihm zum Feensitze Brandenbourghouse umgeschaffcn, käuflich erworben hatte. Seiner Gemahlin erwirkte er später bei Kaiser Franz II. den Titel einer Prinzessin von Berkclei, was jedoch der Hof von England nicht anerkannte.
Der Markgraf starb in Venham am 5. Januar 1806, und seine Wittwe, die er als Erbin eingesetzt hatte, zu Neapel am 13. Januar 1818.
Schon vor dem Zusammentreffen mit Lad« Craven hatte sich der Markgraf mit der Bitte an den König Friedrich Wilhelm II. von Preußen gewandt, ihm für die Verwaltung seiner Länder einen befähigten Beamten vorzuschlagen, und dieser hatte ihn auf seinen Minister, den damaligen Freiherrn, späteren Fürsten Carl August von Hardenberg anfmerksllm gemacht, denselben, welcher demnächst als preußischer Staatskanzler sich so große Verdienste um die preußischen Lande erworben hat.
Der Markgraf stellte hierauf unterm 9. Juni 1791 zu Ostende, wo er sich im Bade befand, eine Vollmacht aus, in welcher er diesem Staatsmanne die gesammte Verwaltung seiner Länder übertrug, ihn zum dirigirenden Minister ernannte und den König von Preußen als denjenigen Herrn bezeichnete, bei welchem er in vorkommenden Fällen Math und Verhaltungs-Nefehle einzuholen habe. Bald darauf, am 2. Dezember 1791, legte Alexander seine Regierungs- Gewalt in den fränkischen Besitzungen vollständig in die Hände Friedrich Wilhelms II. nieder; in den Sann-Alten- tirchener Landen aber dauerte das vorige Verhältnis; fort.
