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«Ich hoffe, im Besitze der schmeichelhaftesten und belohnenden Gesinnungen zu bleiben, welche bei dieser Gelegenheit zu meiner innigsten Nührung gegen mich geäußert morden sind.

Verlin, den 24. Juni 1795. Königlich Preußischer wirklicher Gcheimer-Etats- und

Cabiuets-, wie auch zur Negierung der Grafschaft

Sann-Altcnkirchen bevollmächtigter dingender Minister

gez. Hardenberg."

Ohne auf die umfangreiche Geschichte der damaligen Kriegszustände naher einzugchen, sei hier nur eines einzel­nen Ereignisses gedacht, welches theilweise die Stadt Atten­kirchen zum Schauplätze hatte, und noch in Vieler Erinne­rung sich ein Plätzchen bewahrt hat, der Tod des franzö­sischen Generals Marceau.

Francis Severin Marcean (geboren zu Chartres am 1. März 1769) war 2? Jahre alt, als er unter dem Oberkommando Morcau's an dem Feldzuge von 1796 in der Nhein-Armce Theil nahm. Er erhielt den Auftrag, mit dem 30,000 Mann starten linken Flügel die Vlokade von Mainz zn unternehmen, wurde jedoch iu der Ausfüh­rung dieses Werkes unterbrochen, als der General Iourdan durch den Andrang der Ocstrcicher genöthigt, sich mit der von ihm befehligten Mcmß- uud Sambrc-Armce nach Lim­burg zurückziehen mußte, wohin ihm Marceau mit seinen Schaaren ebenfalls zu folgen gezwungen war. Letzterer erhielt von Iourdan den Befehl, sich mit der Arriercgarde dem feindlichen Anführer Erzherzog Karl entgcgenzuwcrfeu, damit die französische Armee das Desile bei Attenkirchen vllssiren könne. Diesen Auftrag vollzog der General mit der größten Bravour und Taktik, und rettete hierdurch das ganze Heer. Am 20. September wurde Marceau von dem österreichischen General Hotze im Walde bei Höchstenbach angegriffen; der junge Feldherr, von der Hitze des Kampfes