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Zugleich habe die Königin Uichru ihrem genannten Vetter, dem Vftlnn>stcn yrinnch, ihre i.mrg Cochem (< i^trnin ^nunr ^!>il- '!>">»,)) mit dm- Auflag ^n freienl Eigen thnin übertragen, daß derselbe, so lange er lebe, die Abtei Braniveiler im Vesihe der genannten (^üter namentlich der zn Elotten schütze ilnd dieselbe unter seine Vogtei nehme (ut, <>!l!,»«Ii!i vivoro.t, ^n^or ip^üni ^r:u'<lln>» <?l«»to>!<» «!ot'<'»^,r l't:>,<I- v«»< üt»^ oxi^wrot).

Sollte dm Pfal^graf unbeerbt sterben, dann habe dm Erzbifchof von Eoln die H>ogtei demjenigen zn übertragen, den ihm die Abtei, als ihrgenehm, dazn i>l Vorschlag bringen würde. Dm vom Pfalzgrafen auf die Vitte der Königin ^Ilicheza mit der Vogtei zn Cochem belehnte C>r.,s Siccu der l«»<»4 als Graf im Ahrgan genannte Ä,, Stammvater der (trafen von Are (Alten ahr), währtchrinlich ein UachKommr drs ,"><><» rrw.,I,>Nr»('>«sl»5>>nnch solle jahrlich drei mal Bericht in dem der Abtei geschenkten (Gebiete abhalten und dafür von jedem Ge richtseingesessenen eine bestimmte Abgabe von .Vorn, Wein, Schafen, Schweinen beliehen, auch das nothige Mutter von der Wiese Süinmnnt (dem Snmmiterhof bei Cochem) erhalten. Das Kloster solle aber freie Schiffahrt anf der Mosel haben und unter keiner Vedingnng zu irgend einem Zolle verpflichtet sein. !>>.)«'» Virlrll'l 5chr»>!»m, wirÄrr!,0llr dir»i-

>Ü» Kichr« ausführlicher in einer Urtnnde von l<».')«; ebenfalls iil (^egenivart des Kaisers Heinrich III. z» Vaiserswerth datirt. >)

Sie nennt darin Cochem ihre 5ladl (!»>!»'!!! MC!!!» <l!!i»'!>!»»'>), bezeichnet den ganzen Bewirf zivischen dem Endertbache (Alwrida) nnd der Elz (tlmno» I'.I«^) als der Gerichtsbarkeit des Abts von Vran Weiler unterworfen, nnd bestimmt die

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vogteilichen Rechte des Pfalzgrafen Heinrich und feines Vasallen, des Grafen Sieeo, welche beide als Zeugen unterzeichnen.

Vannr hatte die fromme Schenken,, die Angen geschlossen, als über ihre Stift tuug sich Streit erhob.

Erzbischof Auuo von Eoln, der spä ter heilig gesprochene (Gegner Kaiser Heinrich IV., nahm die geschenkten Ort^ schafteil dem Kloster Vraniveiler ab nnd überwies sie, ohne die Einsprüche des Vandesherrn nnd Vogts zn beachten, dem Stifte Ni>>,!, :«! (xi-«.lln8 zu Cöln, wohin er auch die Veiche der Nicheza bestattete.

Pfal^graf Heinrich griff zum Schwerte, fiel !«».'>,'. ins Erzstift Eoln ein, belagerte Eoln, wurde aber von Auuo ereommuui eirt, geschlagen nnd gefangen, nnd mnßte als Vöfegeld für die Freiheit feine Hefte Siegbnrg (Vonn gegenüber) dem Erz^ bifchof abtreten, auch drei ^ahre laug als Vüßer im Kloster (^'orze bei Metz die Schuld verbüßen, dem mächtigste» Virchew fürsteu iu Deutschland entgegengetreten zu sein.

finster brütend kehrte er M',l ans seine Burg Cochrm zurück, mit Znrüstnn gen zn einer neuen Hehde gegen Anno be schäftigt, als ihn plötzlich der Wahnsinn erfaßte. Er riß eine Streitart von der Wand nud spaltete damit seiner (Gemahlin Mathilde oder Adelheid, die er so sehr geliebt hatte, den .Vopf.')

Der Nasende wurde von seinen Renten festgenommen, nach Trier und Echteruach

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