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gebracht, wo er einige Jahre nachher er ueuerteu Anfällen der Tollwuth erlag. Anno nah»! seinen minderjährigen Sohu
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Dein Unglücklichen folgte in der Pfal> graffchaft ein '<>erm.nm >«»«,< l«»,^',, im Ruhr, Aul und .^eldachgau reich begütert, aber kein De«eeudeut de« ezzouifcheu Hau fe«, fouderu ein (">waf au« de», lnreni bnrgischen Gefchlechte.
Er war mit Adelheid, der Tockter de« (trafen Otto von Orlamüude in Thü^ ringen, Wittwe de« (trafen Adalbert von Balleustädt am Harze ver,»äl)lt, starb aber kinderlos nnd al« 'Anhänger Kaisers Hei» rich IV. gleich diesem mit dem Kirche» bann belastet im Jahre l«»««',. SeiueWittwe Adelheid vermählte sich min in dritter Ehe mit einem von seiner Burg am Vaachersee benannten yeinrich, den Einige für den Sohn de« in Raserei verfallenen Psalz^ grasen Heinrich halten. Er wurde der Gründer der prächtigen Abtei Vaach nn weit feiner Stammburg nnd fand in ihr auch feine noch heute durch ein schönes Mouumeut gezierte Ruhestätte.
Nach rem Tore res Pfalzgrafen Her mann fcheint auf tnr^e .^eit ein Letter desselben die B»rg Eochem ium gehabt zu haben: yerma»» Cnal luv, Ü.üm und Luxemliurg, der von der welfisch päpstliche» Partei in Deutschland, namentlich den Bi^ fchöfen Siegfried von Mainz uud Her mann von Vieh, im Jahre N»X! z» Ei« leben in Sachfen dem deiltfchen Kaürr Heinrich IV. entgegenstellte <''>rlien!uinii,. Nur mit geringer Hau«macht au«gerüstet uud im Kampfe mit seinem geivaltigen Gegner unglücklich, verfiel Hermauu von Salm dem Spotte de« Bocke«, da« ihn deu 'ün«l>lauch>'!:ö»iii uauute, weil an dem Orte feiner Wahl die« Kraut vorzüglich wächst, legte feiueu Titel ab und trieb sich auf feinen Besitmugeu im westlichen Deutschland abenteuernd umher.
Al« er sich am '^. September 1",^ bei Eochem auf der Jagd befand, wollte er die Wachsamkeit der dortigen Burg leute auf die Probe stellen nnd drang am Abeude, al« er die Thore offen fand, mit feinem Gefolge lärmend wie ein über fallender Feind iu die Burg ein. Eiu, wie mau erzählte, vou einem Weibe von der Höhe herabgeschleuderter Stein traf ihn aber fo uuglückliel', ras; er sein thörichte« Unternehmen mit dem Tode bezahlte.
Die bei Per».' ^I<»»umo»tü <3orm:,nmo 8orii»t. t<»m. XVI. n. 71 abgedruckte Stelle au« den ^.un-ilo« I':,li«Io»^«sagt: lleium»- „u^, flilsi ro^i» iwmiuo <!< >»<^it", >»<>,mi8' !^i,»nli iiüporliwiiü, iul i»r">»'il> rl!v»'»;n8 e^t.
<)ui qiüul-n» »lw <lo vouütu i(!«üo»^, . ü^truin 5uum lüocliemor^peiitanei- tu», (!t i»>i»otu t'lU'w in illuck — liua«i xiili Iio^tiü olnmoie tl^tu» Iu>8ti« — 5->X,' vorliciwi- iIIi«U8 intoiiit.
Eiu spätere« (mi-onioun Ull^llomii'- nv,,^. bei Meibom 8. 8. II. .">>',' ueuut nicht Eochem al« die Stätte de« Tode« vou Hermauu von Salm, souleru Viud berg, ,voru»ter mau entweder Limburg au rer Vahu orer Vimburg au der Wester (bei Aachen) verstehe» will.
De» Sterbetag '^. September l",^ habeu die Auualeu vou Brauweiler auf'
belvahrt.
Die nach dem Tore Heinrich« vou Vaach z»m dritten Male verwittwete Pfalz gräfin Adelheid war nun wohl rie Ber aulassuug, dast die »ach rem ^»«sterben re« e^onifchen C'efchlecht« erlerigte Pfal^ graffchaft am Rbeiu au eiu dem Rheine fremde« Han« überging, nämlich an ibren Sohn erster Ehe, Siegfried Grafen von Balleustädt und Orlamünde.
5iess!r>ed, welcher sich ><»'.»7 <!<>me» ,.,,,-,1in^ ot !>.lv..(.>t»^ .. .l.^i-,^ 'I'rcvi. i.„^ix lül l'r!>»<urm» Uoni l«»nu^ I':,>!,tinu« ueuut, war !<»'»»'. mit (^ottsried vou Bouillon al« .Kreuzfahrer »ach Pa lästiua gezogen, dann ein eifriger Anhänger
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