1392 ^ 1396

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Zu diesen 14 Burgmannsfamilien des etwa 1340 gemalten Baldninenms treten nun im Laufe der Zeit theils in Folge der Veerbnng der genannten Geschlechter, theils in Folge der Verleihung iieuer '^urg lehen noch 14 andere:

15) ^ollann 8tevoriell von Climen Wepcling, er siegelt mit 3 Steige biigeln, Stegreifen, reversirte sich 1341 gegen Valdnin wegen 7 Hcart bleute oder 70 Marl Kapital Vnrglehen zu Cochem.

16) Nderliurd Lirren8cl>nie (Brenn scheuer, Scheuerbrand) lwn Wunneu- derg ebenso 1340 wegen 0 Mark Rente (00 Kapital) nnd einem Platz von A ^üithen zn Cochem, woraus er ein Bnrghans zn erbaueu versprach.

17) 8vliioe1lt von ^VunnLiiliei'A, ivohlgcborcner Knechi, ebenso 1347 über 6 Mark Neute Burglehen zn Cochem.

18) ^oliann Hoele von Coblenz ebenso 13.4!» wegen 10 Marl Rente.

19) Heinrich von Clotten, Burggraf zu Cochem, wohlgeborener Knecht, re­versirte sich 1340 und 1351 gegen Balduin wegen seines Hauses und Hofstatt zu Cochem als Mannlehen. Ihm folgte in diefem Lehen nnd im Amte sein Sohn Johann, der Ritter war. Nach der Ahnenprobe des Sohnes des Letzteren, Johann Dom­herrn zn Trier, stammte das Ge­schlecht vom Hause Peschile zu Polch uud war von,,'Vader nnd Moder zu den Wapenen nnd Schilde geboren", also voll gnter Ritterart.')

20) Hermann von Bell Wepeling, ans der Pellenz am Laachersee zu Hause, bekannte 1350 sich als Burgmauu zu Cochem wegen seiner drei Antheile an einem Hause am Fahr daselbst. Er versprach das Hans zn bewohnen

') Oimther I. c. III. 77-l,

und lnit Roß und Waffen getreue Vurgdienstc zn leisten.

21) ^VilKe vom I^nde rcvcrsirt gegen­über Erzbifchof Boenlund von Trier über ein nicht beschriebenes Burglehcn. ->

22) Oonracl Veäer von 1?lV8 (Treiß) ebenso 1377 über 7 Mark Rente,

23) Henrieli Avmar von 8pon1leim

bei Kreuznach 1392 gegen Erzbischof >!^ Werner über eine ihm ex nov«, w ^rlltill, verliehene Bnrglehcnsrente von 10 Pfnnd Heller.

24) Derselbe Erzbischos belehnte 1396 den >'l9l'. Sohn seines Dieners ans der Burg

zn Cochem, Lütter (Lothar), mit einem ,-, dortigen Bnrglehen, 5 Malter Koru- rente zu Kliding, und besaß Lutter lwn Cochem, wie er sich mm uennt, diese Reute noch 1440.

25) Hermann von äem >Vv1ler C^eier) xu ^iekenieli, aus der Pellcuz bei Andcruach zu Hause') besaß mehrere Burglehcu, 1422 von Erzbischof Otto Hans nnd Hof zu Cochem, früher ciuem Juden gehörig, ^> 1424 mehrere Wiugerte mld 1440 das Haus auf der Burg, welches ihm vou seinem Schwiegervater Gott- hard Walpod von Ulmen angefallen war. Ihm folgte darin sein gleich- -«, namiger Sohn, der 1490 Amtmann zn Cochem wnrde.

26) Die Hausten von lllmen, Herren der Niederbnrg zn Ulmen, behielten ihr voll dem Stammvater Nieolaus Bra- ,,-. baut besessenes Burglehcn l>ub 6), bestehend in einem Hanse am Fahr zu Cochem, genanntder Saal" mit Znbehör volle drei Jahrhunderte, wie ihre Lchcureverse beweisen, bis zu ihrem Aussterben 16.'!»',.

2?) Das bedeutendste aller Cochemer

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') Das häufige Vorkommen der Nitterfnmilien der Pellenz zu Cochem scheint ouch m,f älterem Hismmncn- hang mit dm Pfalzgrüfen zn wiche».