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kleinenBnßen anIahresbesoldnng 2«Malter K'orn, 40 Malter Hafer, .". Fnder Wein und 4 Wagen Heu, aber kein baares Geld.
Ih,n folgte zur Befriedigung einer Forderung von 1W0 Gnlden Zohann um» der Lryen (ans der von Gondorf stammen den, setzt fürstlichen Familie) 14.'!«! durch Bestallung Erzbischofs Naban.
Dam (Adam) non Guntersdors ans der Eifel lvnrde l4.">!» von Erzbischof Iaeob zum Amtmalln ernannt. Er versprach mit zwei gewappneten Knechten nnd vier reifigen Pferden die ^»rg Cochem zu bewohnen nnd sie mit guter Bewachung
zn verfehcn.
Auf ihn folgte Mann von der Leyen der Zunge als Amtmauu zu Cochem nnd Ulmen 1444. Als er !4'>2 gestorben war, qnittirte seine Witwe Anna von Geisbnfch 2000 Gulden, als die HUiume, wofür ihrem Manne die beiden Aemter verpfändet gewefen waren.
(Gerhard mm C'mlpen genannt mm Heddec,- heim bei Kreuznach ward Amtmann ! !'>^ ihn erfetzte Zohann 0oo» mm Waldeck vom Hundsrücken (ans der noch blühenden gräflichen Familie) 1455 ebenfalls als Amtmann zn Cochem nnd Ulmen. Dessen Better Hermann Boos mm U'aldeck wurde 1404 von Crzbischof Johann mit denselben Aemtern betleidet. Cr erhielt au Besol duug die Hälfte der kleineu Bnßen, 50 Gul den baar, 5 Stückfaß Wein, 25^vtalter Korn, 5<» Malter Hafer und »l malmen nnd sollte seine Bestallung ans gegen seitige Kiindignng niit >5<X» Gnlden ab- gelost werden tonnen.
Nach ihm tommen eine Zeit lang gar keine Amtlente, sondern nur ImrfürNliche Kellner vor, die aber ebenfalls dem Adel angehörten, >47? Iwhann non Bechel, l4^ Zohan» vm. Siegen, l4^<! Wilhelm um, Elh (ans der freiherrlichen oder sogenannten Riibenacher ^inie), <4!»l Peter Balde.uyns.
Hermann uom Weiher m Uickrnich, Burg inann zn Cochem, wnrde l4'.X' Amtmann zn
Cochem nnd Ulmen. Er gelobte das Schloß zu Ulmeu mit zwei reisigen Knechten und vier Pferden zn bewohnen, erhielt nur ein Zehntel der großeil nnd die kleinen Bußen, 2 Fnder Wein, 25 Malter Korn und s><» Malter Hafer, fowie eine Reihe von Grundstücken alo Naturalbesoldnng.
Ihm folgte nnter den nämlichen Bedingungen l4'.'!> Philipp nm, Schonrnlmrg, Herr zu Härterem in der Cifel, der 1509
verstarb.
Ans dem l»;. Jahrhunderte ist nnr Emmerich lwn Clh (ans der jetzt gräflichen ^inie Eltz ^empeuich) als Amtmann bekannt. Er wnrde 1573 bestallt, nachher auch Amtmann >u Berneastel, nnd starb I !.<'!». Ihm folgte 1011 Dirthrrich von Mctternich l>"cht, wie an verschiedenen Stellen angegebeil lvird, der gleichnamige Brnder des Erzbischofo Vothar, sondern ein weitläufiger Letter desselben, derOheim des Crzbischofo voll :Vlaiu; Vothar Friedrichs Dietherich trug dllrch das energische Festhalten an seinen, Amte nnd seiner Familie, welche im .'!0jährigeu Kriege in lein »»glückliche» Zwiespalte zwischen dem kaiserlich gesinnten Domeapitel nnd de», schwedischen »nd französischen Interessen ergebenen Kurfürsten Philipp Christoph von Trier, sehr eisrig die kaiserliche Partei verfocht, wesentlich zn dem schnelle» Erhebe» der Mettermch aus »»bedeutendem Befitz zn großer Macht nnd Neichthum und namentlich zu»' Erwerb der Neichs- herrschaft Winnebnrg »»d Beilste.» bei, wodnrch das Geschlecht zur Neichsstand schaft nnd fürstlichen Würde gelangte.
zn das l5. uud l»'.. Jahrhundert fällt auch ein öfterer ^"fenthcüt der ErchMse ans der schön gelegenen Burg.
So z. B. Johannes II. (von Baden) ,^7 l5"3, der anf der Bnrg ;u Cochem durch das Anffliegen eineo Pulvervorraths 1„i„ahe nul'o Veben getonunen wäre, '^ann Ludwigs 1542, 1544 und 1548, v^ws (von Eltz) 1578 n. a. m.
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