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tnrtrierischen Compagnien unter Oberst lienteuant Poueelet und deu Hauptleuteu vou (^resseuich, vou Weutz uud Pouvois aöer etwa die Hälfte davou zählte», so war du- ganze Besal.ning von Cochem etlva I2<»<» Man» stark.')

Du- Festsednng eines so kleinenDetache ments iin Moselthale, das die Franzosen schon seit 15 Jahren als ihnen gehörig betrachtet hatten, reizte ihren .^orn ge waltig.

Am 25. August U!«!> erschien von Montroyal konimend der franzosische Gcnerallientenant Monsieur de Boufflers, uuter welchem die Herren de 1a Bretl-che nnd Moutal, der Gouveruenr von Montroyal,

') Die Nachrichte» über die Katastrophe wider­spreche» sich sehr.

Der zuverlässigste A»tor, der (>oche>»er Bericht­erstatter, welcher A»ge»ze»ge >oar und alle Truppcu- thcile, Offiziere, die Starte der Compag»ie» uud das übrige Detail geua» angiebt, spricht »ur uou,«aiser- lichc» uud Trierer», während eine Relation ans Mayen von <! Compaguieu Mer,»tzische» u»d :l Kom­pagnie» Trierische» redet.

Das g»t »utcrrichtete '1'1,,'utruu, I'!urnpu,,!ui», die wichtigste.«riegsguclle für diese ,^eit (Baud X!I, 7«^,, mit dessen Nclatio» der sogeuauute Triuuiph leuchtende .'criegsheliu (Baud IV. !»>.») fast »'örtlich übereinstimmt, giebt die Starte überei»sti»uue»d mit der Cochemer und Älayener Nachricht ans !> 0'.o»ipag»ieu a», ol,»e die ,'iuhörigleil zu beuierle».

Ho»theim iu seiucr lli«t. 'I'rovirm^i^ <Baud !ll. ^itti) weiß vou kaiserliche», Trierern u»d Mainzer» gar nicht«, souderu »euut tljlU» Brandenburger.

(5i»en »«»ständigen ^>!o,nnn tischt aber der ganz verlogene Professor Johann August ,«Iciu iu seiucnr Mofclthal (Coblcnz 18Ü1) auf. Nach ihm bestand die Bcfahnng ans kaiserlichen vom Regiment Etahrcm- berg »uter Freiherr vo» Clnzale >uas positiv un­richtig ist, da da« Regiment schon am 1. Inli ab- marschirt war -, Mainzer» uuter vou Hage» und Braindenbnrgern uuter Major uou 0wlh.

Dann folge» ganz romanhafte Details.

Da «lei» iudesse» vou handschriftlichen Nachrichten aus dem Archive eines Coblenzer Adelsgefchlechts spricht, die von ihm angegebenen Name» zu dem Cucheuier Bericht stimme», so darf ma» auuehme», das; er dieseu Bericht mißverstaudeu uud uiit selbsterfundencn roinan- tischen Hiithate» ivie dies oft bei ihm nachweisbar ist ausgeschmückt hat, um die Sache pikanter zn machen.

commandirteu, mit einem Corps,

dessen Stärke zwischen « 14,"««» Mann angegeben wird, plötzlich vor die Stadt.

Um ihr Unternehmen zn decken, gingen 1'/2 Regiment moselabwärts bis Motten vor, .'l Bataillone al'er ivnrden ans Zähnen auf die rechte Moselseite nach Cond iiber gesetzt.

Das Hanptkorps, welches bei Faid stand, nm die Trierer Chaussee zu be­obachten, detachirte seine besten Truppen zum Stnrme ans die unglückliche Stadt.

Cochem in der nngünstigsten militäri­schen Lage, die sich denken läßt, in einem von hohen Bergen rings eingeschlossenen nnd beherrschten Thalkessel gelegen, hatte dnrch die Demolirnug der Burg seine Decknng gegen Süden mW dnrch den Um^ stand, daß die Franzosen vor ihrem Ab znge im Mai die sämmtlichen Stadtthore zerstört hatten, anch den letzten Schutz seiner mittelalterlichen Vefcstiguug ver­loren.

Die Deutschen hatten inzwischen die Thore wieder vcrpallisadirt, die Ruinen des Schlosses besetzt und das hoch gelegene Kapuziuerkloster als ihre Citadelle in einen etwas wehrbaren Znstand versetzt.

Der 25. Anglist war der Namenstag König Ludwigs XIV. Am 20. frühe unternahm Bonfflers seiucu erste» Sturm, welcher wie die noch folgenden drei anderen Anläufe vo,l der Besatzung, der sich auch Cochemer Bürger auschlosseu, tapfer ab gewiesen wurde.

Jedoch am Abend um 4 Uhr drangen die Franzosen verstärkt, voll drei Seiten, von, Schloswerge, wo die Compagnie des Hanptmanns .Mebs znerst wich'), vom

') Der Cochemer Bericht sagt:«apitei» ,«rebs hat bei der Belageruug gezeigt, das; er ei» Strebs, so eben so bald hiuler »ls vorwärts geht, dau er seine» Posten nsf den. Schloß verlaffeu wie eiu Schelm der erste ot sie eupw u,rx cm» ,'ivitut.o."

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