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und Landestheile, ohne romantische Dichtung, mit reiner Liebe zur Wahrheit, darstellen, und gar manches erlauchte Geschlecht sey wenigstens eines Denkmahls würdig, das von dessen lan­gem, großsinnigem, nur der Zeitgcwalt unterlegenem Einwirken in die Gestaltung des Gan­zen dankbar zeuge. Ein Liebhaber des Vollkommenen, sieht der Verfasser die Lücken und ahnet die Irrthümer in seinem Werke zu lebhaft, als daß er nicht jede freundliche Berichtigung und Ergänzung froh ergreifen und dem Archiv des Fürstlichen Hauses übergeben möchte.

Daß unserer alten Grafen in dem Nibelungenliede gedacht werde, hat der Verfasser nicht finden können. Was sich für seine Sache aus Münzen crgicbt, ist nur angemerkt, und einige Abbildungen an Siegeln und Münzen sind beigelegt worden. Ausführliche Beschrei­bungen Niederrheinischcr Münzsammlungen geben: Hi5lc>ria rei nummarias tüalunien^ig «r Dl5«6rtiNlunL8 cl« esäem, ^. 1. 6« nummi« ^cln6r,i5cnrinruin (^olnn. 8cripm 3 1'. In. «erilio Ilartxlieim, 8ac. 5s5ii, (?vi^nl,5Ü l'ricnronati ^«^«nts. (Union. 17Z4. (Hier wird der Wiedische Pfau für einen Wiedehopf gehalten). Xnenlerei äelicias mnnstale«. Be­schreibung der KölnisÄ)en Münzsammlung des Domherrn und Kurfürstlichen weltlichen Hofgerichts- Präsidcnten von Merle. Köln 1792. Die Trierschcn Münzen, chronologisch geordnet und be­schrieben, durch I, D, Bohl, Koblenz bei Hölscher 1823.

Die Zeichnungen von Trümmern unserer alten Burgen in ihrer gegenwärtigen Ge­stalt erbat sich der Verfasser als Zierden des Buchs, und als erwünschte Erinnerungen an verschwindende Spuren der Vorzeit, von hoher Hand

Um des gemeinnützigen Zweckes dieser Schrift willen, übernahm der edle Freund des Ver­fassers der Königl Großbrit. Oberstlieutenant W, Thorn die Entwerfung der Specialcharte nach den genauesten Berichtigungen.

Undeutliche Abschrift und Entlegenheit des Druckorts haben Druckfehler veranlaßt, wel­che nur unvollständig konnten angemerkt werden.

Möge diese Arbeit zu der Geschichte Teutschlands irgend einen Beitrag liefern, stinen nächsten Mitbürgern durch unbefangene Wahrheit nützliche Blicke in die Vergangenheit öffnen, und der Jugend angenehme Belehrung geben!

Neuwied, im August 1824.

Verbesserungen und Zusätze.

13, «st «»«gelassen- auf Pulver.

1, st. Herr l. Heer.

16, von unten, st, mindere I. niedere.

1, von unten, muß ,,wurde" wen,,

29, lt. Feinde und Freunde l. friede und Freude.

4, ist die Anmerk. Arndt »ergessen.

14, st, Unbüder l Unbilden. 11, st, 4,5000 l, 48000.

- S. 1. wird der Lauastcinbruch an der Aslachslaule er dem Wollenstein, »aber bestimmt durch den Ber-

S. 1. .3, 3, statt Mandig lies Mendig.

1. 5, st. Bonnfeld l. Bonefeld.

1, 6, st Gausen l, Geusen.

3- 34, st. Kürlich l. Kärlich.

9, 4, von unten, st. Aleranda l. Alexander.

14. 20, st. See l. Se».

ib. ü, uon unten, st. Krankenherrschaft l. Frankenherrschaft.

19. 2, von unten, st. Lundeö I. Laudes,

21. Anweik., st. Anführer l. Ahnherr.

2Z. 2, Havel I. «oder- Auel.,

24. -^ 19, uor Herzogldümer l, der.

27. ^ 21, st, Laudesdorf l Leudesdorf.

45. 22, st. mel'reren Hoden l. mehre hohe Geistliche.

45. 2», st. Umschrift l. Inschrift.

K. ü, st. Osinkle I. Osn,lke.

54. 13, st. Meßtrich l. Mettrich.

H5. 25, st. kein l. ein Pfau.

t>7. ^ d,. von unten, ist nach den Worten: Zu den Vasallen

der Gräfin Mechlild ausgelassen.' gehörten d,e Brü­der Gerhard und Herrman» von Nennenberg, welche 1249 ihre urkundliche Erklärung abgaben, daß sie die Burg Nenneberg von der Gräsin Mechlild uo,l Sayu als Lelm so >>. s. w.

?8. ^- 4, st. Tübingen l.^ Büdingen.

80. :z, st, KitNg I. KatNg, ,

85 ^ 3. st. FlorenUus l. Florinu«.

8z », eben so. ^ ^ .

89. 6. N. Manheim l, MonheiM.

95- ^ 8, st- Florentin !. Florin.

112. sind von unten d,e Zeilen 5 und b verwechselt.

i!. fehlt zu Anmerk, b?, «. 19,

' 19?'

' 227, ' 2Z«.

-257-

' 2tt0, ' 284. ' 28«.

. 295

Zu

E.

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tenauer Hügel zwischen Neustadt und Düsternau. 30. bei 962. Bier Iabre vorher dotte er den Ort Wid- berg lwatü'scheinlich W,ed>, der einen, Grafen Waltbrat übergeben gewesen, einer gewissen Neginlind mit allen zu demselben Orte geborigen Rechten, Gebäude», Leibei­genen, Weinbergen, Ländereien, Waldungen, Mühlenic. zum Eigenlhum geschenkt, S Günther Q«<l, uipl. 15 15. 33. zu 1021. Dietkirchen baute nun die erste Savelle zu Oberbiber.

48. bei ,,57. Mehrere Grafen von Sayn waren Pröbste desliasftusstiftö, und ballen Erbgüter in der Gegend von Blankenbcrg. Bermuihlich waren ihre Vorfahren in dem Havel- oder Auel- Gau Gaugrafen gewesen. , 55. bei >2in. Nach dem Sähe Bruno II, betreffend ' Bruno II. und sein Bruder Theodorich unterzeichneten eine Urkunde, nach welcher Wilhelm von Heiserste,» die Capelle auf dem Oberwörll, bei Koblenz neu aufgebaut, und, nebst Altargerä!l,en, ,»,t Wemcintünften zu Urbar, beschentt Halle. Günther Koa. «UPI. II. K. 21, 22.