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Nach des Kaisers Otto I., des Großen, Tode, erhielt sein Sohn Otto II. die Krone Tentschland's 373, und die Würde eines Römischen Kaisers. Zwischen ihm und Frankreich entbrannte ein Krieg, über Lothringen, den auch unsere Rhcingegcnd empfand. Seine Gemahlin Thcophania erwies sich gegen die Kirchen am Rhein sehr wohlthatig.
Es folgte ihm sein Sohn Otto III. als König und Kaiser. Dieser bestätigte und begabte durch eine 983. Urkunde zu Andernach ^) das Kloster zu Wilich (V)-!iKe), Bonn gegenüber gelegen, welches der Graf Me- gingaud (Maingot) gegründet hatte, dessen Güter und Herrschaft längs der Sieg bis an den Rhein sich er- 986. streckten, und nach seinem Tode, ohne mannliche Erben nachgelassen zu haben, durch eine seiner vier Töchter an das Salisch-Frankischc Haus gefallen seyn mögen. Dem Kaiser Otto III. gewann der Pfalzgraf bei Rhein, Eh- rcnfricd (Ezo), Hcrmann's I. Sohn, durch dreimaligen Sieg im Würfelspiel die Einwilligung ab, seine Schwester Mathildis zu ehelichen °"). Der Pfalzgraf Ehrcnfricd schrieb sich Herr von Laach (,!e I^acu), u„o bewohnte eine Burg unfern des so benannten Sees ").
Otto III. verordnete vor seinem Tode, daß Ehrenfricd die Neichsinsignien verwahren sollte; und die- 100Z. scr Vorzug erbte auf die Nachfolger Ehrenfricd's fort.
Um diese Zeit soll das Geschlecht der Grafen von Runkcl und Wcsterburg mit dem Grafen Theobald oder Godcbold, einem Nachkommen Udo's (Otto's), Grafen im Lahngau, Bruders von Kaiser Konrad 1. (S. bei 889), oder Sohn des Grafen Gerlach, des vorerwähnten wahrscheinlichen Stammvaters der Isen- burge, seinen Ursprung erhalten haben ' °),
§. 47.
23) Siov.iüni (3erni. ?rinc. N. V,
27) «rem«, NriZF. K»««- ?. 1 29) QiovÄiuii Qerni. ?r I, c.
50) Nassauische Chrenik, Wcnt's Hess, landesgesch. TH.I. I. KI. «remei-, 0>iz^. K255. ?. I. Z. 72. Hübner's Tabel. len führen 1007, eine Lucia vcn Wcsterburg als Gemahlin Eberhard's von Epstein an? Das Geschlecht der Grafen zu Runkel bi5 zur Verbindung mit Wieb. S. 2afel 2,
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