<6 Gpeyrischer Lhronick
woesdieNothdurfftttsöldcrt/ dievongeverbessm/ wolle sagen/ daß die Bürger zu Myni'stcl) alsoun-
so ist zu vermuthen/ daß er dergleichen zu ^peyer/ da ter sich und bey ihren Benachbarten/ dcn Teutschen/
jederzeit d,e Romer ihr e ?.a-bea«8 und l'^uä.« ge- also geheissen ? Wem ist nicht bcwust/ d^r dcr Teut-
habt/ mcktt werde unterlassen haben <chcn Sprache erfahren ist/daß fast alle Wotteund
^. Ist ulmall in keinem Romschm »ck^.co zu Lahmen aufs kürtzejlc ein oder zwo Svllar.cn befinden / daß diese «.«-vier »n ^.ma>n2 pnm, wcu« gmffcn. Darum/ was die Isomer ^«^mj.-.c«m tr«,5ll«nanu5, sondern bey ^lare.lHcica und.Vl«. gmennet / das haben die Teutschen Mauacmtz/ «Il.no ci«rken^u5Mm,ncc wird. ^«lclaü. ?^«.,. c««//./^s. ausgesprochen. c.v7.
z. Ists gar ungeschickt/ daß er saget/ der Ort r« v^z.om.m ist Wormbs von dcn Römern ae>
werde darum Larb«ie^ gcnennet/ weil die Römer nennet/ aber den Wormbsern unter sicl) ists ein un-
denselbenzuvornich beruhret/dazuvorausangereg- gewöhnlicher/ unbraucblichcr/ aber Wonnen oder
ren ämi^n grundlich erwiesen / daft sie von ).l.i Wormbs ihr natürlicher üblicher Nabme gewesen.
^^^. ^^"' ^ ^" ""^ ^?" 'b" Besatzungen Wie noch dol^in ^^.«m^, bey dcn Römern/
Und Obristcn zu ^vcyer gchaltc!i< Und wie tan bey ihnen den Cöllnern und inTcutfchland allwcqe
eil, <)rt," aerm,ma prm« l'Hl^nc»« amennet Cölln/ ^te^l>«. Trier/ ^u.nram m, Teutsch
werdcn/d.eRönm hätten jchdcm^ Aacb / 5>I<ri«. Scltz / ^H7vmV°I^"'m.
r«5 ausgcruffen/ wc, sie von ^ l> c^.r.g Zcucn aN Augspurg / odcrWburg: ^> elil-. /<ö. 6. „.. ^.
diese Lande beherrschetund bewohnet habm: So ><5 Gleicher Gestalt besindcn sich auch zweyerley Nah-
zuvor angezogen/ daß .^r«ll.nu« diese Stadt^w. mm derStadt Epeyer/ bey dHöm nst^^^^
n.c— genmnet/ wiHltc es dann nun o.^.ricu« haß sie c.vi.« ^em«u«, /nennen dabede nach-
i°cu«scyn/unddcndicRomermchtberuhrethabcn< folgende/ st die Zierde der Lat nisckcn Oracle
4 Daß derKayserdieVeltung überRhcm auf mchtin ach gmomm N d cse"N
der Hlcmannier Grund am Wecker erbautt^ bedarff ««/und dergleichen benähmet Sonst hat d, Stadt
keiner Vermuthung/ sondern gicbts der Text zu An- den Nahmen Evcyer oder S^r N ^/Ir
wg mW Ende klarlich zuver^^ ^.^..^Va^^
sey: ttom'm^m «.am ^r.^««n (sc.l.c« Nahmen bey etlichen Städten des Rhein ^
Kl.e„um ) -rci,Kc>.5 o«lu.« s.o.aäen« b.r!.arc« «. einen/damit die Römer/ und den andc n/ d'M
««.und hernach/ tran-i^nmn l. .nmne l>n..<;m Einwohner sich selbst gcnmnet Erst chimTitu
«pc.m. Muß dcchalbcn der P.ru5 ^rcellm. art s>v.t-.5 ^e^j^«ljcornm, icl eli, Kletrj,
e,nem andern 0rt/ und Nicht zu Speycr/ gesuchet Qvira^eucorum, iäek 7u!l<, ''
""'^"^ ^^^^^^^^^^^^^Mllnd hernach a,i,?l«,vinc.c:«m»n.prjm
«»^!^»,1V,«, 'UUirnv.nc.^>«M2N.pr.m»
VÜS VI l. Kapitel. ^'^t«V2^ßio,.l,m.i6«ft.Mormcn.
Gründlicher »eweiß / b<lst' der Nahme h« ^"" ^"'»c- c:«man. 5«unöi. Stadt Spe^er Uhralt jey. ( v>c2^3.ippmenli5,i«l«tt,CoIc)Ul,.
-l)«.llppuz ^eI-mcKli>c,Nj undanvere obbcrührtt c>v>c2zL.l.Iiensn,m.>äest.Z2s.<«.
^>M«2K«UI WZZ3MH«
tt.n«nu ckl°r« erbauet und bcnah.net soll worden lanqet/scW
seyn. Daß d,e Scadt fast bey Hund rt fahren Nahm <^vm3 «^ bestellet/den
zuvor/ bey Kayser ^m«nmö ?.«, in seinem leme'a Benachba^ u"d
ri«äUsdrücklich/u.L«.^^X.6m«.Annorsr?^ NaclNngv^
zu Venedig gedruckt/ mit Nahmen^..-, genannt, verzcicbn t worden/ N .^1 s...^?Ä^'^
Undbey^^o^rezufinden/daßsiezuftinerZet schmKäyserRe^
vor tW >9E«n C^ri.ti Geburt gcstandclt / daraus Ma ^ ^ galten/ ,st aus Herm
unzweiffemlich m schiiessen / daß berührter Nahme Da sage ' ^«^'^'nl7^^^^^
der^tadtuhralt/ und je undallwegendieE'Mvoh- pc«Ic>m^.r«mc«.en/«m^7^ ,^ """
ner dieselbe Hp,r/Hernachmals Spcycr/und niemals q»a..c«ni e'penmemum ' ^
anders genennet haben- Dann gleichwie dieLand- tancm.^ öc auclin« »nr a?« " n^ p"""?'
schaffcenmTeutschand/andclstvondenGriechen/ p°lt- iti.«.«« amem p "^,?„ "' ^.l""'°
anocrstvon den Lateinern/ änderst von Ungarn und ulm ^cipuc l- n.«awr K 5 .är7ra r?"'^""
Boten gencnnet werden : Eben solche Beschaffen- «rr/ ^ e„.m fa l^ c^. 57, ^"' . .
he,t hat es auch Mit den Nchmen der alten Städte/ Kaiserliche Zeuqnüß kan a l'i^ ^ "'^^ .""^a
so bey der Griechen und Römer Zeiten in Teutsch- die Stadt ^
and erbauet gewesen/ da sie aufs wenigste zwe er- sond7m ech ^
lcy Nahmen gehabt/ einen/ da,mit sie dcn Römern/ mann also soll b komm^
undemen/ darm.t sie sich stlbsi in ihrer Stadt/ und und abl n n Me es"am da^^^^^^ "3^
bey dcn Benachbarten benahm« haben. Man be- c^^nöchmchranN
schenurdieStadte dieser l^ev,« mOber-Teutsch- «</. ulic« «t aus «,mmN '-^"7 ^"'
^^'^ Christftz^
^3UM.««ulcm, Ic«m. ^<,zum,«um. Wer gelebtt/und .8. Bücher von rr.uc« Z^
