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Das Fünsste Buch/
Von Negierung der Sächsischen Könige
ulld Käyser / und derselben Nachfolger im Reich / biß auf
Konlg^il)eirumdenErsten/derselbenMacht und Hochheit über geistliche
und weltliche Stände des Reichs in Italien und Teutschland/denttwürdigen Geschichten und nützlichen Exempeln.
Von Sachen/ Handlungen und Processen / das Römische
Reich und dessen Mitglieder betreffend/ was Gestalt und durch was Mittel
dasselbe / und der Kaystr Macht und Gewalt / geschwächt und andern zugewachsen.
Was Gestalt auch die Stadt Speyr unter der Regierung obbemeldter
Küyser zu Uffnehmen kommen / und von Handlungen und Geschichten/ so daselbst fürgegangen.
Das I. Kapitel. siorbenenKaysersConradsBruderEberharb/als"
er ihm die Wahl zum Rom. König verkünden/"
V«nRsm'g <Hei«richs/Hery«g<n 3« Ssch? und die Rcichs-Kleinodien überlicffern sollen/ ihn "
sin / Regierung. auf dem Vogelbeitzen angetroffen hat.,. <2
änno ?: c.. haben die Fürsten aus Bayern/ Fran*
Hnig Heinrich äucep« ist cken und Schwaben/zu Fritzlar sich zusammen ver-
von Person und teches- tagt/ bey denen Hertzog Heinrich/ nachdem ihme die
Gestalt ein tMererHeld/ Königliche Kleinodien von Hertzog Eberhard aus
hohen Verstandes / Er» Francken eingeantwortet / erschienen/ und dieBe»
fthrnuß/ mächtiger Tha< jiättigung zum Reich mit grossem Frolocken alle,
ten und Kriegs» Sachen hoyen und niedern Stands Personen empfangen,
halben bey männigllchm Virell,.schreibt/daß derPabst/KönigHeinrich den
berühmt/ und grosscnAn« Käyserlichcn Titul/ dessen sich etliche in Itaiia/unter
______, ___ sehms gewesen. X^iticb. König Ludwig und Conrado gebraucht / zuzueignen
saat/ dali er m iXllter-Spielen all'rmänniglichen bewilligt/aber er habe es abgeschlagen/und sich mit
übcrtroffen/und über demImos ml turtzweiliges derKöniglichenWürdigkeit vergnügtzu seyn erklärt.
Gesvräck mit den Seinen pfieqcn zu halten/sich da- Zu Anfang scinerRkgicrung hat er all sein Fümeh-
mit erluliiat / und dock seine K^ucarion dadurch im Men zu dem Endegericht/ daß er die Fürsten/ Grafen
wenigsten nickt verkleinert / sondern vom gantzcn und Herren m Teutlchland versöhnt/ allenchalben
Krieqsvolckaeliebt undgesürct.t worden, cumw- Einigkeit/undgutauffrechtgerrcuesVerttauenge.
e«.ri polier pn'"em"sapicmi2^ue. accelkc öc pfiantzt / darauff jederzeit der Teutschen Wolsahrt/
malez corporiz reliia: cl^niraci omnern acz<len5äe. grosses Lob/ HochhallUNg UNd Ansehen bestanden.
c°«m.In««rcitu5quo<,uel^ir.n«emmcntia^ ^m«i<b.2. Als ihm auch dieselbe in solchemgUt-
z,e«l'«amn«.m«rr«rem c«er.«ottcm««. ^ willige Folgt gelt.st / und hernach d,e Ungarn
licer m conviv i5 laci« jucunclu5 ess«. camen n.b.l (>H- welche Mlt dem angebotenen schablchtenHUNd «
^^^n^.b"^nmmemmlav<'«m 'b.'"unowentl.chen Lust an statt desT^
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f^nri n° "reä"^^^^ 1asc:vi.m le ^«. grossen Macht Teutsch land bekriegtet beyden«!,
solvente« i?"äu«p5 ^oaleroderFincklerwur- ttoric« mit mehrem zu vernehmen/ was durch tue
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«rosten Lust mm Voaelsanaen aetraaen/und dem- sten Teutschlandes verncht / was mächtigen Sieg
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..ters/und da dieser den Kgierungs-Sachen vor. ^;...^ "halten/und der UnM^ m cm«
,. stunde/nachgegangen/sondern auch/daß oesver, Schlacht bepMerschburg mehr als achtzig tausend
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