«»tz.1»«'» '»«T'«' «^),^«» ^'^ «^»» «»»5 5^ <«^§^ O^;?»«»' ««»^.'i^' «<^,'9«» «V^^»» ««^d^ ^^ö»» ^-^ ^^'l>^
O-l^^
KVNNNNMVO
N-V':
«»^3«» <«^!)«»' «^>.^» «»tz'Ko «»^ I«» «^5«^ <»^.'»«» ««Nö«» <»?K«» «»^d» <»»^ ?^» ^ b«» ^b» ^»^^5«^
Das Drittle Buch der Spwrlschen Khwnick.
«ndeMemWenUranckisEmMnigund
Käyser Leben/ Wandel/ Tbaten/ und ivte dieselbe nach 5wbe^
rung der Land und Stadt amRheinstrohm dreyKönigreich/nel/Mlich Franck
reich/ Tcutschland und Italien durch KricasMachl in ihren Gewalt gebracht/
und biß zu End des Carolinischen Geschlechts Regierung bchmscht
und verwaltet >-
Was Gestalt König i^mu- die Römische Kirch mit ^,
chumbundHmlichkeit begabt/ und was solche Milde in der
Christcnhclt gefruchtet.
Deßgleichen vom Zustand der Stadt und Bisthumb Speyr unter
der Fran<tM cn König und Kayser Regierung.
ErzehlungderTxoN'g undV.ävsir in <?r<m<5- reich/unter deren Her:sckassrdas Ccucicke Reich bist auf der Sächsischen H.önig und Raffer Regierung gcwesin/ und was sich immietelst be? der ScadrSpe^r denclwür- dlgs zugetragen.
Das t. .Capitel.
Von cluUericu dem crsien Rönig über die L,and am Rhei"sirc)hm.
önig Cl'.illericüz odtt
Hulderich/cinscbrwohl- gestalte Person/ist stimm Vatter König ^crovcc, (von welchem die »NachgesetzteKönige der "Francken /biß auf den
„abqcftlttcN^IuIclericum
„oder die Wahl?>?>"' ^^^^^^^^^^ »die Merovingcr gencn- », nct worden/) ^ in Frankreich im Regiment gefolgt/ wie 5iz;ebett'ix sibreibt i'N Jahr 4s 8. Er bat sich aber sslcicb iin Ansima seiner Regierung der Wollust und Üppigkeit zu viel ergeben/ mit leoigcn und ehelichen fürnebmer i'eut Töchtern und Weibern unziemliche ?^'i'!nisc!"!ng gepflogen/ dadurch seiner Nnttrryanen «rosse Fc-ndscbaffc auf sich geladen/ welcbc so weit überlud genommen / daß sie ihne/alserunaefäbr 2..I.V-»rr'a:ert/ im Jahr461. seiner Elmn emsM/und deß Köing'cicbs verbannt haben. In solchem seinem betrübten Zustand hat
und Verwanden ^>^>cht genommen/ und an dessm Hof achc Jahr sein Anwesen gehabt.
,O' Ob zwar L«^nln,5 i'lNQN. das Wort'l'bö.tt rili^lum hat/ so siebet doch dahin/ ob es, nicht" ^on^wrum hcissln solle/ als welche denen Fran °° ckcn weit näber gesessen gewesen/ und dahcro auch'° der König Childericb desto ehender von seinem ^ land/ daraus er entweichen müssen/ Nachricht/" und von diesem als Nachbarn auf benöthigtcN" Fall schleunige Hülff haben können; zu deMe'wa-" ren damahls die Thüringer der Francken grosse« Feind u»w Widerwärtige/ wie solches auch im fol-" gcndei? Capitul angczögeit wird/ wicwol was« das letztere anbetrifft/ solches nichts bündiges nach " sich ziehet/ weil man öfftcrs in dergleichen Begc-« beNbciten bey seines Vatterlands Feinden die si-" chcrsie Zuflucht findet/ wie solches mit vielen alten" und neuen Historien bewiesen werden köNte: Es « kcm aber wol se»n/ daß er zu beydenHerren gczo»« gen/ und Schutz gesucht/ dann er lang genug im" kxllin gewesen. "^> Dieweil aber die Francken eines Königs nicht rntrathen können / haben sie der Römer Obersten/ ^ckum genannt/ so zuSoisson damahls sein Anwesen gehabt/ einhelliglich zu ihrem König erwählt. ?Z° Welcher K^'uz vorhero von « dem Käyser ^vie« zu Beschulung des Landes" verordnet gewesen. «33 Als nun derselbe zur König- lieben .^ochheit gelangt/ und die Francken gegen die Römer für einfaltig und Barbarisch gehalten/ hat er auf eine andere Manier dieselbe zu regieren fUrge- nommcn'und alle seine Anschlag und Arbeit zu dem End gericht / daß das Königreich aufscincm Stammen und Nachkommen möchte erblich verbleiben. Darum zu Erlangung scmes Vorhabens/ erstlich durch allerhand aufgesuchte Zunöthigungen, und erdichte Auflagen/ die fürnchmste Häupter der Z 2 Land'
