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Ehren-Bcwetsung zuvor i

Erselbtge mochte / bey Ersehung melner ttzt-

* gen Bedienung auf dem Titul-Vlat/sich verwundern/ wie ich zu diesem Werck gelanget ? Dienet derohal- den zu dessen Bericht/daß ich in der Stadt Speyr den ^3. KUji 1643. gebohren/ und als von E- WohlCdl. und W. Rath daselbsten / der Stadt 5xnckcu5, Herr Wolffgang Jacob Diccart Seel. ein vortrefflicher/ gewlssenhaffter und subtiler Jurist/ auf den allgemei­nen Reichs-Tag nach Regcnsburg zu einem Abge­sandten beftimmet worden/beliebte derselbe zugleich/ daß ich mit dahinziehen solle/ um alldortcn die Oiäwur. wie man zu sagen pftegte/ zu versehen/ und mich in Reichs- und anderen Sachen zu unterrichten/ und wrude ich also in demKhrist- Monath des i^ten Jahrs / da ich nicht viel über dritthalb Jahr von dem Speycrijchen Q/mnallo auf die Straßburgische Universität gekommen / in Ge- lübd gel,om,nen / und mit nach Rcgensburg geschicket. Und obwoln hernach im Frühling 1664. zu dem damahligen Königlichen Schwedischen Rath / und wegen Dero Teutschen Fürstenthümer gevollmächtigten Abgesandten,' dem Wohlgebohrnen Herrn/ Herrn Georg von Snoilsky (dessen wohlseel. ruhm-wür- dlge Gedächtniß und illuK« r^milic, und darunter absonderlich dessen zweyten Herrn Sohn und 5ucccssorn in itztgedachter hohen lun^ion, Herrn Georg Friedrich von Snoilsky/ ich billig biß inmeinGrab vencrire/) gekommen: So geschahe doch sol­ches mit Wissen und ausdrücklichem Willen des Stadt^^ttracs zu Speyr/also/ daßlch gleichsam geliehen war. Und weilen im darauf gefolgten i^ten Jahr der ei­ne Rath-Schreiber Todes verblichen: So wurde mir selbige Stell aufgetragen/ dlc lch auch gehorsamlich annahme/konte sie aber ehender nicht/dann im Augstmond des säeten Jahrs würcklich antretten/und bin endlich im Jahr 1680. auf meines ge- Nebten Schwäher-Vatters/ Herrn Niclaus Lorenßen Brummers <eel. Ableiben/ Stadt>Schreiber und LantzleyDir^or daselbsten worden. In solcher Bedienung nun suchte ich billich/ und den Pflichten gemäß/ meines Vatterlandes Geschaffte grundlich zu faffen/durchlase und erwöge mithin deß Herrn ^ritto^or, LehmannS Speyrische Khronickldie von vielen 3cl-,pcoll!) angezogen und sehr genchmetwird) zum offtern/ und wann bey ein- und andern ^mkom, auch in der Stadt Archiv et­was ^«de/ so zu Erläuterung und Vermehrung derselben dienere/ so schriebe es bey wem Cremplar/bloß zu meiner Ergötzung und Unterricht/und hatte in denen ersteren MrzehenIahrm nichts wenigers im Smn/ als daß seidiges einmahl solle in den

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