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Das Andre Vuch/

Bon des NeuWen MränckiWen Mönigs

^crovci, und snncr Nachfolger lm Reich / Reaterlmq / vom

^chr nach des HErrn LHristi Geburt^, biß zu Ende der Merovinger/

und hernach vom König p'pmo hiß zu EndeKaysers Caroli ^gn,

Geschlechts/ ums Jahr 920.

Was es in solcher Zeit im geistlichen Stand mit Bischoffen/

Aebten/und deren Zugehörigen; Oeßgleichen im weltlichen Stande mit

Herhogcn/ Fürsten/ Grafen/ deren Amt und Verrichtungen/

Auch mit des Teutschen Reichs Städten Regierung und Zu­stand vor Beschaffenheit gehabt:

Was Gestalt das Kayserthum auf die Teutschen kommen: VonderKönige

und Dmer grosse« Macht und H^ett/ Einkommen und Gefallen; Von des qanhen

Reichs oftiermaliger Abtheilung/ wie mächtig dasselbe bey Endschafft der Caroliner Stammes ge­wesen/ hernach auf den Stamm der Sachsen verändert worden.

Und was die Teutsche damals vor eine Sprache und

Kriegs'Manter gebraucht.

Das l. Kapitel.

von der Francken Römgreich Ursprung/ Aufnehmen/ und wie weit: und fern sichs erstreckt / da es in seiner Vollkommenheit- bestanden.

l Ie Francken/ein Teutsch , Volck/ haben sich ansang- M) in Holland zu wohnen ^niedergelassen / und durch

Kncgs-Macht / je länger

lje weiter ihre Gewalt ver<

< mehret/ Geldern/ Eleven

und Friesland emgenom- ^»o ^-^ "-.^^ ""^n/ mit den Römischen

.^nyicrn/ Oiocleuanc», I^laximiHNl), coülkmia, ^an^nrino ^no, luliano. ^ureliann > ?ro-

00 > grosse Kriege geftihrct/ und mehrencheils obge- Iltgtt. Bey Regierung conlUnrmi i^. seynd sie ldeils aus obberührtcn Landen verrückt/und an die <)rte zu wohnen kommen/ so noch heutiges Tages Franckenland genennt werden. QenoKaläo, i^r.

comeio öc 8unnun«I)uciI)uz kranci m6«maniam sroru^ele, ac plurilx« mortalium, limice ircupio. c-e!,«. lercilez maxime p^oz clepapulaci, ^rippi- n«n5l eci»m coloni« mecum inculle«, i^c. l:l ^uk

l'rewearum civiraz a 5r2ne>5 äirept» , inccnül^us laciinä» ircupcicine. I^ora, kranco; urimum quiäein lirwra^beni incoluisse , ^elnnc «aiizzäc, l^licnn ll^orii^iam tr^nzmeaÜc, il)>c,u<: juxca pa^c>3 vel civ!t2«5 liesse« crimcoz liiuer le cr«vi<Ie 6c z?5i» M2öc>in^!l>orili.lci!,um filmil>».^ur,/i^.2./'//? i>s»5.

c-9- Demnach aber die Wenden/ Gothcnund Hunnen zu unterschiedenen Zeiten dieRömcrinGal« lien angegriffen/ auch biß in Italien gcstreifft/ mäch­tigen Schaden mit-Btut-Veraicssen/ Rauben und Plündern angestellet/ und derselben Gewalt allent­halben geschwächt/ haben die Franckcn aufs neue ihr Glück gleichfalls wider dieMmer verflicht/ und > denselben von einer Zeit zur andern Land und Leute abgedrungen/ und ihrer Gewalt untcrthänig ge­macht. Erstlich hat pkHr,muncll,5, den die Fran- cken zum Kriege erkohren/ mit seinem Volckaus Franckenland sich erhaben/ etliche Orte an der Mo­sel gelegen/ erobert/ lind der Franckcn Herrschafft unterworffcn. Dessen Sohn ci^äm« erstlich Cölln/ Geldern/ Gülch/ Braband/ Flandern/ Ar- ras/ Renls und Aurelien überwunden: iVlerovel,« Trier und die Niederlande: «iläericu« die Ale« mannicr um Chur- und S6)weihcrland bekrieget: Mäyntz/Wor>nbs/Spe»)r/Straßburg/ und was disseits ^Rheins gelegen / der Franckm .hmschaffi zugefüget. cioällv«uz die Schlvcitzer/ Schwa- 2 ; bett