46 Speyrische/ Khronick

den und Ritßländer nach der Schlacht bey Tol, vielfältige Abtheilungen von einer Zeit -m andem biach/ und was die Römer in Franctrcich noch,lm- geringer und scdn^chcr worden. Demnach ^ aber dattcn/ alles aus ihrer Gewalt genommen/ und sein in seiner Vollkommenheit bestanden/ hat es bcgrif-

, ucy norr c,cr ^rancrcn groc .xricW^ugcno / um Rheins/ über Rhein gant; Temschland/ so weit und

ihmn grossen Lobe/ dur^ gantz 5uru^am erschollen/ breit sichs beurigcs Tages erstreckt; ,«m ^»«Zcndcn

und ibrc sonderbare/ von allen wandern und Völckern und Böheim. ' ln c2p>r^l2nl,u5 rrancnru«. /,^. 6.

bcruh-.ntc Regierung/ daß sie alle ihre eroberte Lande l. 281. werden diese Königreiche und Lander von

und i'H'".'tz,cn m grosser ^mihctt ^bcrmrten / die c^«l° !^. infolgcndcm Innhalt vermeldet und an-

I^l«narcb>schc Römische Regierung/ so aller ^uu. gezogen. Vulumu« 2t^e orXcip.mu5, l,t °mne5

ncn und ^olcker Freyheit m Grund gerichtet/ gantz ctnwni nok« 0°o aux>Iia>ue lubie^i «m Kom-ni

abgeschafft/ die p^kec^i Ulid?)icgenten/wcnn sie zu <^2M l-r^cl. ^lemanm. Uojarii. 8..XON-5, Ibn.

Gerichte gesessen/ mitAeNm/ Bcckn und Nuthen r.nz;ii, rri5«n«. <^m. «uw«ci,«n«, Zrircon«.

allen Nnccrihanen ersthröckllch erschie.mi/ hingegen i^..^«^räi, v.scon«, Lenevcm-mi. c;«rki. Ni-

d,c Franckcn >edcm Volck seine Gebrauche / Gesetz u>m. ^«r^u° noi..« s.l.ie6ij. °mn« b.n. semen-

und Own'.!ngc,,,iach ihrem Gefallen aufzurichten «am im«- n«k« caoiwla n« le« «.«näam con-

und zu ^stellen freye Ha.id gegeben/ haben sich die lulw «mnmm Käel.mn no^«cmn cam cl»ic°rum

Volckcr/ denen d,c strenge/ fthwerc und tyrannische qu,m laicnrum p«lmmu. le« cana,« perpc^<,«

Regierung der Römischen Käyser unddcro Beam- nenäam. öcc. ^ l-"^^«

tm gar unleid- und unerträglich gefallen / der Fl an- ' - '

c^cn Gewalt liichc hcfftig widersetzt/ sondern mehrcn- thcils die Römer öffentlich und heimlich verfolget und, abgeschafft/ und sich gutwillig der Frcmckcn freyen u nd glcichlNäßigcn Regierung untergeben.

»nin« en<> amnre cieliäeral'ili cu^iverunc lc^i^re. I'ur.//^. 1. /?.^. ^<l»c. c. 2,;.

I^lulu cuiic ex (^alliiz I^Ke« ?l2ncc»z Voininc>5

lumlnn ljelulerincuoieliant. ,ö. 5.; 6. «»........< < .

^^ Das il. Capitel.

welcher Gejtalt das ganye Römgreich i«SF Zemeln verehellet W0ld«n.

On Anfang der Fränckischen Regierung sind berührte Lander / ausgenommen Ita- licn/ in zwey Theile vertheilet worden/ ncm- llch ,n ^uki2li»>n. Oesterreich / I^^n^m Onen^ l2le. und >i°ustn2m. oder^eliraliam. Wcstrcich/

^°8«um (^cc.clenlale. ^uftras.2 hat in sich beqrif-

Fcrner h.beni.u.em,,, undcloä«v^«, ^öias fen / mA^^?". ^'?^" bat ..........

cl«^v.r> Erben/Burgundicn an sich aczoa'cn und N,i ' ^ ^'^ ^"b" welche die Römer c^ll.am ^n«ä«r.cm derAbeii^dei AN ^^^nnt/.Braband/Hollai.d/ Seeland/

^'»w a man^^raiicn zugerechnet den Boden-

""nc.5 das Geschlecht der Merovingc7vom obb s'" Schwaben/BMrn/Oesterreich/^,

rührten Könige ^«c«ve« qcncnnt w own / n ^ ? oder Westreich hat begriffen gantz

Kriegs- und Friedcns-Sachcn verrichtet, bat man ^ ""'F und Lonringcn / und was die Römer

bey den l-Monc«ausführlich zu vernehme»/ und « ° ^"«n, gcncnnt haben, ^ntbem. 4

hat derselbe Stamm sciiic Endschaffc crreicbt An o ^' """' A"dcre/ als KI«>«n. /,^. i. c ^^, <«

7 s °. in welchem König (^«lcu5. der letzte in bc< ^"1.""' ""'^" ^ar-^m rranciam i-curnni-

mcldtcmGeschlechte/vonden Fürstenund Ständen un^di?".'"!sV'^i""^)nerTeutsche gewesen/

s Königreichs/ wegen Faulheit und Untüalich- ^m ,mm)n K 3^'"'be sscredet haben, ^eltc»-

seines!

""'"/ .^m.imtj,,^ ^u«>)l rommen des gen

Königs Pfaltzgraf oder Ober-Hofmeister ?.«,. ,- ,

nu«. HechogzuBraband/ dessen Geschlecht von «7^,7« ^'^»e Worte lauten also: D"-

darolc) I^^na die N'Koricl die Carolovinger ac- ^I. ? ":.^""«. l'rincip« reLni nottri.

nennet/ und hat sich seiner Nachkommenden Recu>. "^. ° "l^"' ""°"^ ram e2V2ri5 «U2M ^le-

..rauciim.- ^f».......

<^ Die Worte lauten also: vu-

nachde.^ sti m ^^5^"" -^s" '............."«'

führet/0csterre,chundKarndtcn/d,'eWcndenund Mm/^.,"^'- ^«'"p«'« oder E'tz-B>-

Böbmen/ und ein Theil in Hispanien. U ^ fe, en ledcm er c.n Theil seines S chatzes vcr-

...ä?.^7^^' ^ der F^ancken Königreich Lve.n. ^," ^"'""" lauten also: ^.

aufs höchste kommen/ und in seinem Sohn l.'«. ,."'7'' ^'«lam.m. r«rum ^,l», s^<w> c<»

v>«, und hernachcrln dessen Nachkolnmcn durck n "' ^"'«"",m, luvamum. <,ua:Lc Saltzburg/

""V ^ocum^u«, ^«veri , 8enon«, Vel'uncium.