Das u. Buch. Cap. m. 47

l^'ssällnum, ll.enil, ^reLuiim, Vienn2, 'I'2l2Ntell2, ^!2M ^li^incatem^wximc acce^es«, sl vicilTlm reu,l

L,l,rncll!lium, Uuräinalia, 1'uroue5, liicuri^ez. dcl'ic.i clieuccla sio^lili cuucliciuiiem lcseiekar, coin

Qncfr. Vicerl,. sagt /«". l 7.daß bey daioli Zeiten öc unnin acczl,e eunäcm, ^N2nobilex öc pl«l,5, ^riu.

gantz Franckrcich und Teutschland / vom Rhein- ci^n 2^n<,<cc.et. -^> Und hat sich hierdurch ström biß in Ungarn/ r^ncia oder Franckenland ge- Tcutschland über alle andere Lande und Königreich hcisscn; demnach aber dessen Erben das Königreich in die höchste D^nM enipor erhaben/ an Mann- vertheilet / habe man Franckrcich West-Franckcn/ schafft/ Krafft/ Gewalt/ Reichthum und andern

Henlichkeitcn in höchstes Aufnehmen gebracht/ beyde Königreiche das Fränckischc Königreich gc< und in glücklichem Wohlstände etliche hundert Jahr

heissel?. I'empol« darciü Klazni K.e^l5 ki,2!,cu- befunden.

rnm, Wt2 <3all>2, ett, (^c1cic2^ Lelgica I_u^u. Erstlich den königlichen Stand belangend / ists enllx, on-mizque(Germania, c^u« ett 2 «.Iieuu Ulczue bey den Teutschen/ ehe die Römischen Käysirdicfer Il^ricum Ul,2 sl2nci2 s^iic.- I'ulteä v«o Kczno Lande nmchtig worden / dergestalt herkommen/ daß

imcr tilluz tilinrum äivilu, aliuc! Olienc2le, »liuä OcciclentHle Ke^num ll2nci2.' 6icel?2rul: l^rrum^ue l2men vc>c2l,2cur Kegnum k^ncarum. Und!N ttili«N2 I^nägravinrum 1'lnirinZii stehet also: l^ot2, czuoä parreg viciuiures It2lici5, ücur üinl L»- V2r>2, 8liev^2, cllÄX fuerunc 2!) Italic« priino ^le- lnannia, öi Kominex äicel,2inur ^lemznni. ^c>» lecunlium Oralium öc scliinim, c>uc>cl cunctem^c,- Nx (!erm2N!2 <K ^lemanoia b2bel?2ncur z,ru unu sc tc>äem. I>I.nn 1^11^2512 äicebacur ?2iimmi2. ^c

die Stände ihre Könige aus allen Stämmen und Nabmcn/ die zu solchem hohen Stande mit tapffern Tugenden tauglich und gemäß gewesen/ durch die freye Wahl eingesetzt. l^cnux bezeugcts mit diesen

Worten: Kc^cz ex nukilita«,I)u«5 ex vncutelü'

mmil. Die Tclitschcn Francken haben nach erober« ter Freyheit und Vertilgung der Römischen Kciyscr Regierung diesen Brauch wiederum erneuert / und die freye Wahl ihres Haupts und Königes jederzeit ,, ^ als das cintzige Mittel zur Handhabe der Teutschen

2b I^ngan2 lil^ne »cl^benum ckceb2Ml6erm2M2 Freyheit und Vorkommung der erblichen Regie- vel ^lcm2nnl2, öc Ultra «.beinim <^2l!>2. Daher rung in stäter beständiger Übung beharret und fort- ncnnct Occo slilinF. noch um die Zeit Käyscr Fric- gesetzt. Dabey aber diese Maß gehalten: Wann dcrichs des Ersten Spcyr eine Stadt in Gallien/ ein König männliche Leibs-Erben hinterlassen/ daß /»/>. l.^e//./>,^. 5^,10. c)c.lpli5imp.t jcunci IV. sie mit denselben die erledigte Stelle ihrer Eltern er«

w c^allia: civicarem 8r,il2M äepnrcaiur. V2c,ll2li. setzt / UNd die königliche Uissnität Nicht auf tiNtN

</e <7°//^<^ »,o»<«/?e^,^«e c?,^»,«»^ /. 5r2ncia U- Nlidern Stamn^ oder Stälrd verändert. Daruin

r,cM2li5. nnu .Ila mollo liss.iittcara vi«!ccur, ^u^lluciie daß der Eltern oder Vorfahren edles/ tugendreichts/ I<neun, 2mne,n «lekrjx cli, secl tl2>ltum eciam tavffcrcs GllNUth und ^ifeätian den Kindern natür«

«<-lv«>^ öc KI,ei,i primo tonim. ciucn. ill2 ^'t25 öc lplmn I-ianciX nomiue cump'eHebarur. ttu,uz iv^""^. > "" lmminemcm ^uttrallam vncabant. l>i2M Uillalemnz legimus in cnronicis 5l2nce>z Olic!«2lc5 A 1'I^eMlinicn5 , ^uoniam (^-r,nanic2 M2Ximc liii^uH ucereutlir. ln^erinr kr2ncia ince- liin iv,nm2i,2, c^uoä inea sirnvinciali linzua uci uon tleliillenc,^lli n<,äie(^2llc> lranci uluncur.

Das 1«. Lapitel.

Von dem tomgllchen Stande/ und daß die Wahl der Asm gen von Anfange der C«ur^ schen Franckschen Regierung im Brauch gewestn.

^^Ie Regierung des Teutschen Fränckischen

lich cingepflantzct werde/ und solche/ wenn sie ihre Jahr erreichen/ mit allem Ernst und Eifer darnach streben / daß sie ihrer Eltern und Vorfahren herzli­chen Nahmen und erlangtes Lob ungeschmalcrl er< halten/ und immer größer und hmlichcr machen.

tluur ucikili Inco N2ri l2uciiz »caue ?laiiX cu^icli.- ^ N2tl,l2 aurem numineü it2 2iuin2U, ui l?c>n2 illa. c^ui 2Nte l^abenr, 2lic;ere, non imminuere vel »mir- terecupianc. ^M./^.i.^e,.5.16. Undauchaus

der Ursach/ daß die Eltern das Köiugreich in gutem ruhigen glücklichen Zustande ihren Erben und Nach« kommen zu überlassen desto mehr Fürsorge hätten: Und ist aus dem Brauch der Wahl dicscNutzbarkeit entsprossen/ daß die Könige mit sonderm Fleiß ihre männliche Erben zu allen bcröiscbcn Tugenden und

Königreichs ist von seinem Ursprünge und Übungen erzogen / damit sie mit Königlichen gczir<

. Anfange auf dreyen Ständen als seinen mcndcn,Oblaten zu ihrem Stande tauglich/ gc>

faulen bestanden / inmassen aus folgenden / und schickt/ und würdig erfunden und gehalten/ und we«

mionders im ;6. Capitel / von den allgemeinen gen Untauglichkeitnicht darvon ausgeschlossen wür-

<xc,cl)s-und Creyß-Vcrsunmlungcn zu vernehmen, den. König ^acariuZ deril. hat seinen Sohn 02.

^)cn ersten Stand hat geführet der König: Den ^bermm, den man l^2znum genem?et/ dem gcwe<

andern die geistliche und weltliche Fürsten: Den sencn Pfaltzgrafen/ und hernach Bischoffen zu Metz/

dritten Obrigkeiten aus den Städten und Gcmei- ^nulw zu erziehen und inkirmmi unreigeben/ 82-

^ ^.«, . ,-gewesen/ ------------ . .

5 ^'^ babenweiseLeute jederzeit siir die bcstän- oigste/ beste und nützlichste ermessen/ «Z' na>« cum

«Ziu8 öc pnf,ul2riz «Iumin2ru5 N2lur2 int« 5e äilN- 6«2nr, 2äliil,enclum tenimn 2liumnueexiNimllNint lntermeäium, czui ellet 1'rincipuin iiv« opc>M2rum, Quorum, ui hlenäor »c zeneri« 2nti^luca5 «.

Und schreibet rortunatuz von demselben /. 6. ^,<<

^»</e^c,,» ^»"<</. />^<«5.

Daß er alle Tugenden an sich gehabt/die einKönig an sich haben sollen. Wie sehr wohl und löblich Kö­nig Cb2lll?elcullnlticn>rtundcrzogen,wordcn/ und

von