Das ll. Buch. Kap

^ilcen^ in<:(>^>i,l.i, recilic,« «cäulH^a ^ cunUlim»,

c>l ir«ur, l^ll l'^Htin» per niilericuläiam Deiex ec>" ruin Hllläli^ r'ai^iIiHliiucc cum in uocilici« conülii« <^>Hin ex ^lunic^icH, in Iiac i^rcc al!ocncic»ie, re» l^a>,5l<,ne 6c cuiisulcacione llvl^inm N2l)ercnr» prc>^ ur cunci ei, vel cemuor>5 c,l».l!ua5 exille!?»!, »»r coull- liuin plei'icer äare, ciulci tiercr, nur ceccc ^unmncio 26 prirlimc,; «mpor^, cnm cc>»ll!ln öc »bz^ueullo lleiriinciil« rez «tiein exueö^ri vel lul^encali pc>- luillcr.

Der Jägermeister wird geneimt?!-Xfe6^iz Vc>

ttmcmann sagt/ l^.24. daß derselben vier zu je- der Zeit zug,c:ch gewesen/ uno der funfftt dcrFal- ckenmciitcr ^lconariu«, welchem die Verwal­tung des Wäydwercks/ und was darzu gehörig/ und Bestellung derköniglichen5(uchen anbefohlen gewesen.

l^HiillaiiÄi lli^.der Fliriercr/ hat allenthalben/ wo der König mit seinem Hof verrückt/ Hcrbcrg und Losamem zu bestellen/ und daneben zu verfugen ge­habt/daß an demselben Ort alle Nothou» sstzur .Hos­haltung für Menschen und Roß zugeführt werden/ und hierinn zu Gchnlffcn gehabt d.nSchcncken und Truchsesscn.

Diese hat man die p,>!.nmo, niHjc>r<-5, Obriste Hof-Diener genennc/ welchen andere Untcrbeampte zugeordnecgcwcscn/ oie nian Hof-Diencr/i^I^lüu^,

oder !>'.l,!c>rel ^^l,ri!ic>^, lnim^ellale« ex I^cele l,icu^

!>lt/undmacht dieselbe l^!"cm«u«<7^. 1 7. z j. nabm- hasst/welcher AmptundNahmcndcn mehrn irTbeil zu unser Jenen nicht können verstanden oder ausge­legt werden/ OKi.irmü, Kammerdiener/ 82ceNHrl^!5> Zahlmeister/ Di^enläc«!-, Em'r'auffcr/ 5cap«rällz,

^«turii, VclclHrli.VevclHl». öcc.

Das xiv. Kapitel.

Von der Asnigllchm Rltterschasse.

Em Königlichen Hof haben stätigs gefolgt ^I,lice<!, der Adel oder die Ritlerschaffc/ die

Man EdhiliNg nennt. I>ücl^rc<. ^.4, 8^lnr imer illo;, c^ui Edhilingi Umc, ^i Frilillg tlü«, c^m s^aul illonim lin^uz, äicunrur, ^cina vcrc, lin^lia hc>c lunc nc,c,ilex inz;eniale5 arciue <crv>Ic5.

^ Von dem Wort ^llüc« ist zu gedenckcn/ daß sol6):s bey denen Römern änderst genommen worden/ dann bey denen»Teutschen oder Fran- cken/ sintemahln gleichwie bey diesen das Wort ölü« einen geschlagenen Ritter bedeutet hat/ wie solches an sehr viel Ottcn dieser Chwnick zu,ehen/ und die Ritterschafft oder die Reutcrey allein aus dem Adel und dessen Knechten bestanden / auch biß in das i<5.8«ukim, also seynd hingegen bey denen Römern die Fußknccht meistens ^l'lic« genenncc worden/ daher» liefet man bey denen al­ten 8cnl)emc-n zum öfftcrn/ ^iliiezequicexgl'c. Vcl- !cj. I'aterc. /. 2,. c. i s. Livwx /.2^. c.;"- /^- ^^ <ie^^c^//./.;.c.ic,.Qs/.s.<7.7.^io.scc.^>Die

MnAdel werden bey den Aänckischm Historien-

____ XlV. 6^

Schreibern gemeiniglich ^ol)il«. ^l>llitaz; plu^

re5 ex no!?,!lcH« lcancorum e» Kellu cc»i5umurl luüt. Ii,^!»b. ,» ^</<< 5<,^»/. Item ^isülielinl«,

Edel>5inccht/ aber sonst in Fränckischen Gesitzett oder (^pnul.n'il-'uz nur Iiben Iinml!,«, fi^ys q^ nennt. Diese haben dem König zur Zier/ und Er-- Haltung der Königlichen Kepm«,«!, zu Dienst aufqcwartet/und wann eine Stelle von obberübnen Offcicrcrn erledigt/ und unterdcncn/ so dem Hof benqewohnt/ solche zu ersetzen tauglich befunden/ seynd sie vor andern Varzu befurdert worden: 8i

2l,qm3 cX M!inllel!!lli!)l,iz ( !'c. M2)nt!lw5 öc mi- nnn^uz) vcl cnnl>Iwr!i5 ^cceäcriar^ Incc? ciu<- cnn^ ^i-mn sc iniliz resr,meb»lur. Dann dM ^öni(l^

liehen Hof mrd dessen Ampt allein der Adel und freye Leut bedienet / und die vom Königlichen Ge­schlecht oder Stammen/ oder sonst alten hoben Her­kommens/ batmanzudenbobcn/ und die cmnaem Lldcls/ zu schlechtem Diensten gezogen/ unter de­nen diejenige/ so Königliche Lehen getraaen/ v»lN

Domimci in ?Hlalic> servieul« < Königliche Hoft

Dieiler gchcissrn/ c?^. /^.,, r.7?. Von denen stehet i capuul!5dcß5y!^i. zu Dmgulofen in Bayern

gehalten / diß Gesatz: I^ol)ili5 lam 6u, eq.icNri« »lcliiux «lil«cur > Hl«m<im ^encncia öi r>s^^!H I'lilici^iz re^mgue ^>olllc!« , ^»2m<^n> princiiii llic» stelem lervacit, öc m>l!5^,e!l,, sueric. 6>«t,/Icc/.

8. .7.5. Insgemein ist dieser Königlichen Hof-Die­ner Verrichtung darum bestanden / daß sie den Hos mit ihrer Anwesenheit hclffen starcken und an<cbn- lich machen/ und dem König imAusi- und Einzie­hen/ Und da'man ihrerbedurfft/aufgewartet: Fer­ner/ daß sie in Legationen und Verschickungen sich brauchen lassen/ insonders wann die ordinari Land« Gericht bin und wieder im Reich gehalten worden/ gemeiniglich die ^»tten,!« oder VZlli Dommici, königliche .siof-Diener anstatt des Königs das Richterlich Ampc besessen. <?<,/>./,/.4 ^.7; ^a!«

fmgefallcn/ hat eii' jeder wider den Feind sich ausrü­sten und gebrauchen müssen/ er hätte dann vom< nia/ bcymHofodcr daheim zubleiben/ Bewilliaung erlangt. ^"F^ /.4< r.z. <l^i-. Die aber vom König belehnt gewesen/ und auf dessen Befelch zu Hofver- blicbcn/ und dem Kri^nicbtzugezogen/baben doch an ihre statt ihre Diener ihrem ordentlichen Gaw- grafcn zumMia zuschicken müssen/ davon disi Gc-

'atz/ l?<l». //^, ;.c.7). Oe Vassl5 Dc,m,iiici5 in ^i,- 2tiu servieinici^, c^ni ^äkuc incr2. c»l^m tervi- unc, nuicuiigue ex eix cum Dc>m>»n lm^eliwrel remaoleric, val^Ilnz suc»x c2<2tc)5 tecuni non reci- neac, lecl cum l^cimice, cujm ji^elillx est, il-er'elmic-

cai. ^ Obwohl der eigentliche Verstand dieser

letzten Wort? cum cumice, c,ljl,8 P2l?en!l5 eli»

von dem» vMz ist/ welchem dem Gebiet oder Gaw des Orafens wobnbafft waren / so ist doch bicrbey nicht zu vergessen/ daß auch die Grase« ihre V^lii«. gleich denen Hertzogcn gehabt/ wie ,«/^.^i/^^.">?6.zu seben/dastehet: c)u2l<z.

cunquc pecscina lic auc Valllix vllciü »>,r (I!c>mi.

cix. ^c. ^3 Bey ibrem Anwesen zu Hofseynd sie

zur Nothdurfft mit Unterbaltung an Kost / Klei.

düng und Sold versehen/ bißweilen mit Verch-

I tungeN