228 Speyrlscher Lhromck

die Reise fürgenommen : Indem sie nun aus der wigs Vormünder gewesen / und ihm auch seine,.

Strassen seyn / sagte der Bischoff / es wäre noch ein Schwester nachgehends verheyrathct gehabt:,.) ^

ziemlicher Weg ins Lager / und hernacher mit lnrem sehr mächng uno grosses Ansehens gewesen / haben

Magen Verhandlung abzuwarten/würde beschwer demselben cmeS Theils Fürsten des Reichs / als

lich seyn/oarfur ein turtzerImbs gut seyn tonne der Franckeu uno Sachsen/ nach Kayser Ludwigs Ablci-

Grase war bald willig/bat drnB>!choff/welIs,ezu ben/dasKa'ysesthumauffgetsagen/eresabcrweqcn

hohenHlltlS verweigert/r^- (wie er dann4 Jahr"

sich also wieder in die Vcstu"g begeben / und der hernach / nemlich?»6. den letzten ^luvembr. gestol'

Bischoff den Grafen an der Hand gesührct/ daselbli ben/und zu Gaudersheim begraben worden/")'»)

ein Morgen-Imbs eingenommen/und hernacher den und Hertzog Conrad zu Francken und Hessn fürge»

Weg ms läger vollsührct/als der Graf vo> mKönig schlagen / und durch Beyfall l^cconis des E'tz'

«rschienen/ hat er befohlen/ daß dechlbe als ei., öffenl» B'schoffen zu Mäyntz / dessen zuvor gedacht / zum

licher Land-Flied'Brcchlr mit dem Schweröl vom Kapserthumerwählet. Luirpr saaet/es haben <^«n.

teben zum Tod ge, ,cht werde» solle/ über dielen un« r^ium alleStände erwählet - d<,nr.i^u5 s^ncorlM

Vllschenlichen strengen Proceß hat sich der Graf cxgcnelc ur.un^ v.r ltien>n.5 l,cllummu; cxer^

hefftig entsttzct/ und »ich aus des Bischoffs V'rtrö. c>c.a <w6uz l^i cuniei5, nupul/5 orcliu^lu. Die"

stungundhochbcchclterccZulagcbejogen/derV'schoff serc°nl,cil,5 ist Hertzog Conrads aus^ranckcn und

hingegen zur Antwort gegebn / er habe seine Zusage Hessen/ welcher von GrasAlbrechten von B^mbcrg

geleistet/und ihn wieder in semSchlo,'! zmnHiüh' umgebracht/Sohn/und der lette aus dcm^eschleA'

stück gclicffllt / aber nach dem Imbs ferner nichts der Carolmer / am Königreich aber sonst sind nocl)

versprochen / ist al>o den 9. ^i.-mk.. ^n. 328. etliche des Geschlechts damals vorhanden und «5

»I-" Andere setzen solcheGelch'chl ms Jahr y°^. an- grossem Ansehen gewesen. l<ce. Vue/l^ ziecl,. 'llirl,.

,. dere ins?°?. Iahr.-^ an dem Grafen die qeiallte (^liron. l-l.rl. Im Ansang seiner Rcaieruna/ und

Urtheil öffentlich cxcqmretwoidcl,, Diele Handlung gleich im andern Jahr /stnd ihm sckwcrc und g>oj st

undPract'cken haben ocrTeuljchcn^uriim und^er» Bcdrängnuß / Widerwm titikeiten und Emvörul!»

renGemüthelKöniai!l!dw,^cn,chlabhoI0l!nabfäll!g gen/von etlichen surnehmcn des RelcksHertzogcN

gemach« / darüber er auch mn solcher ^chwe, mulh begegnet / und werden msondcrs l^.il? und^^"

undMelancholcy überfallen / daß er i,l blühenden namhafft genlachet / Hcr»oa Ämol! m Bäy""^

Iahrentödtl!chabgfgangm/^.l'l..^mr^.^.i. HcrtzogBurckhar0iuSchwaben/3fl<o^l..bi. '

l.,, Vl«ro. s^t. ,7 ^'8^ "".> Il.l. /. 6. c.44. K^lUu^un^ loccrumKelleren,üil iccllll t'a>"

BlschoffOttoi-n<mz;c,M5nachobangeregter Erzeh. c.l.I'r.nc.pcm.'.)-^ Gras^ber»>ardinNrancttn/

lung der Geschichte «.rrmu« des E'tz^.schons zu Gilielberg/ Hertzog «nLothrnge /undbciorüb der

Ma»"tz / setzet dch Bedenttcn: >mccm ^- ,.<.c<.i. mächtige Hertzog Hennchm Sachsens

«l^ü»5t2aoH!u qlwcl vclii,c,sc l2n^ll^npru«.t:. ^öNlgScunr^RegltlUNaNicht a sällia styN w0l"

ßm urllicurc «omm.ll'lim lueancur. ^., u.nnmö len. Derselbe aber als ein t, fahrner hochverstanoi-

nullm« emulumenrl xral.a nun iulüm <iucn.l.i)(.l gtlHer:/ hat sie samptllch durch vernünfftlgcM^

cwlN.ÄNum fr.^llle circumvc>i!ic . iccl «lim curllc lel/ohneBlutvergicssen/gestillet/und zu Gunst und

lN,cHU<Hc.^icäIilucz«in«n^el,uill«,l^tlur^N<c.- FltUNdschafft beweget / außaelioininen Hertzog

pum. Fast aus glciclien Schlag urtheilet davon Aenoll zu Bayern/ den man den^ösen genennet/

Qottr. v.icrl,. und läget: 5. ciccu^cinc^lcc^uz derhat,,ch/dlsKayselsSttaffluentmchcn/falN^

<1U. pro laluic Kel;». l,nc i^lllc -lll«.t>... .., i,ac stinc.n Gemahl/ in Ungarn beäebm/^n 914. unl>

c-mk z,ec^.-,vcr.t,n«n .nc«.<c<i .^>.ilrQ.un> ju.i.c«. ,olangKönigConradgllebtt/dasc'birauffachalce^

«lcrvetur. l^8« tamen i. tec.<I.m. ^t..n.rcm .ne derselbe hat oemKönigm teid UNd^lllii dieUNgaltt

eti,mzgl2ccnum con^uccnclu pc^ll.-. cI- ^ Der Wider Temschland ,n.'X'uii.,^ ..^'^ / ^i< !»e lN

i,mz»r!>«num con^uccnclu pcc^ll.-. c^ ^ Der Wider Temschland lnRüliuna aebla^t / daß !»e l"

^Ulor <^kr«mc.r ^ulil.l.5 !<t gleicher Meynung Bayerlano gefallen / und MitArand / Raub und

«mit folgenden tmtzen Worten : ^nno Nahmoaffclbvcsoewt/Köniac^mnba^nitHülil

..l)(l^vil.^all.«r^^^,^,.««m^rcm. obgcdachterHertzogm ^

..e.»scc>pl Lc cu,u«ci.im I.«^«I.^cccs.m« . lu,!«. glausame Volck erhalten/und dasselbe ocrmassenge-

,.v.co ,«I'cnr.. cicc^üarm. ^> VVir.cl,./. .. nach, »chwacht/daß/ob s.e w^

dem er berührte Historie erzehlet / saget also - l l.c Wider Deutschland V?suchtt7 und

perl,cl.z ^ ncciM5' 4«a.nc» an« c.p.cc c^s«, Schaden wieder zurück in Unaarn u «lchm/«etlUN'

mu t«.mn «,..« s.«pnlon.m l.Iv>.mur. lit <iui<l am worden, r^ Es »st .

^Q7.7 '^ " l«lv«ccur^ r« ehender/dann wie gedacht/n^KöyserConrads'

re^crcm. Tod wilder in Tc.itschland kommen / da er ver- ^

Das 1.1.Oapltcl. lneynetKönlgzuwerden/ er wurde aber vom Kay'

str Henl ich dem Vogler/zu Regenspurg dermaßen

Von Römg Conrad« dem Ersten. bctrangt / daß er sich ergeben »Nüssen/ doch sch«"'" ,

Vss>?^« ^ . , ^ «> >,i^.. ^^ 6^»r. .^ ""^ l'"^ derKciyser ihme dasBayerland völlig

^o ^r«lo^ ,st bißher das Kaystrthum eingeräumet / und zwar dergestalt daß er auch .

^H auf dessen stammen biß auf d.ese Ze,t /da Macht haben solle / o.e Bischöff ,n Bayern einjU'"

^ das Reich und Geschlecht <^rul. wegen vie setzen.« ^> ^n. ? 19. ittÄ's-r S-^nrad «n^ranckoelt faltiges eUen^nddemnN^^^^^^^

??. ?^^/""^' ^"^H^"W nichtwürdegenesen/hatc elli^fürnehn.cFurst''' Otto aus Sachsen / Engern und Mstphalen/

.«2. (welcher vorgedachier Massen desKönig kud< und?nd3e an s^m Hof beschrl b und d^