334 Speynscher
Ammetedas Jahr gehalten und behalten stnt / also e< von aller b« kommen «lt.
Nach demealse diß alsus geschehen ist / So fraget aber der Prälaten oder der Ritter einre/ von des B>» schoffs wegen/ welch Ammeter vor/und welches er nach lihm solle.
So sollen! unser He, :n aber zu gehn an ein Ende/ und sollen! m,l berate hcrwlder kommen / und sprechen also Hen/ wir sprechen üch/daß»hrvon erstenK- ncnsollent das Schulthessen AmmetMlt dem gros» fen Kessel und dem Stäbe-
Darnach das Fauch Ammer mit dem kleinen Kes. sei und dem Stäbe.
Darnach das Müntzmeistcr Ammet mit einem Stäbe fünde, lmgen.
Darnach das Zoller Ammet/ mit der Wage und mit dem Stäbe.
Nach dem so hebet ze hant der Bischoff uf den Stab/derufdem grossen Kessel l»t/ und reichet ihn dem dar / der Echulthcis werden soll/ und spricht also : IchlihmdirdasSchulthnssm Hmmtt/ also ich von recht soll.
Ist dann derselbe Schultheiß des fordern Jahres auch Schultheiß gewesen / so bcsihlet ihmc der Bischoffaufden Eydt/ den er »hme des fordernIahrs gethan hat/ daß er dem Amme» recht thue/ und hal» te das/ das er des vordem Jahrs zu dem Ammetc geschworen hat.
Diß »st der warhaffte uhralte Proceß/aus einem alten Buch >n Pargamcnt abgeschrieben / so allein aufbcmeldten vier Fragen bewendet.
Darben ferner beygefügt / wie ein jeder der Bi- schofflichen Bcampten zu seinem Amvt in Gegenwall deS gantzen Umstands soll aufgenommen und beeydigt werden /und ist dasselbe folgender Gestalt beschrieben.
Ist ein neuer Schultheiß worden/ so
schwchrt er alsus: <LVAs; lch mime Herren von Spire getruwe und holt "^st und daß ich recht richte ane miete/und ane mite« wan/dem Armen alse dem Rvchen/nach der Bürger Ultbeil/und alse mich der Rhat wiset ungevcrli- chen: Also bitte ich mir Gott helffen/ und die Heiligen. Und schwere gegen dem Himmel ane ander Hly« ligen. Also thunt auch die andern A mmetlüte.
Des Vogts Eydt. <"5>Aß ich mime Herren von Spire getruwe und «^holt si/ daß ich rechte richte ane mite/und ane mitcwan/dem Armen alse dem Richcn/wenn eS an mich gefordert wirt/alse recht ist/ und von alter her. kommen ist Also bitt ich mir Gott helffcn und alle Heyligen.
Des Münhmeisters Eydt.
<?>Aß ich mime Herren von Spire getruwe und holt '^si/ und daß ich recht richte/ ane mite / und ane mitcwan / Dem Armen alse rem Richtn / nach der Hußgenossen Unheil / alse recht ist / und von alter herkommen ist. Also bit ich mir Gott helffen und alle Heyligen.
Des Zollers Eydt. f?>Aß ich mime Herren von Spire getruwe und «^holt st / und daß ich den Zoll zu Spire uffhebe und ncme / alse von alter herkommen ist / und Nil me,
Lhronick ^...
ung««l lichtn. Also bit ich mir Gott helffen und v'l
Em Zoller hat mit den Gerichten nichts zu thun/ scin Anlpc ist/daß er den B'schWlchen Zo "W^ und das Fahr über Rhein bcv toscheilN^beftell - " well aber sonst kein Ort von dessen Ve> r'ch" n^ i melden / so Hai man davon folgenden kurtzm ^" allhic eingerückt. l>,<,,«llae>
Der Zoll ist zweyerley Einer wird der »ou » /sr ander der Psundtzrll. DcrIagioll
nennt
neiiill/l^l «null e?rl ^.'luii^'zl-. >°"",v. " «^,i,
darum also gcnennt / daß der Zöller denselben w Fuhrwerck in der Stadt inHäussern oder^i^ niemand anfordern noch empfangen / auch >" ^, einjcder Zoller drey Unterzollcrin den ^olltaol^ ^
Wenn
stellen/ und daselbst den Zoll erfordern M. /"^,
ein Fuhrmann im durchreisen den Zoll "^l
richten wolt/ so barffoer Zoller mit demstib" w
unterm Thor noch in der Stadt deßhalben ly"^ ».,
oderzanctcn .- noch bey den Burg<rmelst^
der klage«, / sondern so die Fuhr aus ^h" '^ !h, geht/magder Zöller dcmFuhrmann biß dad'n«'^
gcyr/niagoel goucrocm^uylm^lili^'p^" , ^,N folgen / daselbst wird der Fuhrmann den Zo^' ^rt- der Vorstadt zahlen sollen / abzurichten / uno «' « halb Batzen dem Zöller zum Bottmlohn l"/'^^ angehalten. Der Zoll ist von einem gelad""' ^ / gen drey Pfenning/und von einem Karch i ^^^,
der Vorstadt zahlen sollen / abzurichten / und an halb Batzen dem Zöller zum Vottmlohn^zu^^
> davon 'scynd unter andern gefreyet die -'^t,
Städte undBischöfflichc Unterthanen.Der p^^^ »oll »»,!!>?> »^l«>,» ««« i)i«?/,,»««< n»f lN I r >>> ^.
zoll wird erlegt von Waaren/ die m "" "^ Spcyr verkaufft/und verführt werden/uno». »^ Zoller deßhalben diese Ordnung ' ^"..s^eiit- Psundtzoll aufhebt/soll er sich dcs Kauftdau' « halten /d« sie aber darein gehen /sollen <">"' ^M Tags den Zoll fahren lassen. Was'Mle 'ig - halben tast Häring/ darvon,st man mchts lw ^
Tonnen Hciring / was über den halben ra,l /" ^ ^^ lichem Stück ein Pfenning juPfundtM ^ ^„- Maaren/so bey d» tagerherm/FactolN/« ^ ^ dern in der Stadt geladen / ist der FuylM»' Iagzoll schuldig/desPfundtzollsgefteyet « ^ ^s ^sFerqenmeister.Ampt belangend/>o"^.
Fahr über ^lhein gegen Loßhcym bey stm" " zst/ heiten handhaben/als es von alter« herkom« ^.. und hat hierüber gewisse Ordnung, °^1^wigs.» wegen des Zollers KnechtS bey Bischon ^" / ftl'.. von Helmstat Zeiten vor <Kst«enr2 tlhoor»'-> ^ . ches ist hierunten angeführt. Nachdem» ^ hat der Zoller durch seinen Knecht (der "u^^
von Helmstat Zeiten vor <Kst«enl2 tlhoor»" ' ^^ ches ist hierunten angeführt. Nachdem» „.. hat der Zoller durch stinen Knecht (0"^,^., Speyrer Bürger / wiealle dergleichenl.em,,^
müssen ) etzlichen von denen Städten / "'^cl-.. lpurg/Ulm/Eßlingen/«. Zollwider dasan^.
würg/ Ulm / Eßlmgen /«. Zou wloer """^'sgen" kommen abgefordert und genommen / ^Me-.» von denen nach Speyr Handlenden Klagen »'^ ^ hen. Zweytens hat er auch als FergenM" " z, ^ Fergen. Schatz oder lohn merctlich crhoym „^ lm / deßwegen der Ratb ihme beyde Stucre ^. ^ sagen und verbieten lassen ; Dessen M "> s, /., schoff Philips von Rosenberg beschweren w" ^ sr,«nckmde / daß der solches nicht besM' ^^, oder dessen Macht hätte / sondern wer rvc« ^ .. Zolles frey zu seyn vermeynen wol«/ 00^''^^.. den Fergenmeister wegen des kohns/oap ' . ^., lich über die ihme zugestellte Roll oder "" ^,5
