606 Speyrischer Lhronick . ^

^nn° »z,5. Hugo Knoltz und Eberhard An- geben da man zahlte von CKnKs Gebln c v"^ ,

dtler. ^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Im Jahr i ;,e. Hartmut zum Rothen Schild und Herbart v. Neckerau-

iz; 7< Conrad Zoller und Claus Rinecke-

>i?;8. Engel«« und Sighard.

^) z9. Hugo knoltz / EberhardAndeler- ^c

Das vm. Kapitel.

was auff die Fetroftene Ausisohnung er­folgt / und wl« ftcl) be^de Cl)«ll gegen «mander verhalten.

Er Eyd / den damals der Rath und die Bür- gerlchafft geschworen, gibt Kundschaft / daß sie alle die Puncten / so dem aussgerichten Tun-Brieff einverleibt / mit Hrnst und Fleiß voll-

hundert Jahr/ und darnach in dcm emr sten Jahre / an S. Johannes Abend deß DMre., Was die Ausigewichene anlangt / mewol w ^ Nachlichtung vorhanden ^ wa« sie zu^M««^ ihrer "3

Wiederkunfft und Erlangungilms ^W' rechtens verrickt, so ist doch zu vermuthen/o«p daran keinen Fleiß gespart. Aber Bischoff^^, hat dietedigzehlung des Eyds von sich an/cn ^ milchen Hofve, wiesen/ deßhalben die AußZenlu^

Nt i'ecrul« Vicalium zu Hockdorff als MtN " ,

walddahinabgefertiat.Dieweilaberdie.vauW^ ' sen und Adel/ je stattlicher sie von Stand und ^ kommen gewesen / ,e weniger wollen für die am"' weiden, so dem Rechten und Erbarmt zuwuc',^ handelt / und gegen di, Stadt und Burgena'^^ vi>ul'»x,'»"ii »»,!^!ll,!,t/ !l»!l>i,iniiunoIillßvvu- dergleichen gethan und fürgenommen , das>u . streckt / uno das Stadt-Regiment nach dessen fürge< befugt wären/ und wol verantworten köntcn/ u^ ^ schnebencr Maß rcgulirt und angestellt worden. Da» mitihncn ergangen / wie gemeinialich mit auem " mit auch die benachbarte Er-Städtezu spüren/ daß che Unruhe und Schwungseil siifftcn / daf<»" ^

die Stadt und Bürgerschafft derselben und ihrer " ' " ' '"......."'"

Abgeordneten Bemühung auch in denen Puncten/

sodieAußgewichcne betreffen/ gern zur Würcklich keit befördert sehen / und ihren Fleiß und Ernst dazu anwenden wollen/ als hat ein Rath in obangcregeem Schreiben an Herrn Bischoff Walthern, nach Er» hlung/ welcher Gejwll und warum offtberührtec Eyd geschworen / an denselben t! r (^'uchen und Be­gehren also gestellt/ wie folgende Formalia lauten «Wann dann mit Rath der C Fründegcsunet undgerichtet/ also : Wann uns die

widerwärtige böse Händel nicht sehen noch vc '

hm/ viel weniger darum Reu und ie,d haben /!'

dern dieiclbe als recht und wol angestellt bey"'"'

treiben / und je mehr und mehr verwirren / mcm

Ruhen seyn können / noch andere zu Ruhm komm'

lassen: Also haben

pölung """--" - ..^.'..^5

reckt! vicl<

der Krieg zw>,chcn uns nnd den unsern selben etliche dem so hoch betheu, tcn Vertrag ,u "'

stalte unsern Eidgenossen/und unser der vor der tediazchlunq des gesckwornm "^

^....^. ^ .,----------..,,. Mnoi3j,.ums AdventinderStadt0 ema'ckm

auffjhren Gütern sich heimlich auffgehaltcn/.

^ , ^ denen scchszehcnvcrkundschasst worden/doch /

kommen lnöchtcn/alsd,e Brleffbesagcn/ die darüber sie den, Angrieff/ derausssieangestellt/ e"lom>>'

gemacht , und d^ß wir sie auch darzu fördcmsollen sonst, da sie begneffm/wären sie als aller Cyd^> «H

mit unsern Brieffen/dieuns und ihnen nothdürfftig ^------^ .^>.,^^..^...!».^..<?'.^^ Nrenaer ^l»-»

vorgeschtieben Aid würden abgenommen von dem / auffjhren Gütern sich heimlich auffgehaltcn / a der es Macht hätte, daß sie dann wieder in die Stadt denen scchszehm vcrkundschasst worden / dow''/'

und nutzlich mögen sin/ Gnädiger Herr, Nubittcn wir uch durch GOtt und durch unsers Dienstes wil» len< daß jr uns und unser Seelen Heyl bedencken und bewahren wollet/ als >r uns schuldig sint/ und «nsehent/wie/ was/und du, ch was wl. geschworen han in diesen Dingen/ und alles das daran zu beden» cken ist / und ham chr dann von Recht die Macht uns die Aide abzunehmen / also, daß wir nicht schuldig seyn dieselbe fürbaß zu halten, und wir ,r entbunden und entladen mögen sicherlich sin vor GOtt und auch vor der Welt/ und als es uns und unsern See» len noth5ürsilig und nützlich möge sin; So bitten wir uch / daß jr hieran uwer Ampt und uwers Ampcs Recht ubentundhaltent, und uns entbin­den! und entladen! von den Aiden / als davor ge­schrieben stcbt / ob es mit ^"Olt und mit Rechten mag/ u: d alsjr darum vor wOtl entladen und cnt« bunden wollcnt sin / und entwurte darum geben. Und Hu einer wahren Urkunde und ^ezeugnuß unser Bit» leso hant wir gebeten die erbarn ^>errn undgeisiliche dichter von Spire, daß sie ihres Gerichtes Insiegel zu unser Stadt Insiegel gebenckt ban an diesen Briefs. Wir auch oie geistlichen Richlere un 'ers Her,»des Äischosis von Sv»e erkennen uns/ daß

w^r durch Bitte der weisen Luted.sRatbes und der ^u.,.,«." .....«- ^ ,.n ivl^."-

B,rger von v pire unser Insiegsl zu dti Statt Vlitwoch nach S- Andreas ^aa ^ , ^ ^^s Injegel gchenckt han an diesen Brllff / der wart ergehen lassen : Demnach Herr ^l,^ ^

sene und öffcmliche Feinde äusserster strenger' nicht entgangen/ und sepndalso beschrieben:

Bcrchtoldt Fuchs.

Senrich von CöllN.

Werner zur Eck.

Heintzman sein Sohn-

Siqf, ied Retscheln.

Scheffel Sttrre.

Engelman auff dem Birg»

Kll'ipfiel der Jünger-

Albrecht Retscheln.

Scheffel Schaffs <Foh>

Hentze Sterre.

Icckel Knoltz.

F,itz Rote.

Götz von Lauterburg. ^ ,.

Wieder deß von Cölln Knecht «no

Cuntz Lammesbuch. Diese abermalige Uberfabrung der Außgcw'cd ' nen hat die Bürgerschafft sehr «nruw ss^ daher der regirende Rath, vermög des EM 0M

wanden auffgerichlen Vertrag geschworen , m« umbgeben können das hingegen nen <)brigkelts halben / lmd d.eBurscck^t'. !>uhe zu halten gebubrt/ und deßhalben Mno^j