6c>8 Speyrischer Khronick rücken«"'

Halts : Demnach abgewichen« Zeit Berchtoldus verbündlicb seyn, welcher andltsen V uu ^

Fucks/ ein Rmer/ Gotschalck Schaff, Werner zur gelhafft befunden wird. Geben zu ^""^ ^^g

E ck/ sein Bruder/ Henrich von Cölln, Sigfried und zwantzigsten Iuny, ,m ' 6. Jahr oer -" u

Rttscheln / und andere Bürger / Rathsmanncr und Pabsts Iohannis des xxil. ^ .„j^s vo«

weltliche Richter der Stadt Spcyrvermerckt, daß Nach Einliesserung berührtes <^Ml.^ ^

viel ihrer Mitbürger mannigfaltige unterschied- ?«ni«nti»ri» zu Rom / hat >l^^^« unter-

liche, öffentliche und heimliche Verbrechungen be- Straßburg der «uffgetragenen ^""Ng^schafft

gangen/ und zu begehen keinen Nachlaß hätten/ und fangen / dieselbe einem Rath urw ^" » Ttt<

dock dieselbe wegen ihres starcken Gewalts / in- zur Nachrichtung überschlckt, und lym« " ^

Massen es vorbeftgtcr als Obrigkeit Nothdurfft min zur Handlung angesetzt- -""nun v., ,.l.

beruhte Mchyandlungen desto sicherer verbessern tert / und dleWundenauiw«"^ </'".. ^.

und straffen machten. Wiervol nun besagt Kriegs- verwegen ein Rath ihren Stadt ^w'" ^^^

volckindieScadtIptyr/wegendtrBülgerschaNt Werner von Landau, jUM'^sschon »"" u^

starcken Widerstand/ nicht kommen/ und deßhalben bürg mit öffentlichem S6)re»ben abgesl»'^,^.

ohne alle zugefügte Beschädigung wieder abgeschie. darinn vermeldt/ was Gestalt des l ^"...^jchenen

den/ so hat doch damals die Gemeinde nicht gewust / gegangene Commission auff der A"» ^ß.

zu was End das Kriegsvolck erschienen / sondern ist unwarhaffte/ falsche und boßhastte ^lM>« o^«

darauff gefallen / daß ein Verrätherey wider die gebracht/ darinn a sunim« äeurwm. ^^ ^„

Stadt angestellt / und sürnemlich durch vorbe, a«l plant»m pecli, na» ssr ^u»«' uur ^^,

meldte Raths Personen wider etliche Bürger in- Anfang biß zu End/ vom Haupt luv ««>' ^M/

sondcrheit erweckt sey / und deßhalben aus Zorn sohlen nichts gesundes nochw^bafttee zu '^/

zugefahren / und hat dieselbe des Raths sampt ih- biß auffeilen Puncten /wie hcrnack l" "" jschoff

rem Anbang und Erbenbiß ins vierdte Glied mann« dann die Commission sey zu völdelstanocn ^^,^.

und weidliches Geschlechts / welche nicht in gewis. zuSptyrgericht/sowerdejetzodelMemo ^^

sem bestimmten Termin sich um des herbey gebrach» tionumbgangen / und von den A"^»v/ haltt

ten Kriegsvolcks halben entschuldigt/ wider die von Straßlmrg allein darzu geMN-N»^^-

Privilegs und Freyheiten derStadt/ aus derStadt die Commission in sich/ daß dielelbe aun ^ ,^ ^ch

und deren Gema, cken bey teibs<und üebens>Straff meinen Bürgerschafft zu Speyr "'^",^bt' "^

verbannet/ und solchen Bann beständig zu bchar» die geringste Wissenschaft h"von mchlg", ^^^

ren undnichtzuwiderruffen/mitEydenbestättlgt/ ihre Bottschafft darnach nickt gesch'«''^^^«

unangesehen/ daß die Abgewichene aus Furcht des aber der Commission Fortgang >"vM U"unt> nicht

Todes / welche auch einen herchafften Mann in der Gegcntheil die Warheit duinnerM'^^^ne

Schrecken bringt, und wegen des erzürnten und durch derselben Verschwelgung uno " ».^pttN

bewegten Pöbels ihre Entschuldigung in angesetzt Falschheit ihre feindliche Handlungen»"

tem Termin nicht einwenden können. Wann aber unterstanden- , ^ ^«Anhang l>"

hernacher durch Unterhandlung etlicher guter Esware BerchtoldFuchsund,em" ^yer

greunde zwischen beyden Theilen der Bürgerschafft Raths des vorigen Jahrs gewesen >""''^Tb"

und bemeldten Raths Personen ein Frieden gctrof- Stadt Recht und Oewonhelt was o"'« ^ dcni<

fen/ und mit Eyden bestättiget ist/ und die Gemein« des Raths überkombt und verablwleo" ^ pon

de wegen des leichtfertigen geschwornen Eydes de« selben mit gebührender Folg "«o ^ ni habe

Frieden nicht nachkommen kan / sondern/ so der Evd der Bürgerschafft nachgesetzt weroe > ^Mv

nicht auffgehaben wird/ darüber in Verlust und Berchtold Fuchs und sein Ant)«ns ' ,, ^ ihlt«

Schaden ihrer Seligkeitmöchte sincken/ sintemal/ bericht / dass der Obrigkeitliche ^^fallens t»e

welches GOtt gnädig wenden wolle/ so derselbe in Händen gestanden, und sie w"? ^eh"^!

seinem Wesen verbleibt/ viel Tedtschlag undgroß Bürgerschafft i« regieren/ und 0«"»^ Fug

Ungemach sondern Zweiffel/ wie man sagt / darauß um ihrer Mißhandlung halben zu "»' ^^ ^dern

erfolgen möchten; hierum so haben sie uns demüthig und Macht gehabt, da dock!/ «""^ ^ <,,> straft/

gebeten, daß wir ihnen vom Römischen Hoff mit und mehrern Theil des ^"hs "»«'" AtM-

Erbarmung Rath schaffen wollen. Dieweil wir bar beschuldigt/ weder KundjchaNl"^^^

dann ihrem ^^llciren/ so viel wir aus GOttes nuß fürgenommen- DaMsu^o« ^,^en/

Krafft vermögen/ gnädige Stattgeben, so befch. Volcksey ohne der Stadt Schaden « ».^ «"'

len wir euch aus Macht unsers Henn des Pabsts / n«n ell° v«um. qm» »pl. "^" "' ^ ^mn^""

dessenp°rmcenl>2lil« wir deßmals seynd/ so dem al« ar«u5. >n«nc!>i! öc «?'"«"",., offenbah",^

so ist/ wieunsangelangt/ daßihr einem jeden / der K l«cle« prisuml'«"«!. das eylm >^^ ftW^

den Eyd geschworen, um seiner begangenen Leiche warheit/ dann als das Mlcrwrr^ '^.^Vacylw

fertign willen eine heilsame Büß und andere/was dieThor beschlossen/und d,e^»"«^^^^,e

sich von Rechls wegen gebührt, aufferlegt, und sie bestellt befunden/ haben sltMll ^"

also des ?yds und von seiner Handhab lldig sprecht. Bürgere beschädigt- . ^<,en aewestn /""

Dann weileinjeder Eyd mit dreyerley verfast seyn Saß

soll/ nemnch, mit der Warheit, mit gutem gesunden um und zu was End das n«»^ aniM''"

Verstand/und der Gerechtigkeit, sokanklin Eyd kommen, seyzwarmcht ohne, ew »«"