Das vi l. Buch. Kapitel cxxiv. 97'

saqter Stadt bey der Cathollscken Religion / hnllgen und beybehalten haben / «c,«cirte/belobte und hielte

^<">c,!>>5und S«> un cnder Röm.Klrcken/ Seine genehm diesellbergabund 0mial.«n. mu Beystand

Könlgl. Maj stät unterthanlqst qcbetten haben / sse )°n.nm5 liru5ie Stadt - Advocaten / ^l»u<l» 0es»r.

»volten a.le und jede Obr.gkettl.cye Personen/ Rich- «"«emes Raths Verwand^

miweiscn lassen/daß sse schuldig und gehalten sollen ticiret. ^. . . ^ ^ ^^

seyn/ ven einem zeitlichen Bisclwffder je zu Zeiten in Zu wissm seye hiemit: Nachdem wir der Ober- der Stadt Met, sem, wird oder dessen vi«««. oder Schultheiß und übrige Raths Verwandte auch öle

Römls. Kirche-Gebotten seyen/un sonsten von man- jähen für uns und aesambte unsere Bui geschafft /

liiglich dafürgeachtet würden/sich versehen zu lassen, daß wir sothanebeschebene Übergab gebührend rac>«.

Als wir nun vorbeschriebener »nassen zu all denen/ «rer und gut geheissen/ wie wir dann solche nochmay-

besagie ^»errn Cardinal und Vischoff betresseuden len hiemit und in Krafft dieses Brirftes r«,Kcire»

Bmge« unsern Willen und ^«n<en« ertheilet / so und gut hcissen / sambt allem dem / so deßfalls vor

wollen doch dadurch an unsern und unseres Capltuls dem Köntgl. Rath Seiner Majest. durck besagte un»

hergebrachten Rechten/ Herrsckafftrn / Obrigkeiten/ sere D-pmirie verhandelt/ angenommen und gut ge»

Befreyungen / Privilegien / l'rXro^»ci v«u, Unter» heissen worden. Zu dcssm wahrcr llrkund und <«,eh«

gen mcht das Geringste nachgegeben/sondern solches unterzeichen. Geschehen aufdem Rath-Hofe zu Mch

alles uns und unsern angehörigen llnterthanen / den 8.Tag Monats Jan. tausend/ fünffdunden unl>

in der Maaß daß u»ema«d darwleder zu handeln be» fünfzig secks. llnd war folgender »nassen umerschrie«

Mächtig! / sondern wir in allen Stücken dabey ge» den: xi.ckel i^.iic»,. Ober Schultheiß' die übrige

handhabet werden sollen/ allerdings fürbehalten ha> Raths - Verwandte.- ^«lKeiln le sel)ur«, ttum»

den wollen Dessen zu wahrem Gezeugnuß haben b-n l« lVaiile, ^olli^non X4.l!<,lax. ^.^>n LTcnclle,

wir aedachten unsers Capitllls gross's Inssegcl an 1- Lr,quenier, ^eanc>ercrmc.n^°. v. i^ollin. ^acque-

iil'sen l^rlesshencken / und durck unsern 5ecr«:niuu, min «.eminn. »«NIX leuln« , I«n Orliieluf. ). l).

unterzeichnen lassen. Geschehe»! zu Meß in gewöhn, »im. >n «ie^unuzny. So dann die Herren drey.

den l-. Tag zehen: pi««copn«, p. «l«l» Kkixe, iliom«^««.

Monats Martii/ iln Jahr nach unsers Heylandes lj«8»c. Vjrialijllnnjn.iean^mil^me. villier l<e vu.

Geburt ! 556. ^"' "l'nlllÄt l« lüc>ll»n, ^. n^u^e , ^l,ram Cuin,«.

Michael Praillon/ der Zeit-gewesener Ober« ^ncl« <i« v^noN«, ?i«r<,n ?nil>^°. ?>««» ^ckulibelß/ ein guter und getreuer Diener deß» ri«i«. Und gestegell auss Pergament tn nias / dessen hicnnnfalls erworbenen Ruhm alle sei- grünem Wachs Mit der Stadt

neNachkömmlinge jederzeit hock und werthgeachtet Insiegel. ^l

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