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erbauten Landhaus, Fischhausen genannt (T. 16l8); auf dem nicht weit von der Sceburg entfernten Gute Scl'öncrlen, auf dem Hofgute in dem schönen, von ihm benannten Fricdrichsthalc, zu Fricdrichsstein, und zu Neuwied. Seine vierte Gemahlin, die Gräfin Conradina Luise, überlebte ihn sechs Jahre (S. 1686).

' Sein Sohn und erblicher Nachfolger zu Wieb - Neuwied, Friedrich Wilhelm stand, nun im vierzehnten Lebensjahre (S. 1684), noch vier Jahre unter der obengenannten Vormundschaft, und erhielt seine weitere Ausbildung bis zum Regierungsantritt in Verlin.

Für den sechzehnjährigen Erben der Grafschaft Wieb-Runkel, Marimilian Heinrichs. 1651), setzte der Graf Johann Anton von Lciningen - Westcrburg die Verwaltung noch fort. Die Verweser der Wicdischen Häufer kliüpften diese jetzt an den Niedcrrheinisch-Wcstphälischen Grafenverein mit zwei Stimmen, welche das Scniorat führte. Sie trarcn auch, nebst den Häusern Sayn und Nassau der neuen Pfälzischen Allianz bei. Gegen diese Allianz aber erklärte sich Maximilian Heinrich's Mutter, Johanne Elisabeth« Gräfin von Mctter- nich (S. 1676. 1690), zu Diecdorf im November, an Attenkirchen, Hachenburg und Neuwied, die obere Grafschaft scy in der Matrikel dieser Allianz zu hoch angeschlagen, werde auch von dieser keinen Vortheil ha­ben, scy noch imimr von Hessischer Mannschaft gedrückt, und müsse verderben, wenn die Forderungen und Drangsale noch langer dauerten -). Die älteste Tochter dieser Grasin und ihres ersten Gemahls Georg Her­mann Reinhard, Sophia Sabina zu Wied, wurde (den 26. Aug.) mit dem Grafen Georg Albert von 'Hchön- burg - Hartenstein vermählt.

5) Arch. zu Nmw. u. Mülm. Colt.

Reck'i Veschichte.

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