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Dann darzu wird Nicht allein erfordert d<^ß man a lce und Neue tt.Karic«« mit Fleiß mußver^ lesen/Und darauß erlernen/was zumwerck dienen und nutzsten will' sondern hierzu auck auß den ^rckivil und CanHleyen/da alte verzeichnuss N/Bli«ffund schrissrllckeHandlung ^n zu befinden gute Hülssünd FürsiHub haben rönne / damit die Histori mit gutem beständig gem Grund von statten gehe. Nberdlß gehören NH^. serner zu solcher Arbelr sonderbar^ Gaben deß verstände/ daß ein Nianricu« ,n so grosser Meng der ^ull»»«n wisse em c^ureWahl anzustellen / welcher mit angewendtem Fleiß / glaubwürdigen Nmbständen u»,t> Nund^ schafften seiNe Historien beschrieben/und welcher ohne d?rselbr nur umb Ruhms willen Bücher aN Lag geben/ deßglelcheN zuwas Zeiten jeder gelebt/ ober slbst beiden Geschickten Und Handeln gewesen/ oder ob einer/was er beschrieben/von ander» gehört/ dasselbnntsel« Neu Zusähen vermehrt und gebessert/ oder andern / so vor ihme gelebt / nachgcsckl »eben / und andere Nmbständ mehr/ welch« dcr jenige in Acht zu nehmen hat / der von Sachen und G«^ schlchten/ftvor langzurucl abgewickenen Jahren sich zugetragen / em löblich Historisch N?erckantag5UgebcnVorhabcnsist. Fürs Ander/daß die Al beit/ dergelcken ^lst0l5n Und Chronicfen zu schreiben ihrer schwüre und langwüri^n Mühwalrung gemäß / den >m«ribll5 selten mir ergörzllckcr Belohnung vergolten wird / und die Menschen n rhrero theils von Natur also beschaffen / daß sie ihre z ic und Bemühung zu solchen Sachen an- wettden/davonsieGewinnundlTluyensckasscn/solchrArbeltabcr/dlenurBcjchwärnusserz ausssick haben/undzuiLrlangungGelds und Guts wenig fVr rräglich seyn/ fliehen und Vermeiden^
Nun bekenne ichZwar gerN/ daß solche c^'alitäten und Gaben/ die einem «ittorico gezi«^ MeN/und wol anständig seyn/ bey mir entweder gar nicht/ oder je schlecht und qermy zu vermerken/ unddeßhalben mick d!ßHlji0lische N?erc?zuversert'F<'l billich sollen messen und enthalten/auch die langezeit/ schwere unnachlässige Bemühung / bleich „eben mcines Diensts Verrichtungen/ und vielfältigen Reysen darbey überstanoen/ mir selbst und den Meinen zu bessernd Nurzen Und Vortheil wol anlege« können/ aber meine ^sscätion und «e- faster Fürsayumb E. Ehrnvesten / Fürsichtigen / Ehrsamen rve,ßhe,r/ und daneben umb gemeine löbliche Burgerstliasse und Nachkommende mich äussrsies FleNZ verdient zu machen/ und vor alle und jede mir erzeigte Wo thaten/ Gunst und Freundschassc/ cinGedächt. nuß beftisscner ioanckbarkeic zu hinterlassen / haben mich bey dieser Arbeit/wie lauer und schwer sie mich hernach ankommen/beständig erhalten / darzu auch viel geholfn / als ick die Materi von der Stadt Historien zusammengelesen/ und darauß eine prob und Abritt gestellt/ daß ich mirim ersten Ansehendas wetckgcrlngschärzig und lelckt emgebildr. Da ick aber dle alte , har nms ln viekn
Dingen an richtigem Verstand gemangelt. I« dem ich aber dem jenincn / lö mir ^uvor ver<
in andern deß H. Reichs Städten / sondern auch in» ganyen Römischen Reich ,m Brauch und Übung gehalten worden, Und woher die alte Gewohnheiten/ Gebrauch und Reckte /la noch hcutlges raFSvorhandcn/ ihren Ursprung haben/ damit man das neue aus^ den, alt« »erstehen/ und darauß gründlich« gewisse Nackri.dtunv haben tönte/ Ist daher crfo' nt / Ü dem ichalles auß uhralten ttiltorici« mit Fleiß nachgesucht / und mir zum Bericht ;u ^ni.v gesetzt/ daßlck dlesilbeganrze N^ateri,« eine Ordmmggericht/jedes an seinen a>r^»!«^ »he.let/ und hernach auss etlicher fürtrefflicher L.eute Rath und'^r.eb im a ^ 3 »^ dieser Chronick an lag zu «eben bewilliget/damit der Leser in folgenden fünff Bü ^,1« besserm Verstand der Oachen , sodarinn begriffen/ gute wegwe.sunn und Nackri.l7«.«« haben ksnt. Das ist die erste Ursack/ davo.. dlcseArb.it, über meine aN Rechnung/ uNVersehenlich schwerer und weitläufftiger worden '"""langllch gemachte
Darzu noch diese andere kommen/ dieweil jederman in Verlesung der Hittorlen/ «^-« Erklärung deren Sachen / so im Regiment-und Pr.vat-Stand nuy und ersm.e^ck ?/.../ auckdurcl, Erz.hlung sonderbahrer H.storien und Geschichten?^ W suchen/daß ich zu solchem End den Händeln und Sache« der aller Rsnlg und RA^
deren/ so den Rheinstrohm anfänglich / und hernach das
beherrschet, auß deren Historien ick viel ergötzliche Exempel eingeht/^e doch auck ihren Nuyen m tsichbrmgen. So dlenetder Räyserund RS.'igeBeschreibu.m/soviel^ diesemwerckgehörig/ auch dahin/ daß man darauß vernehmen kan/ zu welchen selten Nck «MS und das ander auß den beschriebenen Geschichten bey der Stadt Speyr beneben
w"/bersonfien vorun^ und Fruchtbarkeit außden Historien
zur ^rundForchtGoctes/daranffunsereSellgkeit bewendet/zu schöpften, wie man er- bahrn und löblichen Wandel führen/ dem Guten nachtrachten /das Nöß vermeiden/ in Ver- waltung der Regiment ersprießlichen heilsamen Rathschlag erfinden / dieselben zu wolstand/ Aussnehmenund Gedeyender Landschafften/Seädt und aller Unterthanen zu rvercl« richten/undMSumma/ inmassen der weise Rönig Cyrus seinen Erben befohlen/ wie man außdervorfahren »mdverstorbenen^xempelnstudiren soll/ waselnem «denimprivat-
«ndReLlMentstandzurhunundzulassm/daponistbeyandem/dlesölcheMaterlH
