2. Speyrischer Lhrolu'ck
Es hcisi -l^«. auch palcn, das ist/ ich wcyde/ daher Rhei»' angenommen/ haben sie es danü't dah'nge<
bracht/ daß dieselbe Revier hernach ist Ober- Teutschland gcncnnct worden. Kke,mn. /^. - ">»
l,'^»,. i. ^ns>el>2i2 (^ermnmH 2 V^u^iniu^ul, r^e» m«il»u5 6>.' I'lil?c>ciz (^crm2ni5, «m in Ivnic Zclzics: re^ioncni ä vcceri (!elinan>2 c«nl>cu «l^enn immi- xramnr. Und UNterlN Titlll !^eme«5 K Vanz;!«- »ex in l^^IIizm. 'I'aciniz exs>oncnz, ^na: narione« c l.Vrn^nia in si2ll,2X cc>mmill>2llnc : slilllm, in» c^nic, Kbeni riu,m llanä cluliic (^ernianarnin r»nf>u!i c^lunl, VanA on«, l'i'ibnci, r^emclc«. l)e b>5 in- lclli^it (ücesar, c.uni2nu>i nmic /<i>. 2.5o?»»,»t.Klic^ mi narrant (^«rmannx > c^ni l^Iicni ril'2^ incnlnnr, se5c cuni I'<el<;ix cnnjinixillc. pruinilc!i:v natiun« ^riavil^o cuncra darren, ^n^nacnrc, snuueri.15 mi- serunr. liainnincl. Tallinn, »»/«^/c-. 6»»>»«<'»/. /»/.
c</ Dic^em«c5 seyen ein Telitsch Volck/ vom Käyser lulin unter die Belgcn gerecbnet/ nicht fern vonWormsern m^d Straßburgern gelegen / wclcl'c
,^^,l, die das Viche wcydcn/da', um daß sie auch wie andere Teutschen mit den, Vieh umgangen/ solches gcwcydct / und h.eron ihre Nahrung gehabt.
^ventin./<ö. !./>/. ?8. I'encancx ll dekix ^!en,2uni, ä Venclil l^om2cl«z 2c I^cmeäex nnminuinnr , die
Teutschen werden von den Windischen Völckcrn ins gemein ^«mc«z gcnclinct. 2«n»l2« ein Griechischer Mönch behält das Wort der Henccer oder Wenden unvcrwandclt/und sagt.- lZ^V-« p<>.-r(«< «'^ «,'. 5ic Ncmetschi seyen ein Fränckisch Volck.
Aeinerlix I^.Iiei'ecciux «» <,^oL»^/c. (.'/?^o«/c. Fc/<»v. Ve ?lenetil teneacur 2 cirrerarnm ^encium ccxnmn- «i cunsuem^ine ica 6e <^erni»nix variar«, uc K>2 lin- ßN2 f<em«txoz nuncupenc. Nnd in der l'r^fannn l^ittoriX ^ulii/«/. i l. äe nnttli «n^'nriz cunlue- luäine teneacur, cum (^«rmuui ncilcri Icaüx^ IMn2- ni«, (^2l!ix, Hlem»nn«lum.- I-Iei^eiix zencinux t<«. »necnrn leu I^emeciiorum namunriux veni»nr, neu-
ti-om linßUÄ nnttra 2ßnn5ci, das ist: Die Welschen/ sämtlich nnccr den Belgcn begriffen. Die Urjacb/
Spanier undImliancr nennen die Teutschen in ih« daß sie Tcutschland verlasse!,/ und in Gallien bcklsi^
rcr Sprach Alcmannier/ die Htticti/ das ist/ die licheWohnung gcsiicht/ ijtauj^uin dcßersten.My"
Wenden/Ungarn/ Böhmen und Pohlen/nennen scrs zweitem Buch zuvor angeregt. Aber im i.
die Teutschen nicht änderst als Ncmctschi/ darum schreibt er/ daß einer/ Divmucux Neänu,<> genennet/
das Volck dieser Ottcn/ weil es zuvor in Groß- ihmc zu vernehmen gegeben/ daß in wenig Jahren
Teutschland in der Hencter Nachbarschafft gesessen/ würde geschehen/ daß die Gallier aus allen ihren den Nahmen NeMttschi behalten/ daßsic von berührten Völckcrn nicht änderst dann Teutsche gcncnnct werden.
Das 11. Kapitel.
D<lß diesem«« emCeuesck volcf/ UNl» <l»^ fHngllch in grosi C,u scbland über Rh^in gewohner/ hernack l^cl) d fsilts Xheuis «»» Gallien Hd^r F anckrock niedergelassin. U?ao sie zu solcher Veränderung ihres Vaeterlande» Ver»»ssa^ee undwasesmie ^e.,ssckland für Neschassenheit damahls yehabr.
, Isvlluz c.ics2r im ersten Buch von seinen Kriegen
l in Gallien sagt : <^a!'i2 oi^ni, «äivilä ck in lies
s»n«,5c<:. Der GallierLand ist in drey Theil abgesondert/ in dem einen Theil wohnen die Lel.^«. un andern ^guuam, im dritten 6'Ni. Die lielgx scynd
Städten würden verflossen werden/ und die Teutsche samtlicl)/ weil diese ^ande ibrem 0)>lnw und Boden an Fruchtbarkeit weit furzuziebm / über Rhein ihrhaußlicbWesen anstellen. Be»)>n s^<nn. 'l'ucic im 4. Bl»ch /'</?. sagt der Hauptmann (.'ereoli» zuden Tricrn und Lingcmcrn/ daß die Teutschen sich in Gallier Land über Rhein begeben/ ist diß die Nr- sach/ daß sie andern nach Haab und Gut nachten/ ihrer sünlpffigcn/wässerigen Orcen/ unerbauccn Bodens und Einöden abkommen/ und sich dieser fruchtbarer Landen mächtigen könne»'. K^lem lemp«
caus» c^ermaniz irznl'ccn^cnäi in l^alluz Iil^clu «r- <^ue »vuriria , sc «nl,t»nä« lccliz »mur, uc reljAil f>a!u^,I?u5 ^ 5uliinäin>l,^5 lniz fcecun^illiinnm nuc lalum, voxqn« if>ln>i pnssl^erenr. (Iiterum lil?er- t2« öc spccins» nomin» nr.i.'«xunc<,r, nec cmixqn2n, »üennm 5«rviiilmi sc cl<,minar>uncm sibi eoncurilvic, urn<,ne2«lem itta vncalil,!., uliirpar«.
.dicbcy ist in acht zu nehmen/ daß man Teutsch-
den Teutschen jclsscils Rheins am nächsten gesessen/ land zu Zeiten der Römer Regierung genennc:/ was
ibre Landschafft stost zunächst an die Galllcr/ und der zwischen dem Rhein gegen Abend/ der Donau geaen
Rhein sey ihre Marckung. Im andern Buch schrei- Mittag / der Weirel gcaen Morqen / und zwischen
bet 1"lw5 solches Innhalts: D'e L-lz« konnncn dem Meer gegen Mitternacht gelcaen/ a'so daß die
von den Teutsche!' her / und scynd vor alten Zeiten Donau / da sie Unqcrland berübret / der 'Ansana aus^
M
nicdcrgelcuicn/ unl) ci,r^^uirl/,» ^ir,r lv«vi«r l^,l,> incr (Mcyire/ nw wanngieicl)sanldieN
sm/ von >hauß und Hof mit Gewalt und Schwcrdt ihn zur Gräntzscheidung/ und zu ibrcr der Rönier Si-
ausgescbafft. Daß nun die New«« damals un- chcrhcit gesetzt hätte / dabew wird in dem panecvr,c<,
tcr den Belgcn in Gallier Land gewohnet/ beweisen Klaximmiani ^u^utti (welche Art der Lob-Reden
folgende Nikoriei, 1»ciiu, </e «o^«/ l7,»-«<». wohl zu betrachten/ lind nicht als Prival-Pciionen
Iplam I^!«ni rip»m N2U<l cludic Cermanarum PQPU' Gedanckcn zu vcrwerffen/ Massen I^larcuz ^ueriu,.
!i ca!umV2Nßion«, I'ribnci, l^emet«, des Rheins ljuxnarniu« V0N ihnen Meldet/ conli« in ssn^nlig
(Gestaden bewohnenTeutsck)e Völcker/ die Worin- p"° uchibu« la^acnx olim c^kr«. «c illu^»lli.,
scr/ Straßburgcr/ Speyrcr. pliniu« /'i'. 4- l. 17. tnu <^UI^U° inzenia aä ax«n<z,z N5 ssrali»,«: -lurun-
Lelßic»ln »ä K>K«NUM K« (^«rmanlc« Nation« pn5. täte zmklica fuisse «xQt2l2,) gelesen : nchenum vicle-
leolerum. n«mp» I^«m««, 'lrikaci. V2nzi«n«. tlir if>l» l>c namra äuxille, uc ec» limina I^nman.«
viun. /,ö./3. NachdtiN die Teutschen alle Land am frovincißc »l» ilnnnnil«« L»ll,2ri« vinäicarenlur.-
so ncly«
