Das i. Buch. Zap. iv. 5
<«ncj»o>em lacium i'lebetzm iXini öc 8emir2mic!iz mi!li>?uzk«ucotum 6c ^lemannomm ttuci«^»;,«'
tililim) ^luzuniiam, VV'ocMÄciam, 8pir2M, ^rgei^ cuperavic Lelgium öc Kbcrizm. l,u «Mfoie 5s>i-
lin2m,I'^l!!»'2m,IVlet!m. i»m2äKbe>nuncun<li<Uc, ubi MÄtlem(5l2u6i2M le>
In dttElsasser Chwmckim I . Buch und 5. Cap. pcliir. l<»tu5 cttemm donltar,tM5 cx l< om,na Kir.
wird geschrieben: Du Alccn babcn dem König i^n- pe «n^li^ma, p2l«eutr«>pio 6<i macrcciau^,», K.
nn des '5uilconi3 Sohn/ drey S ohne zugegeben/ sol< l>2 Imperatl'lix ciHucill. Und ferner»' c;e»i»ic>^»
len Treiber/^eniz und Eingtb gcheissen haben. Der (^ttemcmi l^. sagt er: cc)nlt2ntw5likloru5impe>
Treiber soll die Stadt Trier/ auch allda ein groß ?^ «lur conckrur 8p,w, ^^i v,c,c rranen« 6c ^lem^n-
lariuin. desgleichen andere Städte am Rhein und «05. peuceri und cbyir», Wort werden hernach
Moftl/ nehmlich MaiM / Basel / Straßburg/ -Ile^rt. Le^. c«c«vil,5. weyland Churfürsten
Speyer und Worms gebauet haben. ^"outti zu Sachsen berubmtcr Rath/ sagt ,n einem
Reußncr in seinem Buch / l>>6" /«/,e^<,/e/ inci. ^rmine von der Stadt Spcyer:
m!in/ sagt: Die alte Stadt des Volcks Ncmeter ^„^„ ^ ^„^ <7<^ <7^/«^.,« 0/,«.
und?« ^^". "d"^'^K«° anfanglich erbauet / ^„/^ ,„„^/,„^,„.
und ist gestanden zu Zeiten 1l,l>l(.^ac>5. i^av«. ^ _^
tl>5 ur^^cmerumä'I'levnc) f.vel-leb«» princwio I'N Jahr 1 s s4-M Sachsen DudcnhofcN cnnr«
cc»,c!ic2 pell,ib°cur, exucimue lulii c-r5ari5 cempo- Stadt Speycr ,cynd am Kay,erlichen Kammer-
ri!)„8. Gericht von einem BlHofflichcn^peyrischcn An«
Berührte neue tt,k«r>ci haben diese ihre Mey- "ald von der Stadt Speyer Ankunft und Auff«
nung von beineldtcn Städten geschafft / erstlich nehmen / folgende vcrmeynte Articul eingebracht
ausdcn(^ra.ilci5dcr ^tadtTrier/ Cölln/ Nürn- worden. ^ >.. <
berg / ,cem, Kwiani 8coci /^.'. 6,6,. j. 8i^cberci I . Anfänglich wahr seyn / daß mcht lang nach
Lem^l. <^o«.>^ ^««a 4l 1, Lnts.fr. Vic«. c/^«». CHristi unsers Sellgmachcrs Geburt du Kömae
5-^". Insgemein/ daßam Rheinstrom desi'm. aus Franckreich d,e Revier und Gegne / da /etzo
K«'N5 Nachkomnien sich zu wohnen niedergelassen/ Speyer und Dudenhofen liegen / regiert und e,nqe-
erscheinet aus dem uhraltcn Scribentcn Lerufo/bey habthaben.
dem diese Nachrichtung zu finden. Als nach der -. Wahr/ so bald artikulierte Komg aus Francs
Sundfiutb die Menschen sich in grosser Fruchtbar-, reich den Christlichen Glauben angenommen/ daß
kcit vcr.nehret / daß Noa aus seinen Kindern und sie viel Stiffte und Klöster in und um artlculicrte
Nachkommen etliche zu Regenten und Obristen er- Gegne und Landschafft auffgericht / gebauet und mil-
wchlct / und sie in die drey Tbeil der Welt/ ^li»m, diglich begäbet. ^ , . ^.
^fricam und ^ur5)^m zu Wasser und zu Land ab- ). Wahr / daß zu derselbigen Zeit d,e Stadt
gefcrcigct / solche Theil der Welt ein zunehmen / zu Speyer zwey geringe untcrfchiedliche wüste Dörsser
erbauen und zu bewobnen / und aus dessen Befehl gewesen / das eine Nem«>« / und das ander Speyer
und Wrgweisung haben laufen und i^nn^dic benannt worden. Nomo aini^mracis ^n»i-l„ ,n-
Orcb disseits Rheins zu bewohnen angefairgcn. «ls,recacuzett^zum l>lem«eufem. dasDorMe«
Dieser Meynung giebt auck) >f«5l,u5 Bcvfall im ^«ix.
ersten Buch ^^<?«". /«^^. "/>- 7 - uiid nennet 4. Wahr / daß die Konige aus Franckmch von
dicicnigcn/ dievor alten Zeltenden Rheinstrombe- besonder Liebe/ so sie zu CHristo unserm Erlöser und
wohnet/ Rhcgicner / das ist so viel als Rheiner und der Christlichen Religion gehabt / einen Mschoffin
Rheinländer. Wie sich aber solche Völcker her- die zwey artikulierte offne Dörsser Demenz und
nach gencnnet / und was sie insonderheit für Städte Speyer gesetzt.
erbauet/ ist aus diesen alten Smbcnten nicht zu s. Wahr/daß sie die Könige einem Bsschossdic-
vernehmen. selbige zwey Dörffcr zu vollem und gantzcn, Eigen«
Dic Histori von'i'rel'eci Ankunfft aus Babylo- thum geben und zugestellet,
mm in diese Land / ist in der Cöllniscben Chronick 6. Wahr / daß demnach em B'lchoff m dem
weitläufflig beschrieben. Andere fürnehme til'd ge> Dorfft^em«i5 gewohnt / und also daMbige samt
lehrte Leute geben n««« «.ben»,^ /,/,. ?. i,>«/. l'cevi- dem Dorff Speyer als sem Eigenthum regiert und
li 6c zeleLaäium. Bcyftll/welcher schreibet/daß er einqchabt. . ^,0 .,. ^ ^ ,,
in Erkundigung der Teutschen Historien und Ge- 7. Wahr/ daß nach CHrist, uissers Sel'gma-
schichten befunden : Wann die alten Mönche vor chers Geburt ).??.Iahr ein Bischossallda zu >lem<:
Andere berühmte und gelehrte «.ltarici, als i'bi- ,^„.^ ...... „ -^ "^. ^««.«„.l^'
1>pp.iVleIanck.ci»fpar pcuc« ,«c?^«<c, und cbx. Jahr verwaltet/regieret und innm gehabt. ^
tr«u8«.^.^6>^.seynderMeynung/ daß ?. Wahr/daß Königs
die Stadt Speyer vom Kayser c«na-mu° ci.l°r° ^r.«n. einem B'schoff de^c, 'n.c.pm^ena,lt
erbauet sey alle Zchenden/ an Frucht / Wem/ Honig/ Safran/
Klclanclnliomz Wortseynd folgenden Inhalts: allen Thieren und andm, Nutzungen zu ^m«.5.
DMcMim» «2r« C^mmm m.näaca fmc c°Man. Speyer und umher Mildiglichcn geben/ sovorhlnal-
li« dkloro. m lrancoz 6. ^!emann°5«!c>mal«. «,ui lein dem Königlichen Franckrtichischen Seckel ge<
«um s«p« cum eil cunüixjll« , »näcm lex»2int» dient und zugehört.
