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Nlim llizei illiz fuille luK^A«»,» , nimirUm cuui V2Ü- 6i»le«eliei« l,cz Oilloium. I^'ec^ue eniM Olarem »lire^ «icl'en^i nall'e viäco, c^ui V«uÜH«M lfie«K2N8j lccll?!li: Klienum ex l.cul?oi',tii5 ornim Ioi,ßo 5^-> cio^i« tiiicx I^HnUiatimn, l-lelvctkn'um, 8ecjlianü^ tum i ^lcäi^M2tricllm j l'riliucutum öc lrevecO- tllin civit.n„m terri, nill!Vlecli«m2t>,lcUm voc»!)^ la, K,l^>n accnlax inieüi^amu? illorum Inderin
l'lldje^oz. Käyscr ^ü^uU^z hatte gar eine andere Form der 3n'gicrung in dicstli Landen eingeführet/ unddicFronticram Rhein Mm die Teutschen jenseit mit jtarckcrer >^esatzu!,g bestellet und versehen, ^arn.i'acic. meldet/ daß die Römer hin und wie« dcrctlich unddrcyssiq l^mn« Kriegsvolckin ihren Landen/ inAsia/ Africa/Egypten/Syrien/ Spanien / ui,V sonsten gehalltN / und hac jcdei^loni wann sie vöüia 6020. Mann begriffen / und aus do ncn seyen ^. die hertzhafftestc / erlMncstc / ja der Kc»m ihres Volcks/ zu Beschirinung der Frormcr und Gcmarckcndcs Rheinstroins verordnet worden;
^dahingegen an der Donau in Dalmatien/ Mö- sienundPannonicn nur s.zur Beschützung waren/ woraus der Römer Hppl«lientic»n abzunehmen "^
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fcl ein Anfang vieler Städte gewesen/ soin folgenden Zeiccn a>n Rhein erbauet worden.
'Ans obgesetzten Zeugnüsscn hat man zu spüren/ daß (^erni5N!a prima <)bcr-Teucschland von den Römern zur Provmtz gclnacht/ das ist/ daß sie die vier 'Hauptstädte / Mayntz / S traßbnrg/ Worinbs undSpeyr/ samt deren angttntzmdcn Landen mit Kricgs-Gewalt bezwungen / und durch ihre dahin verordnete Obrigkeitenregieret und beherrschet. Zum andern / daß sie diese Provintzin gewisse l^'l^wr^ Pfiegschaffccn / Ga'wcn oder Grafschafftcn abgesondert. Und berichten die Römische ^ cribemen/ daß die pr^seciiur« in einem harten schweren Wesen bestanden/ dieweil die Regenten und Obrigkeiten Nicht Teutsche und aus des Landes Städten und Orten genommen / sondern von Rom Lateinische Öbrigkcicen in diese Lande und Städte verordnet/
Das i.Buch. Kap. ix. ^
Nach solcher Abtheilung haben die Römische Kayscrdie Regenten eingesetzet/ dcnndieganlx Pro- vmtz Hai ein sonderbarer Obrister regieret/ und ein ander Regent die l'^scÄu«.,, oder Wegschafft.
Derdicgantze Provintz verwaltet/ den hat man
pl^sciIum plXiQrin I'tH'liclem oder l)ucem , einen
Hertzoggmmnct/ haben gemeiniglich ihren Hofzu V.'äynd gehalten / ob wol solche Obristen vom Käy« ser ihren gemessenen Befehl gehabt/ so hac sich doch derselben-.Herrlichkeit allem Ansthcn nach der mächtigsten Potentaten zu unserer Zeit wol verglichen/ l_22iU5 /^. 2. c^/>. ?. c^ 4, Alle andere Capitänen/ ?l:rse<Ii, Amtleute und Ossicircr / deren die Rom,« schc Käyscr eine grosse Anzahl zur Bestellung und ^crwaliung der» Landen/ einem Hertzogcn zuge- oldnet/ seyen ihnen zu Gehorsam gestanden / und haben zu.Dicnst mit Fleiß auffgcwartet. In Kleidung haben sich die Hcrtzogcn aus Befehl/ undztt
Erhaltung ihrer K.cnlnaciun müsse»! tragen von Gold und Purpur / sie haben nicht allein die Kriegs- Sachen/ sondern darneben das ^,ttitz-Wesen und Richterliche Amt verwaltet; wann sie der Unterthanen Klage und MschwcrNusi verhörten/ scynd sie auss einem Hclffenbeincn Sml gesessen / man hat ihnen ein bloß Schwerdt/ etliche Acxte/ Ruthen
dieser schweren Timsi^ckeit und strengen Regierung hat man dieser Lande / darin man sich zuvor aller Freyheil gebrauchet / anfänglich nick»- können gewöhnen/ und ist dem Aolck schwer und sauer gefall Im / daß sie stets Aette / Schwerdt und B'uc/l vot Allgen sehen und leiden müssen / dai- !!)ncn deWstalt recht gesprocheil worden. Darum stlgt ^l^'uii
^oul2!il!5/^.4, /?.'/^.?"^'l/» : Vn« 'll^veli c«te^ lique letvientluln ^nim^. ^ c^un^ f?reli>,iui c^li to^ tieg lanziuisiil exi)«6tar!5, inli m^Hc.lM müici^N j immc>ccilliarrll.',!,tt», vir^25, l'ecurez. öcä^miinorum jnßeniH? Und ^uromAn. c^v. j. />^«c<^. "l'elciit provincialilim lervi:uz er^t, uc i^e le^oas 5uiz ^a^ Mi8 ucerencur, 5eä maglNlacuz il posmla l<c»M2nc> cum Imncrio öcleculilou5Mitl«eniur, <^ui2^uäcc>s
Solche pri^ez oder>Hertzögcn scynd von keinem
_____________________________________ MiKc>nc« ordentlich verzeichnet / jedoch wird hm und
und jährlich abgewechselt worden / welche dieselbe wieder l>cy dcnsclbigen etlicher?)?cldung befunden;
nach der '>' ömer Gesetzen / Rechten und S'tlen rc- T^cim-- /^.o ^««"« ^""^ saget / daß unttt xa,)-
gieret/die Teutsche Rechte/ Gewohnheiten und Gc- ser v,tel!.o und v^.l^o, «ms Jahr ?°. m ch
brauche allerd.ngs vertilget und cwgethan/ das CHrist.Gebutt/l.lm^uc'rp^^^
Volck zur Römischen Sprache / Manier und Gc- Wmgewesen/Verzug
wohnhe.tabgerichttt/ und mit Zwang angehalten/ undandem0^
wie darvon bey re^° und 5>8°>^ <i- ,^^/ m,t ge I.Mtz geh^n - Ul ^
mehrerm zu lesen. Zum dnttcn/ daß die Stadt Anno?8,nachC.5nlst'^
Spcyr in die Zahl der Kwnicip,
mcn/ und ein Kwmcipmm gehe
Römische Freystadt/ deren Br..„ .. ^,.
und Gerechtigkeit genossen/ inmasscn solche die Bur
ycmacht/unddarübcrumsLcben!
7,.«,,/^o, Zellum civile rnomm a l^nwnw tu-
^^'^.^^^A^ !^"^^.^mb^ Vondi.
