Das l. Buch. Kap. xXtl. ^

reit cingeiioinmen/ oder wenn sie mit einem Trulick 5)as XXll Aamtei überladen/ furnehnmch aber verfangen solche Vcr«i

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8«no»_____________________________

jmniil lllld andere ^!M > hemjirom allberclc damals oon den A.c>»necn / als sürneyme reiche/ feste und »nächtige Scäorc gebal^ te und berühmt gewesen»

,Nno ^7?. ward I'acuuz ein Raths Hll'! zu Rom zum Kayser erwählet. Nach dcssn Ab­sterben/ schreibet Eisengrein/ habe diese Scadt grosse Noch erlitten/ und sey nicht allein geplündert

rein»» auch geschehen. Demnach aber der trübe Duff: der^5cacn sich gesenckct/ daß der Versland ertlm ct/und sie dem Weret ohnc^'c^m nachdcncken tonnen/ habet, sie vcrmerckct/ wie gröblich sie ohne gewiste Kundlchafft und Grund in der Sacke ver­fahren/ uno sich an den, Kayser vergriffen. Dero- wegcn an ^arh zu Rom um Verordnung und Wahl eines Kaysers geschrieben. Dieweil aber

und verwüstet/ sondern gar erobert und emgmom- daß dcin^ricgs-

men wordcn/ und saget': H"0 (sciucec ^c.cu,) s" <u ihnen aus ihrem Mit-

Wahl aufgetragen/ scynd sechs Monat verflossen.

____.......... ._^._ .....______ Inzwiicyen/und nachdein so lange Zeit das Kay<

schreibet also : Dun, im«««o«5 sccleie miln^i ftrcyulil ohncHaupc ge,ianden/ habcn dicAleman- pcreuni, ('«m-mi rupto Kkeinno limite, occisc» nicr jlch solcher guten Gelegenheit gebrauchet/ und

dieIronticrmitgrosscrMachtUberftllen/verherget/ und die »nachtigitc/ reichste undwchrlichstcStadcc/ in Anzahl mehr als sechtzig/ unicr denen die Städte in LcQn.uu!i ^lim», Mayntz/Wormbs/ Spcycr/ Srraßourg/ und andere alle eingenommen/ uno in ihre Gewalt gebracht / wie aus Vo^leo zu verneh­men : <-'"") i" cun2ln ?am^,Il2N2m oräu uinuliili. inu« conleäU'Iec, Vcliu« dc>cmiiciu!> (^oräi^nuz dunl'ul äixlr.- Kescriinuz voz ?. (ü. qiwä l'^p« lec^lmw«, lmperacc»!.' el^ cieli^enäus, exercic,,« tliie 1'rincipe cliucnl« lt»re nun puceli, limul c,u>H cuüit necelncu!. I^^m liluilem cr2N5 I^I^enun, l^Vlinani lu^ill«: äicuntur, uccuvilll« urbez v»ll^H5, nul)ile«^ «nvir«, öc nc>ccnlez.

.............................^____........... Ebcndaraus erscheinet/daß der Alemannier Ein»

schwürigcn Wesen des Volcks auf öffentlicher M nicht nac.)l acici Tode/,ondern für seiner Wahl

Strasse ermordet worden / hat sie es hcmacher ge< furgal^gen. s^llvnnHnuz saget: l^ci^iz ol, l).c.

reuet/ daß sie sich gegen dem tapffern Kayser cmpö< vierem «mpori« nriclarlim miul zeMc, wegen

rct/ und keinen aus ihnen zum Käyserthum mväh- ^urizc seiner Legierung habe er nichts löbliches ve»

len wollen / sondern die Wahl dem Rath zu Rom gingen.

iNLttlM, Van^isinum, .>'Il,Iunciacenscin, cliripimic« LXX. nubiliiliin»; civicace« caninnr. .^vencinn«

?el! ^^^^^^ rupto Z.li 1'uKnmnc, leFarc>,di2lIi25, nemme relillenec, lecu- ri invaäunc, clinpmm, omne» (^Hlli^z uccupanc, lep^uaginca nnliililllmas urk« caviunr. Diese Et-

zehlung hat Grund bcymVopjsco dem allen Römi­schen Scribentcn; allcine ist in acht zu nehmen/ daß der Einfall und Ubcrzug geschehen/ ehe l^cic^ Kay­ser worden/ und immittclst/ als das Rom scbc Reich eines Kayscrs gemangelt. Dann als kayser ^" «ll,m ^°c-lrn.5. wie ihn v«,'ilcu«nennet/ durch ein boßhafftiges Gedicht/ ob hätte der 5(äyftr etliche furneynlc Obrijien unschuldiger Weiß zum Tode verdammt/ und allbercit verzeichnet/ wie sie nach ein­ander sollen hingerichtet werden/ das Kricgs-Volck schwürig und aufrührisch gemacht/ und er der Kay­ser deßhalben von einem in solchem Grimm und

übergeben/ und um einen Kayser angesucht. v«> ?ilci Worte seynd wohl zu mercken. Er saget: in.

rerke^o franäe ^ureluuu «Hicllta« sei,vi neqniM- mi. errore Milit^mm, ur»puä cincizlil)el cnmmen- l-l plurimum valenl. äummocla irati anäianc, ple- rum«,ue cemu!ellci, «rce conliliorum prooe lemper "periez, revers« »ä oanam mentem ominbue, eix- «lem^ie an cxercicu ^ravicer cunkurariz, ceommelt quXii, quiz neri äel,crer ex omnil,u5 prmce^5l l uncu^iu^^^^^, exercitU5, qui raocim cre«« Imoer«o«m soleliat. ac! lenacum II«^ m,ln. p«. lenz, uc ex ur^ine 5nc> nrincioem lezerenc. Vemm len2lU5 5eien5, Ie6tnz ä le Principe« milinbu« non placere, rem milir« rccunl.' vumque Kl lXpiuz Kr. 5exmx nela6U,z eli ^ncnilz. Das ist: Als ^u-

leljanuü durch List und Betrug ftines boßhafften

Das xxiil. Kapitel.

welcher Gestale Räyjer piubn« die 2llem<jn- nicrausGalllcnunddenStädrenMä^ny/ N>«r,nbe/Spe^r und Stra^burZ Feichla« gcn/ «ine mächtige Viötorie erhalr^n / und her Römer Gränyen erweirerr.

Ayser V^leriul Pior,u5, den das Kriegs ." Volck erwählet hat/ ist alsbald/ nachdem er die Regierung angetrcttcn/mit einen« grossen mächtigen Kriegs-Volct wider die Teutschen/die in clalliHin und^«mal!l2in r'iim2m nach Käyscr^u- reli^ni Tode eingefallen/ausgezogen/ uud nachbem er der Gallier Boden erreichet / ist ihmc alles gar glücklich wider die Teutschen ergangen; dann/ wie er

Dieners/ und deß Kriegs-Volcks ^rtthnm ermor- selbst an Rath zu Rom schreibet/hat er derselben vier dct worden/ inmassen bey dem mehrcrn Theil der mal hundert lausend ,n der«.^« zwischen Straß- Menschen falsche Auflagen gleich statt undGchör burq/Wormbs/SpeyrundMayntzcrlegct/ sieaus finden / bcvorab wann man ihnen solcbe zu Ohren allen Städten/ die sie eingenommen/verjaget/ diescl- dnnget/ wenn sie mit Widerwillen und Zorn allbe« be wieder zu der Romer .lunzä»awn gebracht/ und'

E darzu