III
darzu ein? überaus große stattliche Beute erlanget Darvon sein Schreiben an Rath zu Rom beym
Vopllc« zu lesen. Lc«l>5 Klicnanuz /ii>» l. nicht ferne vom Anfange schreibet'. V2lellU5 frobl!5 (^r,.(r
«ieviH« ^Icm^nni« in (2erm2ni2 orima, liinilem ^.amanum ul^ue aHdlicrlim nnvium oraculic, ex «äikcaciz in ejn5 amn» rizia variiz munimenrix. i. auinul srilläi» Ic>c2«nrur. Und hcmach «^«-^ /< ^«. ?rnouz dit« ^,rtem , ^ui 2«l hierum Üu» vium , alic^unr anniz obse^uentcin nunuic. Inttcr
allen Kayscrn/ so vor pw!-><> gclcbet/ haben sich der Römer Gcmarck und Granen nicl,t weiter dann an den Rbein erstrecket/ aber l'ralniz hat sie in diesem Kriege / da er aus den Niederlanden herauf l o.w men) biß an den Ncckcr erweitert/ daselbst herum viel Castelle wider die Schwaben erbauet/ und über Rhein auf verfeind/ dcrAlc.nannier/ Grund und Boden starcke Besatzungen gelcgct/ stätigund ohne Unterlaß mit ihnen scharmülzclc: l^ec ceU«cnm elt
unau2M uu^n^ri, cum «^iioci^ie 26 enm l?»r!.,Hrc>- rum c^oiia ^kcrrenrur 2^ l'.n^uloz aureux lin^xlL
canir2. und hat man von jedem Haupte der erlegten Feinde einen gülden Pfenning zur Belohnung gelabt / und dcrmasscn die Alcmannirr bc^.gstigct/ vergewaltiget und gedämpffet / daß l»r<>!?u neun Hcrtzogen zu Fuß gefallen / und scchzchcn tausend junge tapffcrc Leute zu Gcisseln geliefert/ welches alles aus seinem Schreiben an dcnRath zuRom beym
Voplscc, zu vernehmen, scclir-l'. <» t)»'. /^^/. c<<^>. 4.
schreibet/ daß bey Hcy delbcrg auf dem heiligen Berge viel Wahrzeichen zu befinden/ daß die Römer ihre Besatzungen daselbst gehabt/ und andern Orcen mehr.
Bas xxiv. Kapitel.
Aom Ansang deoWem-VaueschmRhel« lirom.
^-X^rnellU'l'acitux. der UN 7>ahl ??. nach des
^. >bEl:n C'dll<ii Geburt seine h.stor. von der al<
ten Teutschen Leben und Sulm zu schreiben äuge?
fangen/ meldet / daß zu seiner Ztit Teuischland al- ...
Spcynscher Shwttick
Wem haben eines Theil d,c Teutschen/und soll- derlxb die Schwaben' aus fremden Landen zu kauften unter »ich vcrbotten/ c'«s..c /^.^ ^,//.c.'«/d.cweil sie verme.mec/ die KrUtc des Leibes wurden dar- durch ge,cl'wächt/ und die Gemüther weibisch und verzagt gemacht. Haben sich beym Bier wohl vertragen und cnustigct. Kayser ^il.ano. als er in ^euc,c!iland kommen / hat dieser Tranck gar nicht anständig seyn wollen: Derhalbcn er darvon in Gr.ech!sc!)er Sprache ein scharffsinn.qes l-nie^mm» gemacht/ und dar.nit das Bier verspottet - "
ll.7^ »i^«tz «V«./.. A .' ^«'>„. 3 ^ « ^.X^.l
^^ « ^z «<,^<..» ^^^^,,, ^ ^^^^^
7? «,«,»,«. ^>., ^^ ^,^, «<c<>/.,««. 7?/<l^ eH«^ v//,^ ,«^/ ^«»<>.
Dao l/i:
Was? bist du Wein? wo kommst du her?
D'c) re.m ,ch nicht/ beym Weinich schwör. Dc>W m ichmacktwie d?,- Götter Tranck/
">>.?" N^^')j'^''"'" Bocks Gestand Die ^ utjchcn/so der ^raubn entbehrn/
^,.^'ll! i"'Ä"^""'sGe>lien-Aehrn/ ^^A'?"'^ube'ffm-nagst/
N u tReben-Sasst/ denn duauch plagst Dm L >b nnt unlustigcm Krachen/ ^ "'
Um3l'^'^"'?' '"5 kan,'t.nachcn. 787diKin^" ^ "iohngefchr vomIaht 7«2. oa sich st ne Regierung geendet/ hat man m Gallien/ am Rhe.nst.om/ ü
!n^"^" ?!^.'" "^'^" angefangen/ und als man aus der Erfahrung den Grund und Boden dissens Rhe.ns am Geburge zu solcher Frucht ga g M ""^^^../hatdas^olc?^
sangen/ meldet / daß zu seiner hi Teutschland ä< unavon n/r^ ^.. . '^" ^, ^o ck dcr Erbau
lenthalben dcsWcmbaues geangelt/ r.ndan st t gVgm o^m,. ^ ^
c>es Weins habe das Volc emenTranckv^m G " hN m /N/^^ allent
des Weins habe das Volck einen Tranck von Gc. sien und Wasser/ das ist/Bier/ pftegcnzu machen/ davon die/ so sich damit übernommen/ eben als andere vom Wein/ truncken worden. Es ist auch bey ihnen ein uhraltes -herkommen / daß sie '
gen Geschafften Berathschlagung fürgenommen/ doch bey den, Tmncke nichts jchließliches abgehandelt/ sondern wann sie den Rausch ausgeschlaffen/ und nüchtern gewesen / die Sache bedächtlicber und re,ffcr erwogen/ und alsdann einen Schluß oder Abschied gemacht. Darum sagt ^»ciru«. v-üb«.
lanc. äum lindere uelciunt, coi^ttituunr, «ium err,«
nan pc,.n»n. Alsdann reden und rathschlagcn sie von Sachen/ wenn keine Falschheit und Meucheley zu besorgen /und der Trunck die hertzen ln,d Gemüther entdecket/ scbliessm und überkommen zu der Zeit/ wenn we.se Leuthe nicht zu fehlen pflegen.
Rheni' '
—"^^».f»ellnil
