Das i. Buch.
Vi^or und ümra^mz schreiben gleichfalls: Vi. ne^z (i»llc>!> 6c !'annom«8labere ^ermiür, uoeie Mlli- tari .^lliuin lnantem ^uuä ^^rnnuni sc^uremn ^uci XlucÜHm tn^ecinrcm viuciz conlevic, Lc uravinciali- l)>,il culencia5 clcäir.
Das xxv. Kapitel.
VHnR,H<er conaHMlici^un Regierung/ lel> ner Hofhaltung zu Sp«?r / und von crll-> chcngrossn Tugenden gedachrcnAävlers.
^lyftr cai^antiu8^^ciru5 hatte MitstineM
' c»IlcM, Käyscr Malerin die Regierung des flämischen Reichs abgetheilet/ und ihme Fränckrcich / Britannien und Spanien für seinen Theil zu regieren behalten. Die übrige Lande alle (iHlcrio überlassen. Als er sich nun der Regierung c^alli^ angenommen/ und seine Rcsidcntz uno Hos- läger sonder Zweiffel auch zu Trier/ wie sein Vorfahr ^ximianu5. angestellt; schreibet i'bili^i«
^le!»ncklkcin: DiAcillima p^rs l'ellorum inancla- «a fuic(^c»^ltH!Nui, uc^ncuz 6c ^lem^nno« 6uinH- ret, c^m.cäm 5rue climeilcon^lixitler, iHNclcm5exa> ßmrz milül'ln r^ncorum Lc ^lemunnor^m cruci- äaciü, recu^eravir LelLium 6c Kbeciam. i^u cem- ^c»re 8oira,n aä KI«num coucliclic, ubi in^rrem <IIau6iam lepeliic. ^ru8 el^ enim <^c>nl^nciu8 ex Knrnan» liir^e nol?ililllma ^Hirc ^,nrro^iu> 6cmacre <ÜIauäia lilia Imperacoriz lllauäü. Und ferner^" <?e»eil/^<^ ^«/?<l»^l«l ^el?»l, sagt pnil. ^cl-lncl^c. danl^Hnciuz x^«^<^ , linoer^cc,!,' cunäicur 8pirX, czui vicic l^rancos 6c ^emannu8.
lV vecuz munmnemum donüancii in5culzn^>n in 1af»iäe parc^ ^yrmaricnliz, ex c^uc» ap^>Hlcc, dc»n- üanrium vel conäirareln suille ul,!?i8 ^ipinr, vcl cei,'- tö crel'ra jstic commolÄNim eile. In ^ui,in,.^ sa-
gen diese fürnchme gelehrte «iaaric,. daß Käyscr <2cn»^,itiu..l diiluru8 mit den Fraiuken und Alc- mannicrn offtermals Mritten/ deren 60000. erleget/ ttelziuin und likeciam erobert: Und nach solcher ViÄnri« die Stadt Spcyr entweder erbauet/ oder erweitert und erneuert/ seine Hofstatt daselbst angestellet / und in seinem Anwesen seine Mutter 0!anäi»ln, dergleichen seinen Bruder 0"Mmium begraben/ auch sein fürnehmstcs auserlesenes Kricgs- Volck zu Beschirmung dcrGräntzcn allhie gehalten und eingelagert/ und von denselben die Stadt den Nahmen Spcyr bekommen habe. .»
Was nun Kayser ^onlknrn Krieg und ViHc.. r>en wider die Alemannier und Francken anlanget/ist darvon wcitläufftiger Bericht bey alten und neuen «ik°rici8 zu finden / und hiehcr nicht dienlich. D>e Btadt Spcyr betreffend/ist im ersten Buch mit gutem Grunde erwiesen/daß solche allbereit vor Kayser 1"l» Zeiten ihren Anfanq gehabt/ und ft langer je mehr erbauet/und unm Käyscrlaciro, dessen zuvor gedacht/ unter die starckc / mächtige Städte am Rhein gezchlct worden.
Ob aber vielleicht die Stadt von ihme «^nt/ verbessert/ und in Wohlstand gebracht worden/ davon ist Bcrichtbcv den alten lMonciü einzuholen.
Aus den s^ue^rici8, die Käyser c"»^nc>u zu Ehren gesprochen/ ist zu vernehmen/ daß er em sehr
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tapffercr Held/ und dun gemeinen Wohlstande der ganzen Landschaffc/ die erzubehmschcn auf sich genommen/ zum besten mitdrcycrlcyhmlichcn Tugcn« dcil begabt gewesen.
,D,c critiV daß er die Lande in gantz (Gallien/so von den Alcmanniern und andern Teutschen rechcrgct/ wieder aufgebauet/ zu Spcyr giebt das ^lunumcn^ n»ni am Wormbscr^Thor gute Nachrichtung/ daß cliM-mcmz allhie seinen Hof eine Zeitlang muß gehaken haben. Und als nach Käyscr ^ineÜHni tätlichen Abgang diese Stadt in der Alemannier Gewalt iommen / von denselben vcrstörct lind beschädiget worden/ ist dafürzuhalten/ und kan seyn/ d>il>',!c oer^ayjcr l«.^li'.ct/ verbessert/ und mit neuer BcsMing versehen und bestellet habe. Dann
!^^,i!c!!^!^ zagct: l^iicl ell« alarum öc coliarriun» c.ll^'. ^ercl-nleain c^cu I^Iicnl limice ieüiluiH, c^uor ub».^.,': ,n,,in vix resielliz veierun» sun^ämencnrim, velu^lnexciraniur? aclec» ut r« clt 2vre2 illa 5ecu- l,i, ^l,!.r nun äili c^uunäani 8»iurno lx eee viü,ueilinr, nmicceiiHlcanml.
Und schreibet 5i^nniuz von beyden/ Kl.-lxinn2lio
und <^uu^nüo.- <^alli«8 curi« l»X2ri lcilum 2cl t^u^ia ^aci8 exculeiiäa uinmum conveicerunr, li- quiclcin 6c nnva« urliez conciiäciunc, öc ve«re8 re5e- ccrunc, 6c innicuia in limit,l?ll5 calir.i l'ckimernnc» 6c u^lblicainucliiliu^ 6c maximc plunaliiz overa a<i tan^iin in^nilice>,riX al,lcunanäa,n Xclili<:2runl, 6c llbclilles aciex vcx^alü'u« orovenencliz nrn»- velunc.
Die andere Tugend ist / wiewol er im Christen^ thum nichtlut'onnn'et/ so hat er doch dunselben das Hx^-cirmin ftcy offciulich verstattet/ und durch ein LäiÄ vcrbotten / daß sich niemand an den Christen vergreifen/ noch denselben Schaden odcr Leid zufügen icüc. .hingegen haben Dn,'c!cc>2!nlz, i^^xi.
ni!ain,8, und zmctzt(^Icrni8, so neben ^nuttancio
das M)smhum getragen/ auf das greulichste mit dcn Christen ^Qu,ni!,vcc. UuteI?!U8 schreibet diese sehr »nerttliche Histori/ daß ^onaainl.^ alle die/ so llch gonfurchtig im Leben und Wandel erzeiget/lieb und werth gehalten. Uno demnach er gar viel Christen an scmcmHofe zu Verwaltung der Hof-Dunste und anderer hohen Aemter gebrauchet/ hat er die," selbe eine Zeitlang mit etwas Ungnaden anacsthcn/ und cin KulH n»bl^!'t/ daßalie/die in seinen Dien- ltcn zu Hofe/ und in der Landschafft wollen geduldet/ und nicht abgeschafft werden/ seinen des Käufers Göttern sollen opffcrn/ welchen aber solches nicht wolcc thunlich seyn/ die möchten bey Zeit sich ihrerDicnste und Amts-Verwaltung abthun/und deß Käyserlichen Hofs enthalten. Solchen! I^iH haben ihr viel gchorsamlich nachgesetzt / der Römer Abgötterei) bcngepfiicht / und neben ihnen die Opfter verrichtet. Nach solcher Geschicht hat der H'ayser alle/ so wol die Gehorsamen als Ungehorsamen seines Gebots/ für sich bescheiden/ und denjenigen/ jö aufsein t^in alsbald der Abgötterei) Beyfall gethan/ und bey ihrem Gott und dessen Dienst - nicht beständig verharret/ ihr leichtfertiges wandelbares Gemüthe mit Ernst verwiesen/ und befohlen/ daß sie/ als an Gott treulose und unbeständige/ sich seines Hofs sollen enthalten/ und allcrDienste erlassen seyn. Sintemal solchen Lcuien nichts guts E 2 anju»
