Das ii. Buch. Zap. vil.

König seine gute getreue Dienst mit ansehnlicher n,r, nc prx »imi2 2lacrit2te 'Kcl^-mi- <iux.cr>r. ersättlicher Vergeltung belohnt / darum!) doch der ^, Lmi,2^uz wird in cbron. I.2uri5b2m. des»-

Diener nicht fiehennochlauffendörffen / sondern es haben die Königliche Räthe/ und insonderheit der Ertz-Cantzler/ Pfaltzgraf und andere solches als eine Schuldigkeit ermessen/ und hicrumb zu gebührender Zeit den König erinnert und angemahnt. O Dar­um sagte ein kluger Hofmann/ daß derjenige Herr nicht wolsehe und höre/wacher nichr mcrckc/ wann ihmc seine Diener lang und würcklichgcdienet/ daß solche Dienste / ob zwar ohne Zug und Mund/ dannoch stäcö um cinerecum^izrufften. ^Dic Ursachen / daß die Königliche Beamptcn und Die­ner dergestalt bedacht worden / werden dahin vcr- meldt: Erstlich/ dieweil es billicb und recht/ daß ih­nen ihrer getreuen Dienst Genieß widerfahre/ und solche Gnad-Erzcigung GOtt wolgefällig sey: Zum andern/ daß hiemit manniglich zu beharrlicher un­wandelbarer Treu/ Lieb und Beständigkeit in sei

sei's <^2N,Ii^I. ^rclnca^ellÄttUzund^ucarnizgcnen-

net. ImIahr 84a. wäre Druo^o dcsKäyscr^ucic>.

vici !',i ^rcmc2^cl!2NU,>UNd von ihmc zu dcsRhciNs

Bcschutzung neben dem Grafen ^2ll?ercn gesehen Indem0ecicic>dcr Bischöff/ wegen dc» Eheschei­dung Königs I^cnaril des zweyten und seiner Ge­mahlin vom Jahr 8<5l. oder nach dem ö-numo 862.

stehet: (-um!i2riu5 ^rir>lim«litl5 ^rcliienilcopuz öi ^acn ?2l2c,i ^ccbic^cüanuz. Es ist auch der NiMie ^^N!c2^>cl!2ln,z neben dem (.'2!,ce!>2lio

noch lang im Gebrauch geblieben / dann IN ei" nein l'nvil^io Ottom5 ^l2^ni j dclN Kloster Lors im Jahr y<^). ertheilt/ lautet die Unttrschrifft also:

I^uclnlsuz d2»«i!2riu8 2<l vicem Lrunonix ^ccbi-

c2f>e!l-lnl recc>znv>. In5väyscr>Hcnrichdes zwey­ten ^^icucic», cie tAmiIiiz Iv1ui,2stcri2l>bu3 Lc ^r>ilcc>^alil?^5cs)niuelcen^i5, <!>5c. c!e^nnaio2) ist

nein Dienst Anlaßund Urftchgcgcbcn wurde: Zum die Unttrschrifft folgende.- c;nmberiu5 c2,iceii^

dritten/ daß alle auch weit vom Hof gesessene Bc- riuz vice ^rriloomi ^rcbic2s)ell2ni «cncniavi.

ampte sich erfreuen können / daß sie ihrer getreuen Am diese Unttrschrifft befindet sich in dem 56iH

Dienst erwünschten Genieß empfinden würden

Iii>,cm. ,i>. »>c^. (7s?-«,/« <7<,/n><«/?. 6. /»//»?^/^/i,«- »^/<«»l. UumcKic2 6c>muz vcl^ra »liccr nl?le^u>!5 äc»- melticorun^le^Ierinan pareric, nillba!?!,ielicl5, un- äe ei« meliriz rcl^c»«e H: inäi^enci« salacium kerre ^ollic>5.

Das vil. Kapitel.

von den Gelstllchen Ho^Osslclerern / und erstllch vom lLry C<,nyler und dessen Verrl>1)tung.

-Nterdcn Geistlichen Hof-Officicrern hat ^ dascrst und obriste Ampt verwaltundgctra-

übcr die Strittigkeiccn zwischen dem Stifft Wornibs und Klosccr Lors von selbigem Kayser er­theilt. Inglcichcn nennet der ^urbnr Iilxi I^clli,

3»xc»nci 8,^sl!clun, des Käyscls I^enrici IV. (lan-

«llalillinden^pellÄnuni, anderer zugcschwcigcn.

SonsttN will lialulus c!u 5re5i,c ,N seinem (ilullä- iic,meäi25 sc iniimX laciliicaiiZbehaupten/ daß V0l

Alters die dancellarii eine andere Bedienung in Italien / und eine andere bey denen FränclMcn Königen gchabt^hätten. Bey diesen lc?;tern vcr- walrccen sie die stelle der Nnrarien (wie hierobm bcydcmtü'liaicjci zu sehen/) bey jenen aber waren sie fast so viel als Thürhüter / (wie jcko an dem <. .. ^. höckstpreißlickcn Käys.Reichs-Hof-Rath/) ^,oä,

gen der ^pc,cnli!irmz>(l2!Zel!2nuz oder (-'uitaz newjie 2ci duncellnz (ju-m^) luclicmn K2renr, .««.. .«...^^«,, , . .>> .. ^._ eorum^ucjullHHcm2!u'm2«e^u<:renil.!r, promcic-

c^ue enzäem kmlle 2>igU2n6n nnmin2w^ l^^iarinx:

Wie dann noch zu Schweidnitz in Schlesien der Nathsiubcn Thürhüter Carmlcr genennct werden

solle. l^inc^l2lmcl«i>ul/«/'^o«''». ^<»K. </e t?««^//.

....... >,..,, ___.,....,,,. »^»c.sclibic: <^2nce!l2lii»^men2nc!^mlIlM!5rem-

^ssen T'g »mVrauchverblieben. Im Stifftungs- paiil)U5 > <^u2Ntum cc,i:k2t, mluecum ^in2l,dicum, ^l'ieffdl'ß Klosters Kenwten Anno 774. unter <^ pc>Kmc>äum,ubiusur^2ri ccifiit, vile K5abj-6tum, z »nlc» ^la^no clacitt, steht die Unttrschrifft also: leculiz ,l,gunc ^ec nmnem ^urnp-lm Iinnnrznlll-

^rus.^^^/^.,./,^n ^ ^ ^mell,crc^!5 ^i»n- muml^l^erur. >'c Der Ertz-Cantzler ist Geistliches celliriuz aci vicem I^ipe«! ^rckic2nccil2r>! lcco- Stands/gemeiniglich ein vmcan oder Priestcrvorl

ßnovi. In einem andern Brief caroli ^2FN> ü< Anfang / aber in folgenden Zeiten mehrerthcils Bi^

bers Kloster zu Gcngcnbach Anno 740. -5. ^. 4. schofflichen Stands gewesen. Dann die Geistliche

würd ^»cvvarduz Bischöff zu Vertzel deß Königs Reckt verstatten den Bischoffen nicht / daß sie den,

getreuer Ertz-Cantzlcr genannt, in oipwma« m»- Hofieben beywohnen/sondern ist dcmclben befohlen/

Nlimilllon« ^,n,c» ^Q8.<3a/^. <,»,<^. ^/,^»»."«. daß sie siäts bey ihrer Kirchen vcrbleibcn/nitt Gottes

^ .^^. l, /i,/, 5 7. Lrncl^5 d2ii«I!2rm5 26 vicem c^g,.^ ^,h guten Exempeln ihrer.Herd fürstehen

Iboormaci ^rcbic2ucll2ni recn^navi. «"2 l i.

<Ü2lencl. >mii in 2NN0 Inc2r2cic.mz Dc>mini lich erlöchertwcrden / also ists auch allhie ergangen/

vcciccvi. Iäi^. IX. ^nno re^lil vomini I.U. dann die Bischöff diese Ehr in ihrer Verwaltung

^«vici VII. ^Kumin «.0t^>l2fcliciccr. .^mc». In behalten/ dergestalt/ daß einer auß des Teutschen

VII2 Luäovici ?ii wird der äccbicancellacm; Im- Reichs Bisthoffen init Belieben des Königs / oder

perii c<,mment2rienll5 gcnennt / c!li'cl2m lempe- ein anderer mit Bewilligung dcrB<schöff/züsolchem!

üate inillu ^«b2N>,2u<ic» comment2rienil Im^ecu. Ampt verordnet worden. Uincmzl. c. 5. 4 lempnrs

H p^il»i

l6.2c>. ge.

nannt Wird: Aber (^eßariuz 1uranenli5 nennet den­selben l^c^.c!,ä27ium, /.;.e.45. /. 6.c. ^8- /- ?-c- )8.

und an andern Orten mehr: Zu Zeiten Königs ^2> "li .vi, ist an berührter statt derNam ^l-cbic2pcll2. nioder^rcbc>,'i«!l2.i!erwachsen/ so b!ß auffheu-