5^ Speyrischer Khronick
pjpmi ^ Caroli interckum per enilcop«5 rez;j2 vo- auch der Obrist im geheimen Rci'chs-Rach (davon
lumace. acci'ie tip>lcoo2ll cunlenlu per V.2cvno5 hernach Meldung z>> vernehmen / ) und bey den
vel?r«bvterol»m,^ll <1U2W p« Kp/copos I^oc us. Reichs-Fürsten auff gemeinen Versamblungen ge-
"""^ ««lilUlN «l«lt , o,u>2 ^pilco^l concwu25 festen/ dcnm«incm2!. davon also meldet/ c. ;2. 34'
Ai^I>2z liisr» Ztezein luum <iel,«nc»lll^uecxem^o ^ocrisl2ln,5 2u«m . icl cli . dapellanuz ve! P»!-»«'
sc v«bo vißilzre , öc non «iiucius secui'äum 52croz cussoz. lemper intererac c<is,<i!,2lii8 re^ni. Dieweil
c»n«ne52su>52b«lIep2locl,Ü5»neciuejuxt2.!ecretH dann das teutsche Frcinckische Reich drey untere
«s»«l5<l2n°nll)uzl'ic'mul8ac2.L.^r^oiüp^cc). schiedlichc Königreich begriffen/ Tcutsthland/
«». czuinuncreg«. öiulitauu5l,2l2r>2nc,m!N2nwl> Franckrcich und Italien/ damit alleund jedeUnter-
«lebenlmmMleroblerv2«, ne'ncurranlj^icium, thanen/ nuß allen Landmund OrtendtiN teutschen
Ut com« placl« canunum j.o. m °räi>.acione sua Königreich zugehörig / ihr Anligen und Nothdurfft
«2ä>» kacient«. ,pii 5e nonore pr.venc 5ccles.2N>. in ihrer Sprach anbringe,./ und daneben spüren und
«. Dessen Ampt ist darinn bestanden: Erstlich/ vermerckcn können / das, ibr .»-Mlpt und König aller
daß er die gantze Clerlscy am Kayscrlichen Hof bc^ und jeder des Reichs Unterthanen Geschaffte ihme
Ml und regiert / omnem clerum ?2lac>. üib cur» öc angelegen und befohlen sevn lassen / hat man auß je<
^'°'7 ^" K^". '"<'' 6- Zum andern/dass dem Königreich ein Ertz-Cankler erwM / und zum
er alle Kirchen / St'fft/ und deren gute Police,) und Königl. Hof verordnet / durch welchen eines jeden
Sachen/Obligen/WolsahrtundBcstesvcmcht
sonen Geschafft und Aachen zuforderst verhört/und und besürdertworden/ davon diese klare Nachricht
mtweder mit leinen Zugeordneten / oder auch mit tung zu finden. >ö.«. z.c.l8- l>lcc Ula lnl,c,m^'<ie'
Zuthun anderer Rache entschieden und erledigt hat. «21. m. licuc bocleznum Den 2umrc« ^luribue
f' l?',^,^ ^ ?li'nil)l>z neßocil5 H«1el>2Üiclz leqio.'iouzconli2r, ex.Uvelliz ec,2M eilöc^ lcßioni-
vel minlltriz ^ccleli« cunm m«2nc«n2binr. 6e l,u5,2urin^,m<> (i^cN. ^l'ucli^rüöc comin«^
omni ^.cc!ell2ltlc» lelizione vel «r6ine , ncc non !ar,i,).2mm lecunclc, (iclest.mjniacnalii.m ! -mrel^
«,2m 6e canonzc« vel menaNic« alcercalwne, 5eu ,2m m qun!.I,ec loco (»ä ell, ^uoruml'l^c miniaro-
«jmcunque P2l2twm a^ibanc, pro L.cclesi.iüici5 ne> rum^, iic<em minikri cl^«emuri<^Ilccrr2!5»li2ciu»
«lUi2tiou« lolicitlicimeln l>2buir. l^r c2-c«2 lf»in- c>uxcniercFianc5 palacium 2c!ilepollenc,^l,rn luxß«"
tU2li2, o,u.iicuu^uc?2l«io, t^in 20 2llic!ueco„ver- ne2lo^>2? vel regioniz ccuilorc«inoalacio lucum «^
l2ncibu8, qu2M qui 2 lliuervenieinibuz live secun- ncie cc^noscerent.
<ium Demn. 5l ve 5ecun6um secnlum. ur prov.cle. Die Lateinische Römische Kayser haben vor Hei-
«ncurü: o^vl«le«ntul. er2,nne«ll2ri2. ^u^cnu- ten die Stadt Romzu ihrer Residcntz und'HMatt
»ner2le Io^um«N» a<^ cjuz Ü>eci2liter curam perci- verordnet / hingegen / demnach (^roluz ^. Nach er-
«b2nt< l>!on U2 uc allter ulluz s.ve P2l2linu5, live lcmgtem Käyserlichen Titul die Stadt Aach darzu
exrernuz lüpervenienz, 52pienci2 öc V«l2 Devotion« gcwiedmet / hat er die höchste Ampt und Vcrwal-
per Uel ßracum ,llum>n2M5. t2le 2Üqmä minimc- tungenderEltz-Cantzlerin Tcutschlandvcrlcqt/ und
«eer«; ^eä!N2Xlmc consuecuäo «rar, uc 2Ul cum eo- teutsche Bischoff/ die doch der Italiänischen und
<icm^pocr>liar>o n^uer, 2Ul cerrep« ejuscons.ll. Frantzösischen Sprachen erfahrend unddcrRcich^
um^uoä er2t2^n6nm, 2sscrec. Stand und Unterthanen Beschwärden und Kla<
,'ss^« ^?^^I^^ "?d Verordnung gen darinn vernehmen und anbringen können/ zu^ol-
mcht der- chen v'^'ntäten erhaben. Dieweil dann dessen
gestalt/ daß der Kömg sich derselben nicht beladen ckachkotnnrcnam teutschen ^önwech n cht a! n/
oder angenommen / sondern daß nicht ,edcrman in so lang sein Geschlecht dasselbe rc^
edcm geringschätzigen schlechten Handel,/ den Kö- ,m Geschlecht
mg selbst angeloffm und bemuhet / und wann der König'und Kaystr?Ä^
Ertz-Cantzler d,e Sachen wichtig / und etwas daran sungen/ Policey Ordnunam / ^v^..,! t^^
gelegen seynbefunden/ Haler dieselbe und die Par- gen/
theyen dem König vermeld / daß sie von ihme ver- undfottAtz'. V.Z d^mn^3^ "^U
hört/undsolchcmit seinem Gutachten und Vorwis- Cantzl du ?bH 3.N
Ke^emmerito vemreclel,««. !^«far«^ui6minuz <?>/»« 'V/r,, /?» '4,
l,ti!e2ucincli^um«.essi5uolir,er«.c<,/'. !0. Wann ><)NV Vlll. KNf)ll(l.
geheime Sachen fürgefallen / deren Wissenschafft ei- vom Canyler / und znneordneten Gecretil-
nerund der ander auß den Geistlichen für den König "«„ und Schreiber,»/und chre,nAmpe.
allem brmgen wollen / hat derselbe sich hierumbzu E>Er ^oocri^ril,« oder Ertz-Cankler hat zum
lmNnN' ErfCantzleranmelden/ undAudientz 3»Gehülffengehabtmm,ZH'we^^
durchdenselbencrlangenmussen: 8.v.ro secr.c2 «5. "^ ^.^ Gcscbafft beneben dem Erl^Cantz-
l««ulä. czu« prmz conßln«« «.essj. qu2n, cui. ler IN dessen An-und Abwcsen verwaltet/dcs'Kömgs
°u2M2>«r.ct>cere. eun6elN«l>cencii locum ^pocri- geheimer Rath gewesen/und in Verfassum derKay'
^.^x^'^'.''-' . ? hat aber der Ertz- serlichen Brieff und Scheiben das ">^«r.u,n
V/^ « ^""^'k tagl'ch am Hof anbrachte geführt/! und was auffdcn Reichs-Versamblungen
Velchaftttln semer Vemchtuuggehabt/sondern ist oder Kreyßtägenverabschied/ habendie Fürsten des
Reichs/
