Das in. Buch. §ap. n. K. glodoveus. z^
Ahabt/ du Federn zu rupffcn/ und ihrem Gewalt ab- nachtrückliche Wort: c:r2ru!,mur. qlwcl aenrem
Anbrechen/ ha^en ste jich nicht gespart/ also daß^l"- l-rancorum prilca Xca« «l^cm feiicj«,- m nov "
äc.vcu; wegen Uiialiffhörlickcn Zanckens und Ein- M'^lia cuncicattig , >üc ^!cm»nicaz pupulox vic> i^ "
falls verursacht / sie in ihrer Landschafft zu bestrcitcn/ ci dexn-a üi^iäitti«. seä c,un Km««.,, in 2u6l-«r "
da dann das Glllck umgewechselt / jetzt den Fran- b„5 perti(jiX relecabiliz Vldemr ex«Mi5 mutu,"
ckcn/bald dmAlemanniern Beystand gethan. End- veürozm b'elläzrell^uia5«mpe!-2ce. ^emoral)/"
lieh nach vielfältigen Kriegen Habens beyde Theil liü criumplwü cli , ^l^ni2ln,m llcernmum l^ce^ "
gäntzlich/ und auff einmahlmitallcrMacht auffdic ^vülc. m udi eum co^ de vicXmune«üw!,li"
Faustgestellt/ welcher des andern .herrundMeister ««: lullici-n i^umI^emcumLeinizlu«^/"
seyn lolt/und seynd die Mmannier in grosser Summ bl» conciciille. 5»inc,uc lnnumerakilem ,1-ltionen,"
über Rhein/ m die Land und Ort bey Cölln einqcfal- p^, cim l/e^ru. p^ cim scrviru« lubiue^m ill^
lm; denen lst 5Inc,ovel>5 mit seinen Franckcn und m.b, l'ella se!,ci«revencrunt> qu« moäerat« «n^
RoelnlandernbcyTolbiach/jctztZulpich/imCöllm- ^Ä»5m«.6cc. Zuletzt setzctcr: 0»^am^
schciNXcvier begegnet/ und haben einander zu bey- ad n«- ^o veuri« unln.«^ p«ven«unr ^
dcil theilenmuth.gund hertzhasscangegriffen/ die ^rum »'«.mm« v«H« v«l..« .nlm«an«<I c'c>m.
Franckcn um ihr erlangtes Lob in Kricqs-Sachcn/ milimu,., «r caucior««^^<omara poMt,5 viä3."
die Alcmannier aber umb ihre Freyheit geliritlen/ na c°.M.n<-r cxpl«.. obgedack er 1 ^«6«ri."
cu« hat des Q«ciovei Eclnvcstn' l"ln.n7«"
mannier Seiten gelenckt/ und die Franckl, in ihrem sagt/ Tochter/ ^>'^!f«^mlm-Ehcaebabt ^
Heer grosse Niderlag erlitten/ also dasi alle Hoff- Nach solchem Streit und erlanattm ^e., 7^'
nung obzusiegen / und menschliche Hülff c!«d». (.'ln6«vcu5 in der Widcrkehr auft ^nwck,- ,^ ?>s-
v«-« ftdwmdcn/undzunichts werden wollen. Insol- wcsrn / ist ihmc sein Gemahl Gochulomit^ sH
che, Noth hat er sich seines Gemahls offt beschehe- l^m.^i« von Rhemis entgegen gezoge / und bc-
ncr Christlichen Vcrmahnung zu Anruffu-'g deß neben gebührlicher Gluctwunschung sein Gclübd
Vlllmachtlgcn G Ottes erinnert / seine Augen und zu Gemuch geführct; Darauff er nach bescbebener
'/'^.de gegen Himmel erhoben/und geruffen.'OIE- lnsormari«n und Unterricht der Chr.stlicl cn ^ebr/
sil Chrlste/denmeinGemahlalscinenAIlmachtigcn die Tauffsampt ctlich tausend seiner Unter baner»
GOtt ehret/ derdu kanst zu.Hülff kommen allen/ zuNhem.s'emvfangen/unddenC MchmN
die Milcht m Nöthen zu d.r haben / erzeige meinem bcn bekannt und angenommen. «,^ n «,ai«
VoleWeinen Beystand/ und gönne uns die Ober- ^"«^c,.« .°s. N'Diesem ssönia b^der^
band/ si> w.ll ich dich .nein Lebenlang als meinen schoff
GOtt m Ehren halten. Darauffcr ihme selbst wie- mm <^M...Mmn ^.g^,„ ^ /,^" ^ „ " ^? "
der em .ftcrtz gefast/ das Volck auffs neu in ein Ord- hcnds meiste.is ^.^,« aenmnt wo, d n ^
nung gestellt / und mit seiner Leibfahnen die Feinde Diese v.ci«ri dl«cl°v« und ^X. ü.,^ m^-<
angegriffen/daß es das Ansehen gewunncn/als wä- schchcn Anno Christi 4??. und ist da um dpss"
rc ein neu frisch Volck den Franckm z.> .hülff ko.n- n,ehr zu mercken / well um solche H die L be.,« n
>'ung gegen die Alcmannier / mit die- bauet worden. 5tm ^akiV'so^. ^U^d!>"^',"<,.
semSleg nichtcrsattigtgcwcsen/sondcmhatslebiß dere wollen s°5. ^2 hat Königci«äoveu«?lari
m Alelnannien verfolgt/ gantz Tcutschland über cum, <Z^ ^ui c«cli«-m l'i.endollalnim liocii« .
<>hcin und der Thonau mit Feuer und Sckwcrdt ext»nrem in cams»enä>um rel^cum publicari cu '
durchst, cifft/ Schwaben/ Bayern/und alle Völckcr «vir,) ^ der Wcst-Gothen Könia, so damabls "
ubersiegt/ m.t großen untrciglichen Scl'atzn.igen noch in Franckrcich/'^ (>7^N^
N^'c>"""^s'bwartunderschopfft/ dcnmehrer- ihr Anwesen gehabt/ zu bekriegen waenomment
the'ldcsLands mit dem Lastdcr ewigen Dienstbar- ^ Eshatzwarvorgcsetzm ^^"^d^^^^^^^
kett und Leibeygenschafft/ dienoch hcutigsTagsin Gothcn König sich embsig bemühet/ diesenKma^.
-.? . ^" von ihm herrührt/ und im Schwang abzuwenden / dann er bcvdcn nabe verwand aewe-..
M/ Fladen/ darneben ihre Obrigkeiten im Land/ in sen/aber umsonst/ dann ciudoveu« dardurch nur,
Städten l,nd Flecken abgeschafft / aliß den Francke»! unwilliger worden / und ihm unter andern geant-,.
ernjte<trcnqe Regenten und Oberkcitcn/HcrlPgen/ wortct: Km, aüo animo er^ ^ricum 5>m.„
Grafen UNd andere Übern Hals gesetzt/ daß sievoN c^uam« velleirczuum el>; cum domiim lüam lta-,,
»olwer Zeit an gegen die Franckcn nimmer auff die mcric Kulkbnz äumuz mea.- cllc 1 ece^taeulu>« -'
F'chkönncn kommen. ^,nilm5 schreibt: (^eciäic I^lun ezu illi, 5eä i^5c miki bellum indicir, in«Il."
^lc,m„nu> l,m «.ex, ^.lemanma kr^-l iii^enürn- <^umnc ca^cilämee«mc>ue? Orc,ne miki^urbor "
dünnn siencle« jlillä, le^zetiau, zravex, lNü^ilU-H- liz cuncruacque>'2rrlU8 m«5, uZturHciue m« s», "
W5<.il,e a!^ U2W viÄnre accepit. ^ Doch hat ervon 6«; ^H ehe und bevor sich aber Noäoveuz in ssriel,^
>'stl,,eranfa,,gs erzeigten Scharpffc auf seines Vet- Bereitschafftgestellt/ hater5.Narcmc,, dencr ,me
"I""c, . °^"""' "^'«Mtlxi^'m KcZ", nach- nach der Tauff zultt I'acrnn und ^ürbitt!'!',, «5
«trlMchesZuschreiben etwasliachgelassen; unter wählt/ <K. und eine treffliche sch^n,. ^ .,"
..andern gebrauchte der Gothische König folgende Rhemis erbauet/ ^> ein sehr gut köstlichs Pftrd
A i gelobt/
