2 24 Epeyrischer Lhronick/ lc.

'.nigludwig in Teutschland / Wie im 4».Capitel in weniger Zeit vom R«ch ins äusserste Elend

dieses Buchs zu sehm/ist gestorben ;. li.il, ^^«m- und Armuth ge>türtz t worden/davon schreiben i»e

Kr« desIahrs «7s.dieSchlacht aber gienge vor »Iliolic» folgende»Westalt: .. den 8. i<iu5 0Hoi)l l5 gedachten Jahrs/ hierauff ste»

,. hel/ daß die drey Brüder «m rmchgesolgten Monat Der Käyser hat einen Bischoff zum Eantzlar ge<

das vatterllcheReich zertheilet/ und d« Theilung braucht/ Luitbart genannt/,chöner Gestalt/sonoerba»

mitleiblichen^yoenin «utscher Sprach beschwo» rer Geschicklichkc't und Verstandes/dem dieKayie

., ren und bestättiget hätten- z^ucnli aiem n,cnlc nn/einefromme und tugmdhaffle Fürstin/eines^^

K,rolm«nnu5 öc tti_l,lluvicl!5 .iccz, lv,!i uluz I_uclu- niges aus Schottland Tochter/ inlonders wohl gc»

.,vici«.eßlztiIi.lni'»8c)«.ecicnliconvcnic»cc5.pHicr. W0lt/UNdMltihmevielGtMcmschafttgepfi0geN/M^

,. num inl»r le re»znum cjivllclunl. ^ lil>i mviccm halben etliche Herren amHof/wic auch der Kayl«

KHeUrorem lcrvHturol eile l2cr2mentc» tisM2vc- selbst / aus deren Verleitung/die Känstlin und'^ ^

runr, cu,m l'Hcrilmcntt texll« l'Kcuroni« lmj;u2 schoff Ulirrbarer Liebe verdächtig glballtN. Demnach

"conlcri^luz. -Q nun dcrKäyfts'Anno X 87.qm.^!, chht im ramals em

Als Kayser c»ralu5 d.,Ivu5 Todes verfahren/ha- Do> ffa», Rhtlniirom tom n/ hat er daselbst m ^e

benvieifürnehme Grafen undHerren/Pabst^bän. genwart seiner Fürlien / öffentlich semcnVerra^c

ncm den Vlll. zu bewegen unterstanden/daß e, <'.i.u. und^yffe, heraus gestossen/stin Geinahl derGt'"'^

l»m <Ir,!lum König m Alemannien/soltezumKönig» schafft mit dt'nCantzlcr bczüchtiqet »in mit geschwo«'

re,ch Itallen und Kayserthum befördern. Aber der< nem Epd beiheuret / daß e> ste«cinals erkennt / ">o

s. lbe hatte sein ciqcn Bedencken/ erhub sich von Rom semethalben noch eim ^unqfrau sey darauffsie v"'

mFranckreich zu 5 önig Ludwigen dal..!. (?,Ivi ihme zu scheiden begehm/und den Cachlcr alebaw

Sohn / den man n^.m oderStamler genennet/ vomHofab/U! dinIml!cnve,<chickec/der^äyle'>>

begabt denselben mit Käyscrlichem T'tul / und hat diescEhrm.verlctz!ichc und unbt!onene.siandllMg

Haujet über em Jahr in Gallien. Käyier Ludwig/ hefftig zu .bertzen gerührt' bevorab/ n eil sie so a^g'"

demnach er ohngefehr i. Jahr regieret / hat er die höchste. Geheim ins > o.^ahr verschwiegen/ daß 0"

Schuld der Natur bezahlet / und sein Gcmahl Käyser entmannet/ u, d'zu ehelicher Beywohnt

Adelheit / e»ne Königin aus Hispanien / schwanger untauqlich/ darüber sich ftenwilllg ins Kloster Ä'w^

hinterlassen/welche hernach Kölg(I,ruIumgeboh. lau im Elsas begeben/und ,br reden darinn ve>fu^

ren/ der der Einfältige genennet worden. Imnnt. rct: Käyser d,^Iu5 bat nach dieft, EhlM'?"'H

NH,?'^'^5"^"^^^^ von Tag zu Tag an Verstand undLe.bes.K'H^

hatH>apftr<-^ulu^l2ss!i!l i)asKönlaselch Fran^ ' ' ^ ' -^ ^>^

^ ^ U'"!!'» ."'«^>l «uv^^f^vcl! ,c,« unoccaHi,'a!ncn.»)anoiunclm / lt langer>c!,'"/' - nen Weg m Italien genommen / und das Witze hold und semd worden. Als er nun zu End bem^ land m lui tzer Zeit in seinen Gehorsam und Ge- tes Jahrs zu ssramlsu, t einen Reichstag ang.«"".

auffs Königreich Deutschland erwachsen / dieweil denselben nach ss, ancksu, t be, l.ffen / ^r°>« dasH

dann iMMittelst ^ön.g Ludwig / Kayscrs <^ol. gimenc abgeschafft/und ^r^l'l.mn zum»^' "

(.ralN Bruder/ m Teutschland Mit Tod abgangen/ wöhltt u.id angenommen. Es ist sonst derMlU'-c"

,st die Regierung der dreyen Königreiche Italien/ gepfiantzt/daßdie gleichcsSta- deS/^,som">s.^

granckrelch und Teutschlandcs / Käyser c««Ic> Wandcls seyn/einer mit d^a^

m?3m?'°^ tigke.t/M.lle,denu.."Bttn^

^Ä 3.^ ^ ^°^'" "" """b ^osse Potentaten / einander 'mUnMkH

gleich worden. Von5^<trc, Kömg m Egrpten

^e.^ Gottes Verbängnuwiemnd^

ne Feinde / überwunden und gefangen / und sie an unglückhafften Zustand des Käyseis b herU'«"/«".;

statt der Pferde vor se.nen Wagen gcspannt/und sich sich ft,ne7aus Erb mnuf a^^^^^ / so"d"" "

von ihnen ftchrm lassen. IlNler ocnselbm hat dertine m solche Verachtung gefallen/daß auch mHt"^

5clotw5 einsm.ils gefrag«/aus was U> sache er das^w H ^ daß b"'".?/

ke,b?enah^gu,d äaV^^^^^^^^^^

desRads Speychen/,osich bald ,n d.eHöbe wd b.ßihn^äyse?^^^

u Boden verfehlten / sein eigen /und 5c<aan, Zu» doch !ck ec» ,.b/ l,el>^l>t/ d l>!^>m<> solche??.'el^''

stand im Gemüth betrachte /und des M.Hn Vun?N^^^^^^ ^ '".

^.^,^^and.gke,t« RadS a.n^Uaqen DorffNe.dmgenanderDo''au^

mcht ungleich befinde. Diese Antwort ha- ^>so. <ii ^ in, Jabr «83. darüber l in Leben "endet.

tigen fumeftlichen Kayier ^ar«I« l^.i.« crgan. mcm^.nX?l,.°mc,t_,.r..^m.a.bles tur<-'M'tfol'

sen / daß er zum yöch.Kn erhaben / und hernach genden Worten: Iml'.c. °7^rol M^.S''^