226 Speyrischer Mronick/

lichen durch solche Strenge der Straffe / von Belei- angestellet / daselbst auch der junge König in Franck» dlgung desselben wollen abschrecken, lim solcher reich (^rolu- 5implcx erschienen/ und dieweil bißbcr herrlichenThare« wlllcn hatPabst l"c.^nul>n. König das Königreich durch seinen Vormund Hertzol! Ot' älnulsbum zum Käyscr zu R<»n gekrönt. Indem ten verwaltet/hat «1 den Käyser ersucht und gebeten/ nun derselbe mit grossemErnst/Eyffcr und Flelß/sich daß derselbe ausKäyserlicherHochheitchnderVol-

den Pabst auffzurichten/ und zu Ruhe zu setzen bear» «lundschafft erledigen / zum König krönen und eM>

bettet/ ist er selbst darüber zu Grund gegangen und in setzen wolle/ dessen Begehren derftlbe statt gegeben/

grossem ^lend gestorben und verdorben/ damahl es und ihme das Königreich eingeraumbt. c^mn" dann also ergangen/des vcrmeyntcn^ciysess^iclu. Worte stehen also: ärm>Ipliu5 scquenri 2nno ec- m« Gemahl/hat einen des Kaysers Mundschcncken vcr^^Klicnum r>.,icicn5.i «tb^meiam °mn«>«

Mit Geld und grosscnVerchrungen/demselben einen ci.cumir.^ 20 omn.l.^ cli !,«nuiincc"l.Nin-.c «c-

Tranck beyzubringen/beredt/welcher anders nichts ccpiu5. ^ c,,m apu6^m<.t« cunv^nrum «le-

dann nur einen starckenSchlaff bcymKäyser solle Kr^«. ^arolu« 5implex kl,nc°rum t(» ^vt-

wurcken/hatauch in gedachtesMundschencken Gc« n.(.nz. ^c. gcnwart einem den Tranck zu versuchen gegeben/ der

davon inSchlaffgesunckcn/und nachdem er erwacht/ l-oteclianu 5 Bischofs zu Spc^r.

sich nicht übel befunden / aus solche Prob ist derselbe ^.-,s,< <>,.,. ^ .« . ^ . ^ .^ «.«,« desto mehr derFrauen zu willfahren bewegt worden. < ^"s^ ^'^"lff »st «n Cral^o ep'lc^"""

Als er nun de3 Käystr den angenommenen Tranck ^!,7" "'" k"ne Meldung Es wird aber st' "H

imWeinbeybracht/istszwarcttolgt^daßderstlbein ^^, "5^?s"^"^'"?/rgesta't. Nack^

sehr starcken Schlaff gefallen / und in dreyen 5aaen ^' ^^e«« Tr'bur bey F. anckfurr en'cn 5/.^""

mchlausischlaffenkönncn/aberesisteineTauH ««' ^i?- ^^"^^"'daßdem^

zugeschlagcn/daßVernunfft/alleSinneund^ bes- ^" ll« ..?.'^^ U"d Geistlichen/da um ^

KräfftcsichvonTagzuTagmerckl.chverlohren/und ^^ ' "".^ der^delt cb"^

deßhalbcn nichts löbliches verrichten können/sondern .^>"^^3?Kn / Einsehens möchte geschehe^

alserwiederTtutschlanderreicht/sindgrosseWülme u«d ^H.Mffe erschienen/daß l^ul.ch,^^l

bey ihm aus der Haut entsprossen/und ob man sie «^^5^ °''^"l" Versammlung beygewoy

schon gesäubert und außgerottet/ sind A>ch stätigS ""/ oaraun j 8. ^unczgcmachet worden, t."

neue augenscheinlich hernach gewachsen/und hat kein ^""- "^-"""al (i^nci. ^ccio^I. /. - ^.l?

Mittel der Artzney Hülff noch 3laty schaffen mögen/ ^"' ^"^6. c?e«t. 3... 9. sondern ist der Käyscr in solchem grossen Jammer ^

und Wust siessender Wurme abgeschieden/ änno Vüs L. 2aplttl.

dann nachdem er zuRegcnspurg geliorben/ hat """ Honlg Ludwig in Teuclchland/u" .. man ihn daftlbsicn in dem von ihm gcstifftetcn ""«»»«) unter leiner Regierung den« Kloster zu St.Emmcran begraben/ wie dann die "urdlges zugetragen.

« Grabschrifft annoch alldar zu sehen lst. ^brun. U) rginn schreibet /dasi nachMste, den Käystrs ^'

sranc.sulil saget: l,n^'cr.^c,l urnc Kucichan» llicm ZV nulpbi. d«c Fürsten und Herren Tcutschlanolv

","/"'""'" claullc. Sc Kunorliic^ in ciomo Lmmcranl jU^orchheiM eineZusa!UMcnkU!lffcaNgestclll/UN0 0^

uun-lc^Iimr.o DicseH,,forleist gezogenaus selbst dessen ehelichen jUliqenSohnl..'cwvicllmzU^

Qml'ran.la,l<^n.und5.L<.^lrc). ^önig«wählet/^»,.2 922. ssF-«dblumc^'^

^.^ v? ,^ «- . , ^^U« setzet zwar im zwöl fftenIahr semcs Ä llelH..

Das X Q IX. Lapltel. ^""Ul"r.2.,c.pu!^»lczabersaaen/d^cri!nI"yl

«?;. geboyren / und von dein Er,; B'schoff"' i"..

Von der Stadt Spe?r Zustand unter> Mayntz»..lcone. undVlschoffcn zuAugspurgAde'^

scr Arnulphen / und dessen Reichs-Tag b/rten/aus der H Tauffe gehaben worden seMe-^

dasilbsi. " ches auch glaublicher/ dann wann er,:. Iaftr alt

I,^, ^ . gcwesen wäre/müste er im^alu Chrijii»88. aus^

l ^lio « y 1. haben sich dieNordmänner/die um dlcWelt gekommen seyn/welches aber nlcht isi/<»"'..

^ Paris gewöhnet/ in mächtige Kriegs- Ver- temahlcnKäyfn' ^> ,n.l,.!,u5 im ^ayr 8 »^.aufde'N..

salllmg gcstellet/ sind in Lothringen und den Rnchstag zu Fcochheim an die Stände begehlt/'h'..

!>helnstl0lu herab gcstreiffct/ und grossen Schaden "^ zu versprechen/ nach seinem Tod seine natUl^.

allhic und andern Orten mit Verbergen und Plün- llchc K,ndcr/ so ihme von derConcubincn geboh"« ^

?Ntt!-m!i<< <5>tt <1<1^ i» Nt^..«^. worden / t!l e> ^^ll>l»,, / «.»,^«^ «.,!»..>.«««etlichen

'.v.^>i,z/ ,^z«^l llüniuncy geweicn/ uno neben "'"»""«/wannlymvon>tluerGemahlin reml^ . aiwern zur Gegenwehr wider die Nordmänner auß. ter Erbe gebohren würde/ cu ca.ncn mulld. uc <i cle

gezogen/ daselbst umbracht/ wie davon cnrun. I^iss. Icg2li suu Uxore h.rre« ei non Nl u^ucercru!-' so >!^.

/i<i ^/«n. 8 <X', ^vcnc, iil,. 4. c^ul^n. und l^rus.^^.;.' auch ».Nlo erst im Jahr 891. an statt des von d" ^ l- z.l.). melden. NoromännernimT'effcncrscblaaencnliunclaro!^

Ertz'B'schoff zu Mäyntz worden."^ Etl'^^