Das IV. Buch

Städten in Verlesung der alten Teutschen Rechten ln acht genommen und schreibt/. z.ticlenl.c^Koic.; z.

litt limchtercc>ul»!.!el2nclum, c^uu^l nun lulmn jucllcc« ^ sicl cli,prmcmcl,(^c)Mlrez) lccl eciam cie l'u^^ll« civ»» iHtlbuz Ininucai'.vcl per te vel f»cr lc^aiux concuri cre «Vuirebar. Lcümmcer ettconliäcrÄNc^im.^^^cr menlcm inceerum 6lir2b.ic^lc>I.cunvencuz)üc lub z^n- «»aliliÄi, (l)HNNl)ceneb2nrlir venire, >V6 lurinam lni- juz in klancotol^l^lialullrul concilmmaimuum , 2(1 Minimum ^ermcnsemce!cbl,2ri,2uclVl2jlim zur !>c- prcmbi-cm,^ cum f,llrt2«5 su^,l2 dc c^ualilZec civilere scmcllupciliac op, illil mc>^nl8lln^<.lla!i^u5 2ll mini» mumllnuz concuri2i. ^66uc«uccncnn I'l,'m^l^c5 l^!^» Hol« s«cum,c,uc»z v<illiermc,c«nllli.nic.'5 ücnc>bll<.^,6c umn« »ltrin^nrur jm amentu lccuumim lcÄuml2» r«c,Nl!> ju^icium uru Iiuno r^ubbco cunl'ilia im^icin.

Die dritte Eygenschafft tlt/daß derKayser-undKö" niglichen Kammer oder rlsco in Städten allerlZann/ Schoß/Ungeld/Zoll/Accis/Frevel und Bußgeld und andere Gefall zugestanden: Welche entweder die Her- tzogen/Grasen oder dieFiscäl in den Gerichten/ im Namen derselben eingenommen / und zur Käyserl. Kammer gelicffert. Op. ^;. 4). ^e ^«i>. 6w».

Die vierdte Eigenschaffc der Stadt oder Flecken deß Reichs ist/daß sie den Königen und Kaysern zu Anfang ihrer Rccmrung Treu undHuld geschworen/ welchenBrauch dicFlÄnct'ls.Könige eingeführt/Käy» str (Im oll 1^1. Constitutionbcstattlgt / u. d für und für bey deren Nachkotnen am Reich beharret ist / w»e dar« von ein klarerTcxt »puä V^ip^oncm «» v<« Kävstrs

^»^«Hs/l« deß//.also sieht : Dc^ljcIic2lct'2<Ä2 l^i minu« neccmnium chccrcr>uru ircquenri um rcltc, miocl smnc5 Hri!lcc>r>!,I)»^,sc reliqm prmci^cz.mi- liccs ^rimi,miliccz ^reZ2lii,^rlv> ^in^emnomnez , li alicum« momenci linr , K.cgi!»lil liciem sizcianr. l,lnd l»epM ^lber.5i2cl. /<?/. l;8.

Das III. Lapitel.

WelckerGesialtdieuhralceReicks-Sradte/ Fre'seReichs-Städc/dieBij'chöffdarlN/zu der^ser Oreonen Zeiten dieweltl-Regie- rung erlangt/hernach denselben solche wie-- derum abgcsirckt/und den Städten anbe-- fohlen und aufgetragen w«rden: worin/üd ,n was Puncten solche Freyheit bestehe:

> U Zeiten der Fränckis.Käyser undKönig ist keine ''Reichs-Start frey gewlsen/vielwenigcr die Reichs.Flecken od«Dörffer/sondcm dieBestcy- ung der Stadt hat ihren Anfang fürnemlich nach der OttonenRegierung/ von welchen und ihren Nach- to>nenamRcich.dtrFürsten/Grafm/Herren/undder SmdtFlcyheitentsplossen/u.zuqcnomcn.DicReichs- städt nach gegenwärtiger dcrse!bcnBcsc!)affenheit sie­ben in diesem Unterscheid : daß etliche von der König undKävIti /und deren Reichs-OfficirerReaicrung srcy und ledia worden/etliche anderer Festen U'D Herren Mist-und weltlicher > izmalon und Gehör» sam abkom, n/entweder durch Kriegsgewatdz 5cdie Kayser andern abgenomen/üd dcm'Reickjugcwcndt/ oder durch Geld/oder andere Mittel u^ewlsst Bedin­gungen demselben lucleeiqnet. Welche Stadt nun zu erst die Kciyser und König derHcrtzogen/G> afcn/oder anderer derselben BeamptenRegicrunq undVerwal- tung in öffentlicher Versamlung der Furstö «.Stand

Lap. IN. 235

deß Reichs/ und mit derselben Beliebung enthebt und erledigt/die sind del ersten Eigcnschafft der Reichs, Scädtbc!iolnen/ausReichs'SlädtenzuKäps.^:cycn Rtlchs'Scä0tcnw0ldcn. Wie dann erstlich undzu- vorderit dic Reichsstadt am Rhcin darin die Biicböff als Geistliche/und die Grafen und l'^lc^. als wcllli» chc deß0veichound der^äyierVcamptegcsessen/in sol- schlFrcyhcit gesetzt seynd/wicwol andere andcrs davon schreiben. Aocr im G> ur,d verhält sichs damit allo : D"ß Käyje, / König uüd andere Fürsten von Anfang dicsczu fr^cuRcichs-Städten gemacht/ und darfur erlcnt und gehalten / die bey dci Fränctis. Teutschen Regie, ung alibcrcit die Gestalt uno Zugehörden einer Stai t gc!>adl / und dem Reich zugehörig gewesen/ welche hernach die Kävstr oder Ko,^,g zuforderst deß Reichs Officn er / Hcrtzogen und Grafen/ Obert itli- chcn Verwaltung erledigt. Inmajsin solches gar klar auß Dnm iu /. j. der zur s> Iben Zl u gcl, bt / und seli'st solcheHätlizgeschln zuvermeickm/daervonBefreu- ung rcr StadtWonnl's schreibt.-

F«^t^^</ ^«l<//,F /..^s«^ c^ <«ll7 /)e?-l/, ^

^«/^ O«t» !)<,«,?», </om«l r/i ),im />^</,<» t7b?«/<. ^t /«<i«'r/ l'««»'»»! l/« /i >tt/n^ >^7^'??,'l^ l//a.<.

(Occo tuir trarc-l I^cnrici Im^>. L.iv2li.) ^«»e>-e «Fu/l ta»c<M <li>«n</e lene«.

Aus diesen Versen erscheint / daß die Stadt Worms zur Zeit Kciyser Henrichs deß Andern/so von Anno iQQ!.bißaufi2^4. regiert/undbevorab zuAnfang seiner Regierung/vom Ablciben Hertzog Cunrads / so ins Jahr 9 ss. gefallen/eines Hcrtzogen gcmanglet/ und Bischoff Burckhard daselbst der Verwaltung und Gerechtigkeit deß He, tzogen in der Stadt u«d Wormbscr Gauw sich angcmast / auß deß Käufers und Hertzogen Pallast eine Kirch erbauet/Lrutcb. <« c.'/)^/. ^,/c,/«l' F«^)^o,und der weltlichen Acm» pterHen worden / un!> seine Gcistlichc denselben zu Häupten gesetzt. Darausdie zween Vers deuten:

>s«/< O»<tt /)l,?»««/ ^/«>«l^ e/l/<m /'»'H«/« l?^l/»»

Solche Befreyung der Stadt von den weltlichen Reichs 'Offwrern hat ihren Anfang unter Käyser Oltone dem Ersten und seinen Nachkomcn / hat aber de,l Stätten und Landen wen>g oder nichts fürgetra- gen/ ist aber dock ein Anfang zu der hernach erlangten volltömmllcken Freyheit. Dann w's die Kciyser da­mals den weltlichen Ober keilen abgestrickt/das haben sie den Geistlichen übcrqeben/und eingeräumt. Im Jahr 5 5 5.hat KäyserOct dcrErst seinenBruderLr«. no.,e,n zum Ertzbi'ckoffi n zu Cölln eingesetzt / u>w zu­gleich nach AblelbcnHertzogsCunradi zu Lothringen/ an dessen statt zum Hertzögcn gemacht/und das gantze Hei tzogehum zu beherrschen zugestellt. KZ' Wobey« zu melden/daß dasWo>tzugle,,ch nicht zuverste«', hen/a!s w nnKäystrQttoalsobaldcnimIahr9s j." den lillmanem zum E'tzbisckoften zu Cölln/und" Hertzogen zu Lothringen zugleich n timulcaueö c,«'" Gg ^ »macht