Das IV. Buch Lap.M. 243
«rm,m,«,a,u<K esse. Undwirddarvoninberührts Won gebraucht worden / und bitten euch dar-«
Käyscrs Histor, ein klar Exempel gesetzt/daß er zu den um / Uebcn Freunde daß 'hr »hnen dannn«
Reichs Ve amlungen und Berathschlaqungen deß rathen und lagen wollet / was '^ d"iu mey.-«
RcichsNoihdurstt/nicht allein dieFürsten/sondern net zu thun / aus daß sie sich darnach wissen"
beruf- zu gerichten : D>e Städte haben geantwortet/"
c?0oZm5im"^ daß sie sich in dieftm Christlichen Werck/ und"
'« ^. I^-Ninc, maximum se conttimir l.nl,imr«m (^. wann acles redlich und gleich angeschlagen wer."
,ic8.)pl«emr«.uec)mni^5lcali«^ncil'll'u,.«<i; de /der Gebuhr erMM wollen / es möchten«
civic,mm c«nsuübu5; «r ipü c°llc>^no.merellenc. gleich drey /vier >a gar sechs tausend Glennen«
Q»o^lcn2i« c^.,.^«^ic.5^.2.^.;. La. geschickt werden ;. darauf ferner ^ daß"
. on. ^««°.... cZ. « Die Wort der güldenen Bull die Kayserllche Rache und der Graf von Ot-'
..bezeugen es gleicher Gestalt : Haben wir in Un. nngen denen Städten gemeldet : Es baucht«
..serem Hofe zu Nürnberg / so bey uns fassen alle Uns gerathen zu seyn /daß »hr euerer Freund«
..geistliche und weltliche Churfürsten auch andere sechs zu uns und der Fürsten Freunden setzet/«
,/Fü.sten.Grafcn/Hcrrm/fürtrcffllcheEdlcn/man- sich mu mir - und durcheinander zu unterspre-"
.nlgfalttgocrStädtBoccschafftcn. -Ql
Ist auch von Alters je und allweg im Reich also herkommen / daß die Obern Stände in allgemeinen Sachen / so für die Stände deß Reichs gehö. rig / ohne der Stadt Bewilligung nichts verab» schiebt / noch derselben unvcrhört / nichts bünd- lichs noch prchuc'icirllchs abgehandelt oder beschlossen / sondern haben Chur« und Fürsten der Flep- und Reichsstadt Bottschafft auf den Reichstagen ihres Vedcnckens nicht allein jederzeit angehört / sondern offtermahls zufo: de, st vor Eröffnung ihrcrMcv- nung der Stadt Gesandten zu hören begehrt / welches doch dieselbe glimpfflich abgeschlagen / und d<m Herkommen nachgangen / wie auß den Hand» lutigcn aufm Reichstag zu Nürnberg/ Anno 1451» zu Wien l46o. zu Nürnberg 1467. und 1487. und andern mehr zu sehen. KZ'.. Und wann auch schon „diehöhern Stände einer einhelligen Meynung gewesen / solche aber denen Städten nicht fütträg- „odcr thunlich zu seyn befunden worden/ haben sie „derselben nicht beygepflichtet / wie dann dieses und „obiges auß denen Handlungen der Reichstag zu ^ Nürnberg und Francksiltt in denen Jahren ,4^ „und 14^7. gehalten ( dieweilcn der Her: Lehman „derselben nicht gcdmcket)nur in etwas außzusuh- «ren/vc, hoffentlich nicht zuwider seyn wird.
chcn / ob man einen endlichen Schluß in der« Sachen finden möchte / das waren der Stadt« Freunde zu frieden/ und liessen dabey sitzen die-« von Cölln / Mayntz / Straßburg / Costnitz/« Ulm und Nürnberg. Als sie nun beysammen" fassn / wurden die Stadt wieder gebetcen/zu- sagen / was sie beuchte am nützlichsten und" nothwendigsten zu seyn / die sich' aber dessen" entschuldigt/ mit der Anzeig / daß Hcrkom« mens und gebräuchlich scye / daß di: Fürsten" und Herren ihre Meynung zuerst eröffneten /«« da crzehlte nun Graf Emich von üeiningen" der Fürsten Gcdancken ; Und ob man zwar" darauf schlüssig worden / daß vier tausend« Glennen geschickt werden sollen / weilen aber" die Fürsten denen Städten zugemuthet tausend« davon überzunehmen und unter sich außzuthei»" len / auch deßwegen zum öfftcrn Thädungen" und Unterhandlcns gepflogen worden/so haben" doch die Stadt solches nicht bewilligen und " darzu sich verbindlich machen wollen / sondern" dabey beharret / daß sie es ihren Freunden" hinterbringen wollen/ die würden sich dcmnoch" als gute Christen erweisen / dabey es dann" geblieben und ist man voneinander geschie-" den. -
cym nachgefolgten »4^7. Jahr ist ein Reichs.« Tag zu Franckfurt gehalten worden/und zwar"
.. Ausdcm erstem der jetzt berührten Tagen / da dem Ansehen nach auf Anlaß eines Päpstlichen Ge-"
..Kciyser Sigmund Hülffe wider die Hussiten be- sandten/den man
..geh, t/haben die Fürsten zum öfftcrn ihr Be- gcnennet / um abcrmahls von emer Hulffe
"dencken^rStädtBottschafftcreröffnet/unddar. wider die Huss.tcn / deßglnchen von Anord-"
„gegen nicht allein ihr / der Städte/ Meynungen nung eines land- Frledens zu reden / undka-"
„wiederum begehrt / sondern sie auch außtrücklich men dieStande auf den Sonntag nach Mar-
..darumaebcttm ; dann nach besag derben hat der tini zusammen/ we.len aber damahls noch v^
'.Grasvon Ottingen von derFürsten wegen zu der nicht gestlM hatten / e.Muld.gten ^ch d.e^
„Stadt Freunden unter andern diese Wort geredet: andere/ daß sie vor Ankunfft der ubngen"
.So bitttn euch Msre ^ nicht rathschlagen könnten. Nach etl.chenTagen/
ihre Räthe /daß lbr innen dann darinnen ra- und da noch mehr angekommen waren / ha-«
Md den die Fürsten ^ MY'mng d^
<ils »,er c^eär,- ?«^-..« ^^,.s ,bre l^edencken nen lassen / daß l »e bewilligt uno veicylo^m
.llim von üeninaen vnn s,,r dursten wegen wlt- oder Mit Geld/Mit negcyren, VW o,e vViaol
' 37geantwo«ttf^ auch ihren Schluß^an^en möchten/^ welche"
.. nung derselben / nemlich daß ihr etliche vermeynten/ ..man solle vier tauscud mit Glennen/etliche aber „daß man nur drey tausend wider d»e HuMN ..schicken solle / eröffnet / und wieder tolgenoe
es denn gethan / daß sse nemlich abgefern.- act wären / Volck zu verwllllgen / aber kein" Geld zu geben : Die Fürsten liessen ihnen" wieder sagen / daß man allerseits in denen" Hh » «Meynun«
