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Das IV. Buch Kap. XXII.
Nul' nr«m!<?3,volumu5, »c li <1e verdo «cl ver- l»«m Kic ini'crca ellc„i , rir^senririu« llerogare. Dl.'cl2runce5 nolrrX inrcnric»ni5 non iuille , elle «ut iore,^nc>cl pr.r«li6ca lcu llüciuicl eorum cli6co 5r»ircnll L^'ilcu^o, ejn« .'iuccelluribuS , llccleliX 6r>Irenli , clero am lubclir« eurunclem, tcu »licui eorum in ^Ii<^uo c>rajl,llicenc ullc, mo6c>. Darum I^luremberg , >Vrmo Oomini millellmo <^uaclrin- ^cnrciimo orimo , leria iccuncla nroxima u>c>lt Dominicam t^u^ c.in»rur in Lcclclia vei , Ii,e- lninilcerc : Kegni nolrri ^nnc> primc>. ^ ^2nc!«rum Dumini Ii.egi5. I^iculaul provin. ^ucrX l'lieolQgi.i: proseilor.
Kayser 5,gi5munäu5 solcher Gestalt :
WirSigmund von Gottes Gnaden Römischer Koma /zu allen Zeiten Mcbrcr des Reichs/und zu Ungarn/ Dalmanen / C'oatien/ :c. Konig. Bekennen und thun kund offenbahr mit diesem Br'eff allen denen/ die ihn sehen oder hören lesen / AZic- wol wir den Bürgermeistern/ Rath und Bürgern gemeiniglich der Stadt zu Speyr / unsern und des Reichs lieben Getreuen / auf S. Margretha Ta» ge nechst vergangen zu Scraßburg eine Bestätigung ihre» Frcphelten/Gnade und Brieff / gegeben haben/jedoch wollen wir/daß die ehegenanten Bestätigungen und andere unsere Brieffe dem Ehe- würdigen Kal«nc> , Bischoff zu Spire / unserm ersten / Rathund lieben Andächtigen und seinen Nachkommen / und Stifft und Pfaffschafft zu Spire/an ihren Privilegien/ Rechten / Freyheiten oder Brieften/keinen Schaden oderHindernuß bringen sollcn / daß die mir der vorgeschrieben Blstätlgunge und andern unsern Brieffen in einigen Puncten ge« schwächt oder gekrcinckt werden / sondern wir setzen und wollen von Römischer Königlicher Ma.t t / Vollkommenhlit / daß alle des ehege-lanten Bi- schoffs/seiner Vorfahren und Stiffs Privilegien/ Freyheit/Rechte und Brieffe/ die sie oder diePfaff» heit vorgcn.mt/von uns oder unsern Vorfahren seliger Gcdcichtnuß / Römischen Käyscrn oder Küni- gcn Handt behalten/oder sonst redlichen hcrbracht/ in ihren vollkommen / gantzen Kräfttcn und Machten bleiben und seyn sollen/von aller männiglich un- gehi'wcrt / und als ob die von Wort zu Wort geschrieben stünden m diesein Brieff. Auch hätte einiger Römischer Käyser oderKünig in vergangenen Zeiten / den vorgenanten Bürgermeistern / Rath und Bürgern gemeinlich der Stadt zu Spire einige privilcgia, Recht / Freyheiten / oder Brieffe gege. ben / dicwiderdenEhegenantrn Raban Bischoff/ st'nc Nachkommer^inge und Stifft und die Plaff- schaftc zu Spire wcrcn / die sollen machtlos? und vernichtet seyn / lind wider offen in Krafft diß Brieffs. Auch geschehe es/ daß wir den Ehegenanten Bürgermeistern / Rath und Burgern ge» mcinlich der Stadt zu Spire einige Privileg. Rechte / Freyheiten oder Brieffe / nun oder Hernachmals geben / oder verlieben würden / die wider die vorge- namen Naban Bischoff seine Nachkommenlinge und Stifft/ und Pfaffschafft zu Sp»e weren/ d,e sollen zu Stund nun alsdann/ und dann als nun /
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gcmtzlich und zumal machtloß und vernichtet seyn/ und vernichten die auch in Krafft diß Brieffs/von Röm-Kächrl. Macht Vollkolmnenheit / Mit Ur- kund dlß Brieffs versiegelt mit unser Könial. Mchest. Insicgel/Geben zu Cölln nach Christi Geburt/ vier- zehen hundert Jahr / und darnach in dem vierzehcn- dcn Jahre/ an S- Elßbethen Tag / unserer R»che desHutMrischen/:c, in dem acht undzwantzigstcn/ und des Rom. in dem fünfftcn Jährn.
^cl ^lancl^rum vn. lXc^.
^licbael dnn.
Uff den ersten Punct hat der Stadt Speyr Anwalt der Gestalt geantwort/daß die Stadt als eine freye Stadt des Heiligen Reichs von Rom. Käy- sern und Königen mit sondern hohen Freyheiten/ und unter andern auch mitaußdrücklicherZollfrey- ung im Stifft Speyr begabt/sey iu ^6ri« gnugsam bewiesen / und in knifft derselben die Bürger von Alters je und allezeit an des Stiffts Zollstälten frey fürgcfahren und Zollens erlassen worden. Daß aber der S'att vom Gegentheil solche Freyheit Nicht gestanden werden wolle / laß man sich dieser Seile nicht irren / und sey den Privilegien mehr dann dem blossen Verneinen zu glauben. Man hal sich von den Bischöffm zu Speyr nicht vieler Freundschafft und empfangener Gutthat zu erinnern/welche die Stadt Speyr viel lieber von ihren Freyheiten gar verdrungen/ denn derselben ^twaS / das sie zu- vo: nicht gehabt/geben und vergünstigt hätten/wie zum Überfluß aus zrivoügesttzten Königs Kur,«« und Käyser ^iMMunden durch die Blschösse hin- derrucks der Stadt ausigewürckten c^lNuion. Brieffen zu spühren / und Käyser 5igi5munclux in einem plivilc^io der Stadt ertheilt bckandlich ist / daß er von gedachtem Bischoff hintergangen/ der- halben der Stadt Privileg aufs neu bestätigt / und der Blschöff Privileg dawider nichtig und unkräfftig gemacht hat. Darum die von Speyr allweg in Krafft berührter Käyser-und Königlicher Privilegien/ und gar nicht aus Vergünstig««« und Frcundschafft derHcrm Bischöss/amZoll zu Uden- heim frey fürgefahl cn. Es sey zwar nicht ohn / daß man in den Vertrags-Brieffen die Wort/daß die Bürger aus sondcrbarer Freundschafft zollsrep ge- fahren / einverleibt / und die B'schöffe sich vieler Freundschafft berühmt / aber im Wcrck sey ein anders erschienen / und habe man zu derselben Zeit/da mans nicht verbessern können/BischoffAdolph und Kalium rie Wort also schreiben lassen müssen/ dann Bischoff Adolph den Bürgern so Gctrang gelban / daß sie einen Vertrag eingehen / und bey dessen Lebtag von Gewerd-Gütern Zoll geben müssen / derselbe wäre mit deß Bischoffs Absterben erloschen / und die Stadt zu ihrer vorigen Gerechtigkeit wiederum kommen. Gleicher Gestalt habe Bischoff Raran der Stadt Freyheiten und Privileg wo nicht gar zu nicht zu machen / doch/ so viel müglick / zu schwächen unterstanden. Die. weil er aber befunden/5aß es Nicht thunlich/da« mit er nicht für den gehalten würde/der unrecht hätte/ oder der Ungerechtigkeit sich behelffen wolle/hat Ss ) er
