326 Speyrischer Lhronick
er die S«ch dahin aericht / daß man zum Vertrag gebcner besiegelter Bricff / damit ein jeder Bischt
bewilliget/ daß die Bürger sem i.'cbcnlang Zollfre,) vor seinem Einritt sich verpflicht / der Stadt Frey'
fahren / doch solcher Vertrag der Stadt an ihren heil / Recht und I^vile^a. nicht allein handzuhaben /
Rechten unschädlich seyn solle. B'schoff Reinhart sondern auch zu verbessern / und keines Weges di<
setzt ln innen, Vertrags - Briefs außd. ücklich / daß Bürger dawider zu beschweren. Dann in Ansihung
se,n Vorfahr/B'schoffRaban/von Unwillen wegen solcher Gelübd und Zusag Bischofs i,'amprecht und
von den Bürgern Zoll habe helssen nehmen/das ist/ seinen Nachkommen solche l^I<n«. der Stadt
ve. ^o ge^enckt aucd Blschoff ^.emhart seiner gebührt / haben sich auch derselben
Freundschafft / d,e der ^tadt wlcdersahren / sondern n,en noch zu behelffen. ^^^^^«
seht mit runden Worten / daß die Bürger zu Splyr Demnach nun bcy5e Theil viel ^ahr vor dem
!ü,nH.'.""< 6,rlpye't / Gnaden und Herkom. HochgebornenHerln Carln / Marggrascn zu W'
?.^ ? "^ ^"^^ '?"b ""det'clt / zu U- den/«, als angenommenem Richter / angedeutet«
dtnhttm und Hausen zollfrei) gewesen/und hin. ärzumenraweitläufftta^lirt / undallhie s>"^
fmtcr sime Nachkommen dieselbe solclxr Freyheit zusammen gezogen stynd / haben "chr Fürst!. M-
gantzl.ch ulibtttidigt gc-^ssm und aebrauchen las. ufffürbrachte Handlungen zu Rucht erkannt / M
lm sollen /ohne Unttlichled/ob d»e Waaren in der weiland B'schoffBb'liv / Bischoss Rudolph und
^.adt verbleiben oder an andere Ort geführet wer- Bischoff Marquart her Stadt Speyr und '!,""
^,^'7^3^amalsand^ Bülglrn an ihren habmden und hergel^aclM
zwischen Bischoff beinhart und der Stadt sich ver. langwierigen ?ull«sNcn vc! q^ii der Zoll' FttOnt
halten / und ^cstlbe hingelegt worden /hat ein Rath zu Udenhem, am Rhein- ?oll acklaater massn un- d^Z^ ZV'^lst.« Bitten z«. dessin und «"
^?.? O^"^" drey tausend Gulden geliehen / ihren Gütern und Waaren zu thun nich all>M"/
MitderBedingung/im Fall die drey tausend Hul. Verwegen beklagtes B lchoff und dcjstnMcb-
den wieder erlegt und bezahlt werden / daß als- kommen im StGSps fsich
dann beyden Partheyen ihre Freyheit und Recht Klägern von Sp/yr/hr^
krn5m^^ ^her erscheint / daß mit ihren Nachkommen / solche" ^ "^n gantzlichi«
keinem Bestand gesagt werden könne / daß dieser- enthalten / und ihnen all? ihre eiameMaarcn und
H^Hn^ Gütt.uffdiegew!2einde"S
ytli geitan^en. ley ^l^^^ ^ ^ ^ ^ . ^ ^ . ^.^ bcschehe» e
Ussdmi.UngrundlnGegenthellsSchrisstcnhat Berechtig..«^ daß soH^^
^M^nwaldt geantwm MHaabundGiit/undsonstm^^^^^^
l°l. des IV. ?n,.lc8mm wwcr der Stadt ?«' gemein daran habe / auch Entrichtung der Ml"
d.'^^ "cl alte« keme Statt könne finden/ und^ndschuh / wie d?S bißher b^^
d 3l ^ Käyser^Fri. sen / levelzeit unbekümmert^ und unaufgehaM
d uchderErste /und deren Nachfolger der Stadt zollfrey furfahren und peilen zu lassen/und"ßw
^^^"^ ^ daß gen gebührliche lla.ni«. zu thun / auch daben e'
s^ks ^^«^^^er Kayser/ König / B» alles durch si.ne nechste zween Vorfahren / ode h
schoff oder anderer Gewalt ,n tunfft.gen Zeiten ne/abqeiiommenZoll«Geld wiede hcrauß jugeb'"
aufteben und vernlcht.gen sollen. So habe auch dcßglc.chm auch bin Bi,'^
^Re^e'^n? i"""" C°n^'"".«n.Brieff? re3gcn?Waa? und Güt?r n.cde^w^ffcn "^
der Stadt Spcyr ^nno ^47. erchellt/das ,st/ Verbote gelegt worden / ihnen dejHalben "l^
zwey und zwantzlgIahr zuvor/ ehe Bsschoff i>am< nen Schaden und ln"cac?n ch r, l ml.chen, Tss
p«m5 se,n l'r.v,l<-8.mn erlangt / außdrucklich be. und MälIaunc, / :ub«abl n schuld,a ft')N ft^
stangt/daßmemand kem Zoll.mB'ßthnm von dc« dleGeich s. 3o ien so ^ ^
Bürgern von Speyr nehmen sol / und die^v.le sachm c?m.eN 0 ^ Vo. solc" Ucheil hat
^.. der Stadt sur sich und seine Nachkommen am Her: V'schoff M^ iu^ aÄ ^.? cke Lannne"
Reich ew.gl.ch und unverbrüchlich zu halten v?" Frw VlA N
sprochen. Ko»ng l^uperm« und Fi8l5m»n<l^ hat. durch Richter vo iae .' l^" wo aeurthcilt/ "bel
ten gleicher Gestalt der Stadt pnv.fe^ und F.,y. davon ^?! rt sey 7 m ^ ^'"?
he« bestatllget / und solche ohne emne Vern>ür. ^i'^llÄen n die an, C^^^^^^^ erlittene
ckung / und des Raths und Bürger unverhört zu Gerichts- ?o'ien "n,M"'<Smcvl
«aluren/abzuthun/ und zu nehmen sich n cht haben ^nn° . „6. i,n suli« . als Peter Regt" "/^
bewegen la„en/wo sie des rechten Grunds erinnert WeinzuBrüsslerkaufft/und Knnitzu^eK^
worden / darum die call.rwue« als unrechtmgss,ger scn ankommen / hat der Zoller daselbst dieselbe A>""
'"««„lger ,cn ankommen/ hat der Zoller daselbst dielen ^ . . ^.. .^..«- o -.. ——,-./ auch wi. nicht wollen P,<liren lassen / sondern Regler m" ' d^r der Hochlöbs.ckcn^yser Recht / Wissen und angeloben/sich des Zolls halben a^ S°W
Weiß mit Verschweigung der Warheit/
^.llendurchGe!chw,n0,gke.ttrhalten/kemeWür. Neuerung hat gedachter Regler Xm Rath a^
!?.n«?n^^'" ^"^"', ^^Ü3^ "^ 6""d. b'acht / und ein Rath durch eine Abor.nuna a«
lungen / dah mehrertheil dtt B'schöffe allweg dar- I. F. Gn. .0er:n B'schoffMarauart gelangn la
^'"?^"'/ ^ derStadt Freyheiten unter, sen/welche sich durch Dero Rath in W'de>a .t>^"
! n^«. ?d zu Untergang gerlcht werden n,öchten/ erklärt / daß aus den verübten /^.- und ergaH
hmdangewallerGelubd/ Zusag/und von sich ge< nerUrlhe.l zu befinden / daß ein Rath nickt mchl
