346 Kays. Otto l.

lip>z. I^clv-N^lc!. si^m. ^ie l.l<>b >. </.l/l« <^p. i,. ^>>»

nigOtco saget zwar außtrücklich / daß se,n Vatter und er sechzehm Personen zu diclcr Viliciriun er« wäblct/aber in der Historie werden folgende zehcn namhafftgemachet: E' tzbischoffHenrich von Trier. B'schoff Dictmch von Metz. B- Amulph von Tüll. 'B Pallzo von Spcyr. B- Hiltebold v»>n Cur. B. Erpfo von Wormbs. B. Poppo von Würtzburg. ^cro Abt von Weisscnburg. Stilo Abt von Ellwanqen. Kcl o Abt von Lorscheim. Diese haben/hindangcsetzt alle. Geschaffte/ auf des Käysers und Königs Bestich/ sich alles Gehorsams verhalten / unverzüglich vom Hof erhaben / ihre R"ß in berührt Closter angestellet / und die Viii- t^iui^ su> genommen. Hernach zu »hier Wider- lu»fft dem Käyftr und Konig Bleicht gethan: Was berührtes Clostcrs Emlommen anlanget/ wäre dasselbe dermassm gering / daß die Bruder mit ihr er Hand-Arbeit Nahrung suchen müstcn: Ihrel)ilc>^Iui,W'M0tl und Leben/ 'cy allerdings »hremOrden gemäß/ wälenfrommcD'encr Gottes/ hielten gute Schul/ und waren keiner Verbesserung bedürfftig. Unlanaji hernach bat der Abt dasclbjt eineBotscbafft in die St^dc Sp^yr an oenKäy> serlichen Hof/ wit Briefen an den Käyser und ^ü< nig abgcf,rtlgt/0leBneffe hat oicBolschafft durch den Capellan oder Cantzlcr dem.iig gelieffer:/ welcher sie de,n Käyser furgelcsm/und außin Latein in sächsische Sprach vcrteutscht : I'.rlcctli »pi- ttola 0crn ?2M si.irii ö>. mall! üc!z imcinr« 5a-

xoni« ieponcn5 inlinu^vir. Frühe Morgens des andern Taas naben die Bruder zur Metten dem Käyser und König im Schloß oder Käyserlichen Pallastauffgewartet: Vcnmnc ill» in nulim mZcu.

tini pacrc cum kiliu >am lHu<,I«:z 2licllcncir,u5. >^c ?2l^cine luci Lfiisco^u prcc« rccitanic ^cll,!,ar6u« (da^cllHniiz) oiiium p2nclir,öcc. ^clcl^rclus wn.

<ie c^/I ö'. t^ll« c^. i s Nach verrichtetem Gebet/ hat der Känjer die Münche in Welscher Sprach (li.om2N!<cc: Nun man) gegrüst/ und ihre Wer» düng alsbald/da er doch noch nicht zu recht beklei­det/angehöret/ und vernommen / daß der Abt des Clostcrs in seinem Ambe / wegen erlebten Alters und Leibls-Gebrechlichkeit/ einen Mitgehülffen begehre/ und an seine Brüder gesonnen / daß sie NucKerum einen jungen/gelehrten/frommen/ und zurHaußhal- tung geschickten Mann erwählet/den sie dem Käy- ser zur Bestätigung zugesubret hätten: Därauff derselbe nach Betrachtung 5er Person und Jugend zur Antwort gegeben/daß erBedencken hätte/ den alten Abt seines Ambts zu erlassen/und den lungen Mann über so viele alte ansehnliche Leute zum Re­genten zu setzen. Hingegen ein alter fmnehmer Bruder eingewendt/ es hätte mit ihnen allen diese Beschaffenheit / daß sie zu geistlichen Übungen ge» wohnt / und nach dem Exempel l^ri« ^,^ HERRN mit Beten und S'ngen pflegten zu dienen / uuo könnten mit weltlichen Sachen zu Erhaltung des Leibes nicht umgehen / darum hätten sie einen erwählt / der nach dem Exempel lVr^rriia: für sie alle köni't !o» gen/und die Verschas, fung »hres Unterhalts bestellen. Der Käyser/ so in ftin Gemach gegangen/hat sich betleidet/und da-

Spcyrischer Lhmnck

bey >nit seinem Sohn ur>d dem Cantzler geratb» schlaget, was zulhün senn wolle/hernach oieBttlder zu sich hinein beruffen/und mit gewissen Bedingun­gen o n neunAbt bestätiget/der darauff dem Kay" ser und König auffs heilige Evangelium Treu und

Huld geschworen/ ..uo üvanz;e!ln üciem jur«vir. l2>.^l^lcl.,i.

Das X. Kapitel.

vonBlschoffen zu Speyr unecrRäyser O»' runiz des Ersten Regierung.

19. Rcginbaldus.

s?l<o.1c»2sclu5 in dli. Mlico. und Naronili! im

Z7 Iabr 4!)8.«««,.;. meldet / daß Käyser Ott/ aufAusuchcn des Pabsts ^z^icl. einen 5>no^>m zu In^Ihcim im ^öiliglichen l'«I'na von vielen Bischoffn aus Francken und Tcutschland have gehalten / unter denselben wird auch l^nbul^'« ^ircnll', gezehlct/von diesem thut L>ulcbiux solchen Bericht/im ve>tcutschtcnrxcm^Iai, daß er ein ge- lehrler Hirschaucr Niunch / Meister der H. Sch>'M und eines ftomin^n gottseligen Wandels gewesen. Käyser Otto der 1. habe ihn ins B'ßthum zu^,^ verordnet / welches er als ein geschickter nutzmy" Her: verwaltet. Ist verstorben ^mw ?ll.

2c>. Gottfried.

^ ^ IsteinMünchzu Weissenburg/gelehrt/heil'aen

Lebens und Wandels gewesen. Die Teutsche^'"' nick meldet: Kcwscr <)ttoc<»'sllmi!etundbc<tali>^» ihm die Übergab/ so ein Edelmann Rudolfs von!" mcrshcim/ gegen einer Vergleichung obgemeiol.n»

inersneim/ gegen einer ^ergleicmmg o^r»»''"--.^ Bischoff gethan / nemlich daß forthin alleGerecl). tigkcit / Gefalle und Einkoinmen / die er beym ^om LeimerSheim und Rültzheim gehabt/sampt«'" indem^ontirm2lluns-Bliefvcrmeldt/der

und B'ßthum Spcyr dienend und angehöng stv>'

soll; das geschahe zu Speyr im Dom vor unser«" ben Frauen Altar/ unter derNonzeit/ vora" . Volck / Geistlichen und Weltlichen/^"- 0"" 3<u. lncj.;. König 0eron.z Regierung im ^'^""^ Von solcher Form der Stiftungen/ 0p5"N «/" Gaben/hat man im 2.Buch das z s-CaP-jU «>"' B'schoffGottfritd istgestorben ^nno 9^9 ^ .r'

sitzt IM ^ahr Yti. c;aäetreäu«i'Plrenül5l>"col'U

21. Bischoff Ottger.

Dieser ist ein Mönch von Hornbach/ Beneo»^ ner.Ordens gewesen / und von Käyser Otten om' - zu Spepr zum Bischoff verordnet worden, e'nu lehrter / verständiger und geschickter Mann/ocpy" ben ihn der Käyser zu seinem geheimen R^V/« Verrichtung wichtiger hoher Sachen/ vieleI"^. gebraucht/ also daß er seine Zeit mehr zuHos/" allhie bey seiner Kirchen zugebracht. <,.

>Vnno?62. als Käyser Ott IN Italiam gertl'" und dic KänserlicheCron von PabstJohanne 'c» Zwölfften empfangen/ ist eine grosscAnzahlB« ^ dem Käyserlichen »bof / unter denen auch ^ schoff Qlczelu« gefolget / wie aus des KM