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desselben an einem sichern Ort/ da sie aller Gefahr' lichkeit erlassen / mächtig seyn könten.

Aber geseht^doch der Warheit zu Nachtheil nicht eingeräumt noch gestanden/ es hätte der Herr Bi< schoff wider die Stadt und Bürgerschafft eine ge» reckte Sach/ so könle er doch kein Bann / Straff noch Urtheil wider sie ergehen lassen / dieweil er selbst mit Banden deß Bannes behafft ist, darumb daß er Gewallthätige Hand an (^cruo^m von Steinfurt/ Münch von Sünßheim/ damahls Dlacanum. jetzt Printern, persönlich gelegt hat/ und denselben in Gefangnuß zu setzen befohlen und wiederumb/daß er den Äbbt deß Klosters Clingen ohne Rechtliche Ordnung cygens Gewalts entsetzt hat / und dessen Sigill und andere Ding entfrcmbdet Auß welchen undderglei l'en genngsten Ding einem/ so wir «uff ihne mveisen können/ und zu seiner Zeit auch erwei» sen wollen / unzweiffelhafftig erscheint daß er in die Urtheil Geistlicher Reckt gefallen^ nichts desto wem« ger bat er sich na t) der Zeit mden Gottesdienst ein^ getrungen ^ und persönlich das beilige ?lmptverricht.

Demnach dann ich ^. (Iu!,racju5 ^ocariuz der Stadt Sprnr/undAnwald der Bürgermeister/ Raths und Bürger daselbst / auß diesen Dingen vcr. mercte, daß gedack:e Bürgermeister/ Ratb und Ge« meinde der Stadt u'schuldiger Weiß beschwert seyn/ damir die Urtheil und thmliche Erklärung deß Bannes/und Vergott deß Gotttsdicnsts / so nnns also nennen soll/ wider die Bürgermeistcrundge. meil'c Bürqerschafft/ oder die ihne» anhangen/ oder in ibren D'msten Ratb und HM mit Worten und Wecken heimlich oder öffentlich/ oder wie das ge» scheben mag/anhängig seyn wollen/binden oder bin« den können; so bluffe ich mich in dieser Sch: ifft in ihrem N men an den StulzuRom/ und begehre Apostel fürsic und allen ihren B ystand. Eomir solche selten verweigert werden/ so^ppellireichumb dieser Ursach willen abermah! an gedachten Ort, un» tcrzicbc die Bürgermeister / Rath und Gemeinde der Gt.dt/und die derselben behülfflich seyn > und alle derselben )»echt Hanohabund Güter inSchutz und Schirm berübrtts Stuls Ich bezeuge mich auch im Nimm meiner Principien/ daß ich vorbemeldt mein Bitten wolle fürtragcn, und bitten / daß sol» ches möge zugelassen werden/ daß ich auch diese l'ro. tekurion wolle einwenden vor dem Herrn Bischoff/ so er mich würde für sich lassen/ und ich es an einem solchen Ort thun kan/da ich mich nichts zu befahren habe.

Und wir BemholduszurCronen/ Ebelinvorm Münster/ die Bürgermeistere, und der Rath und Gemeinde der Stadt Spcyr geben mit gegenrrär» tigem Bricff Gewalt und außdrücklichcn Befelch ^l.Cun«c!n unserm^M2r!s,, vorgesetzt unser Bit» ten und Suchen zu lesen und zu begehren/ daßsol» ches zugelassen werde/und so es nutz und nöthig seyn werde/vor dem Herrn Bischoff/ wann er sicher für« kommen kan/ und andern dienlichen Orten/ in unser und aller unser Beystandes Namen zu 2r>p»I!>ren/ wie gesagt und vorgeschrieben ist. Zu Urkund ha­ben wir unser Insiegel angehenckt, und geben im Iabr i^. den sünfften Tag nach Matth«i deß Apostels Tag.

Diese äppeNau«., ist eingeben unl»SM'pj. berührten Jahr und Tag >- vorm ^u"^ ^. tul/ in Gegenwart Herrn Reichwem ron H . , berg/ Albrecht von Lachen/ /

Johann von Mußbach, Rudigervon ^. ^, Tbumbhcrren/Cunrad Stern/Cunrad^ol' ^.

0lt0 von DUpfiMgM/ Pr«benci2r>c>, 0^ ^^

"'^VordemCapitu^ Stephan/Bentzen zur Taubcngena.mtH "/ ^mci«. und andern Glaubwürd.gen dastlA ^ ;. VormSt.fftzuS.Guwo^vodm^w^. Jacob Goldschmied/gmannt^chatzmc^ ncr von Gumersbein/ MHcnrlch dem l ^ .^ ^eilmann Scknitloch/ Canonlcken/ uno

^^ifftzuro-Dreyfaltiak^^ radBttmen/NiclausZinemin/EngclvonGumc

heim/ Canonicken Den Barfüssern ^ Den Predigern ^^„ch-n. Den Äugustmern ""»n""^

Den Carmclitern ) . ^^^,«z,ttU^

Demnach zu beyden Tbeilen'" w^""' ^ einigkeit viel Thä<l,chkcit und Ml^lgunsilm^^ gen, die Unterthanen und Gemeinden! chm^^^ den und Ungelcgenbeit befunden /ha"^"^ Friedliebende in die Each gcschlagcn/^l^''l ^ derichen zu Gemüth geführt/ " ^te M >^ wann erdie Stadt zu hart wurde bnran^ .^s, er derselben nicht Anlaß gcbesichnoch'M^ ^t ckcn / und ihme seine Gerechtigkeit m^. ^^

gäntz'ich abzustellen : Der gemc'^e ^" hc- Bürgerschafft habedieFrlyhett lleb/un^„/

sorgen/ sie würden Gut und Blutdab yaum^ weil sie obne das wegen schwung"^ . H^l' allbcreit in Rüstung/ und zimlichHo « .^r, lung hätten: Das S'Ound dleHm^ in solcher Verwandt.^ daß beyd ' T^' . ^ fürlräglichersdann ssnedund 8'." 'Ma^^,^ Rath und Bürgerschasst h^s i".^^^^^^

cyung/ uno l)ir<7 uu^ !^,„l.,«/ ..... cssann "" '

stellen/ gutwillig lassen verMn^ derHerrB'schoffstincsThc'lsgu "^ gleicher Gestalt wolle eingehen/ WM'^^und Mittel gefunden n^erden/ die zu Fmo ^^H d' guter Nachbarschasst möchten f> uchtt^ " ^h" se und andere vtrnünfftige Vcrcdutigc ' ^ d.r schrieben/ ist derselbe zu gutl'ch" 0'"'^^^ Streitigkeiten benegt worden Darauf ,^oft zu Schieds Leuten erweht und erbeten ^ , Cunrad von Tüll / den Pbt dlß ^ ^ d menrodeimBistumb Tr.er/ den ^ H „/ Ale' gernzuSpcyr, denGardianzunBarW ^ xandlr Prediger- Ordens Bruder/und ^ vonLieclltenstein der Stadt Hauptman^ ^t, ^r die erwehlte Richte, beysammen e'sch^ Partheyen ^lag-i'unaet.und Beschw nu^ ^ y hierüber geführte Bewe.ßlhumb,l" .^„ sie Kundschafften verhört und «nge«^ Friede«,"'

Vlckllsltenvelyml u,w «''»'''^'..„erliedtli^ durch gütliche Unterhandlungz'em a^^^^uff bauet/ und durch euren auffgenchlen .^ ^^^ aller Heiligen Abend imIahl' ^4.d« ^«" ..«

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