58O K. Adolph.

theilet uff ihren Aidt zum Rechten, daß sie nieman kein Unrecht thun sollent an jhren Ammetm ane gc> verde. Un0e wer es / daß ihr einre überführe an su- ne Amme«/ an etlichen Stucken / daß er das gcintz< lichen ussrichten solle nach Unterweisung der / die ihn deß billich unterwiesen sollent, und daß er es fürbasscr me nit thu in keine Wise. Und welcher unser Ammt, mann zu ciiien male gesworen hat/ gic der das Ammet uff/ unde gebühret ihm wider darzu zu kummene / der en bedarssnit mehreren/ banne er soll den Aide ne- inen uffe sinen ersten Aidt / den ervorgesworn hat. Also auch/ daß die ZwciunZe/ die oa ist schussentunS und den Bürgern umbe die Gerichte zu Berghu- sen/ Harchuscn, Heyenboven / Tutenhoven und zu Walli?heim/ die die Nurger sprechen!/sie hörent zudem Schul'cssen Ammctzu Spire/ und wir da- widersprechen , esensic uitalso / bliebe zu diesem male aneUßtrag / gift dock / daß jeder Parten jhr Recht zu denselben Gerichten voliecliche behalten si. Andcl werbe / daß wir gelobet han / und geloben mit diesem gegenwärtigen Brive / daß wir fürbasser me in der E ladt von Spire / oder in der Städte Fur> bürg niemanne weder Pfaffen oder teyen sahet» sol» len / ersidannredeliche und rechte überwunden / umbe solche Missetat / darumbe man jhne bllliehe fallen solle- Wir cn sollen onch über dcheinen Burger von Spire oder Innwobmmger / dernusi odl r hernach tume/ deheinen sunderli^gen Geistli» chen Richter geben ußwendig der Stadt zu Spire/ allediewileer" cchtensqeborsamitz, Spire in der Stadt vor unserm-Officigle/ den die von jbme ha« Hent zu klagene. Änderwerbe / geloben wir umbe die Modelle also uffgestandm ist schussent der Pfaffheit zu Spire und de«, Bürgern umbe den PfatM'2d'in/ densivcrkouffent/ daß wir das biß zu S- Niclaus Tag zu nähest setzen und machen wollet/ nach aller usereMechte / und was wir den Burgern in den Sachen zu dem Besten gcma > chen und g: setzen mögen/ das sollen wir mn / und geloben es zu mne- Und wer es auch daß die Bur« gerumbedleftlb.' Win setzetent oder mechtcnt etliche Emungeodcr Gebott daran sollent sie wieder uns nit thun. Andcrwerbe umbe die die wilman usser der Stadtzu Spire vertrieben sint / unde umbe den Prister/ der sin Ammet soll verlorn ban/ und in den Bann gefallen soll sin/ also wir jeher, / befehlen wir den vorgenannten zwein / dem ^ ischofe von Toll / unddem AbbetevonFommenrode/ also / was sie zwen uffe jhr <2nn5cicnrie darüber sprechent / dasge« loben wir geneme zu habene / und unverbrochentlich zuhaltene. Und wir Bruder Cumad von Gottes VerhengnisseBischofzu Toll/und Bruder Johan­nes Abbet zu Hemmenroic / deß Ordens von Eitel/ in Trier Bistum gelegen / also uns die zwen Anicul befohlen sml uffe unser danlcicncie , So sprechen wir an diesem gegenwertigcn Brieve / wände wir gesehen hant / daß das Urteil / das wilman ge> sprechen was wider die vorgenannte vertriben / unrecht w.s / und daß das Urtcl wilman ^ünig Rudolffes eins Römeschen Künigs / damite er sie wider insetzete / qerech und gelich was / daß man dieselbe vertneben mit gemacht soll lassen / und soll sie lassen messen irre gude / und das sie hant / und

Spire denselben Priester sins selbes c«nscie,nie». Tocl' soll 0"!'"^ bcn v riester behalten sin solich Ratb, >l ^ ,«. geben wollen- 3«e vorgenannten ^"cre ss,ie' derliche und sammenthaft geloben ,v,r > A n^u

der vorgenannt / gencme zu n""^ . efüren /und unvcrbrexd^'^zu ^c^ ^

Spcyrischer KlMt'ck .

daß sie umbe die Getat nieman soll bcschw"" ^^ leidigen. Anderwcrbe / umbe den ro'genan^^ Priester / sprechen wir euch usi "N!" ., s^n ei- . daßdervolgeschriebene Hm'der^^^t, Spire denselben Priester soll

sins selbes (^nlciemien. T c

bcn Vriester behalten sin solich i geben wollen- H. ie vorqenam derliche und sammenthaft gelob derich der vorgenannt / gcncl vollefüren / und unvcrbrcch' Und deßznUrkundtundewige ^'!"»"''^ c>„qc' unser Insiegcl mit der vorgenannten ^ ^ - ^ sicgeldcsiB'schofrsvonToll, unddcft^d " ^ Hemmenrodegehencketan diesen B"vr. .^ ^^ geben/ da man Me von Claü.ueG^u'le/l'^ zwcihundcrt und vier und uüntzig Iay'e / Heiligen Abende.

Das 5XXII. Capitel.

DerGeisilicken Gesin^ si"c!t "idr" ^ ^ gern zu Spcyr/ werde» vo« ^a> ""^/aeN bcn 8«fän3l»cl) eingelegt. >"'"« "At, eines Garren / darumb die Cl-Nj^ Rirchendlenjt cinLeltellr / ""t> w"v aust erfolgt.

is^S hat sich vielund lange H^. che Wideiwärtigteit zwischen d"/^dt '-^^ schafft und Clerisly Gcsind m dn ^ ,^. verhallen, Dcrhalbcti KönigRu^olph>." ^ ,M,en lem Vertrag sonderlich verordnet / "'^^ ^ests Ra.h zu schaffen sey-, solle. Ob hn^stlci« punÄen hclbcu Handlung fürgenommei / '' .^ nc Nachrichtung fürhanden- Im Jahr -? ^, mandaS Unwesen der Fastnacht elwasz"^^ gcfaltgen / darin« etliche Äurger m em s ^.^. gcrcy mit der Clerisey Gesind bey N^^.)sHwer- ste davon getragen / heniach die E^co "" veler lich beyin Rath anbracht / und uwb c'"'' ^

Bcstraffung gebcttei,. Als man daransi > ^ vor den A.anlllchtern zu stellen , "w ^"'"sol- zu ledigen beym ^hombprobst gesucht / "" ^stalt chcm Begehren letne statt geben / "nd co" ^n verantwort / daß die Dichter ül'cl der^ ' ^/ Gesinde zu erkennen und zu richten mcl)l^' ^ sie sondern da die Bürger wider sie zu wg"'' fts, für dem Gei^ lichen Richter gcbührllch'vu'^,^.. «ehincn / solle ihnen unpartheylsch ^/"^ß ^r fahren. Dagegen der Rath fürbrachl /'^t geistliche Rlchteroderjemmd andersln^" ^,^ der Bestraffung der Weltlichen "' «lc^^ ob bürgerlichen Sachen nicht befugt ,.^d/ schon die Frcveler der Thcwbherren ^«"'^„0^ so wären sie doch tcyen / und deßbalben n' .^it° re Weltliche in der Smdt deß RalhS ^ ^^- lichem Hmpt untcrworffen / daran "an ^ ^, lhell herbrackter Gerechliakeit nichts d^^ ^et- ne. Im Fall der Thombprobst auft l"'^^ der Weigerung wolle beständig blelben / ^^ l,t< 3ialh andere Mittel müssen finden / ^' .^,. ha

der möchte überhaben s^n- D'e ^' ^t / sich nach gehabter ^erathschlaauW p<,ß