536 K. Adolph.
nommen/dmvonFleckenstein mit.^riegs Macht an» griffen/beläqert/ und denselben auff freyen Fuß zu stellen Zerrungen/ ^«»<»/. c'o/«^. <^u!^ini2nuxun0 Url,scKiu5 schreiben/ als König Rudolvh in erlebtem Alter mit deßHntzogen von Burgund Tochter / Fraulein Agnes Bcylager gehalten/und mir dersel- den Anno »284 zu Sveyr angelangt/ habe Bischoff Friederich den König und Königin empfangen / die Königin vom Wagen herab gehaben/ und ab ihrer Schönheit im ersten Anschauen sich dermalen bewegt/daß er ihr wider iyrm Willen einen Kuß geben/ darüber sie hcfftig erzürne:/sich gegen dem König insonderß beschwcirt/und dem Bischoff einen un» gnädigenHerrn zu machen / an i rem Anttieb nichts ermangeln lassen- Der König aber hat diese Be« schwemußschlechtlich auffqenommcn' weil er selbst schöne Weider und Jungfrauen zu küssen im 5 rauch gehabt. Jedoch/ damit er sein Oemahl zu Ruhen brächte / hat er durch einen vom Adel dem Bischofs lassen vermelden/ er solle stch / dem König sein i'uciK. cal zu küssen hinsörter enthalten/oder da er je dergleie eben küssen wolle, solle er ihme ein Eigenes schaffen. Deß Zuenlbietens ist der 'Vischofferschroclen/uiid in Sorgen clestanom/es möchte ihm etwas beschwcrlt« chers auß dem Handel bege mm/ hat sich deß König- lichtn Hofs und semeö Bisthumbsentäusstl t/und in derssrcmbdeeineZtillang auffgehalten. ^ Damit „aber unterdessen das Bisthumo nothdürfftig ver< „waltet werden möchte/ ist die ^äln>l»ttl«lon des, „sen Vl«rap«l,unc> demErtz Bischoffenzu M<il)ntz „l-ienrico auffgetragen/ und von lhme übernommen/ „auch derStadt Spcyr, als die hinterlassene Rä« „fhe und das Thomb-Capitul sich mit Gewaltzur «Stadtnahem/undsondc.lich/ wie hi'robm be- ..rührt /die Bürger ausser der Stadt mit Gerichts, «Zwang süritthmm und beschweren wollen / ver« „spröden worden / sie ben allen ihren Gerechtigtei, ,.ten/Frey,und Gewohnheiten zu beschützen und zu «schirmen / wie solches der außgehcindigte Brieff »außweiset:
„ I>ici5 ?r2ter f-Ienricu5 Dei ^racia, lan<5te ^lneun- „cinentiz ^cclelle ^rcliieoisco^uz, 82cri Imuerii ^^ier (3ermHni»m >V,rcnlcHnceIIarlU5,sirir5enuum ce-
Speyrischer Lhronick ^ ^
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r,u5.l,on»siäc, cl,nc^c.ne5 "-.^«nua««»« ^^ teliimonium. D^cum VI. c»1enci. 8ci'icmd. " On.X.cc^XXXVI.., . ^,r„rel>.
Daß aber dieser EllMischoffslch cmen ^ gencnnet/dcsscnistdieUrsach/ weil er s" -" „,. Bluder gewesen/ms gemein ister benaM^ Gürtelknopft, und weil er/ da er noch <^"".,,.«,,. lucern war/ den Kcmserals Grafen von H"^ ..^ zum Bcichtkindgehabt/ sich «uch -ls .^' ^,, 'f^ Basel gar wol verhalten/so hat der 5 apst'g^.. fcwdaßernachder^andErtz'B>sch0i1iU'"<^
worden-l/^-/'<"<,/,/'. ,.>H> ,. ^^Mb Anno ,285. hat Honig Rudolph'M^") ^ Speyr Lauterburg belagert und eingenonim«'^ Ursach wird nicht dabey vermeldt- ^"""' ^-M< 7-l.rbemiu« erzeh t auß derHirsauischm uno>. g hc.u.ischen Chronict daß Bischosi Friede >ch"^,„ ,2i>2. vom Ertz Bischoff zuMäY'lzneben «,,^ Bischoffen/ AebblenundWeistlichmzum^ .,^ gen Aschaffenburg beruffenwo>den/darauslo>'^y. erschienen/ und derfürgcnommmm ^a^>^: ,,off gewohnt. Als nach Enl schafft deß c°"^'Minen/ Fliederich seinen Weg wieder aufspM gw" ^ hat ihnGrafGerhald von Catzenelnbogen ,^ch weasmit seineroeeutereyverwartet/dt>)^ ' ^^j« gefangen / und mit sich in seine VWm^ s, Verwahrung gefthrt / biß derselbe endM m> ^,st. sem Geld/ nicht mit sch lechtem ^ cbaden c>cp thumbs / wiederausssreyen,^uß ko>m"n- ^. ^r- An-n°2. im Ianuario ist dieser B'!"'^ den/ und auff seine Verordnung ms K'^' Eusserthal beglaben-
Ende deß fünfften Buchs.
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